Referent: Uwe van der Heiden, Kriminalhauptkommissar
Montag,15. Dezember, 18.30 Uhr
Aula des Lise Meitner Gymnasiums Neuenhaus, Bosthorst 10
Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte der Jahrgänge 5-8! Sehr herzlich möchte ich Sie einladen zum obigen Elternabend in unsere Schule. Wir stellen fest, dass immer mehr Schüler bereits sehr früh, oft schon in der Grundschule, ein eigenes Smartphone erhalten, jedoch mit einem verantwortungsvollen Gebrauch völlig überfordert sind und häufig ganz unbedarft verletzende, rassistische, gewaltverherrlichende oder pornographische Inhalte in Umlauf bringen oder weitergeben und somit ohne Schuldbewusstsein Gesetzesverstöße begehen und zu Tätern werden.
Für die Besprechung dieses wichtigen Themas konnten wir einen ausgesprochenen Experten für einen Elternabend gewinnen: KHK van der Heiden aus Nordhorn. Er wird nicht den Gebrauch des Handys oder Social Media per se verdammen. Er wird vielmehr Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie ihr Kind bei einem bewussten und adäquaten Verhalten in Chats und Social Media unterstützen und begleiten können, sodass es nicht sich selbst oder andere gefährdet.
Nachdem die Teilnehmer des Seminarfaches Astronomie unter Leitung von Rainer Huisken und Christoph Lohuis in den letzten Monaten mehrmals den Sternenhimmel im Planetarium Neuenhaus erforschten, ging es Anfang Dezember zum Großplanetarium nach Münster. Im Vortragsprogramm ging es auf eine Reise ins Universum. Mittels modernster Projektionstechnik standen Sterne, Schwarze Löcher sowie Galaxien im Mittelpunkt. Ein Highlight war die sich anschließende "Privatrundführung" von Dr. Raffaela Busse (stellvertretende Direktorin des Planetariums Münster), die einen spannenden Blick hinter die Kulissen des Planetariums ermöglichte. Eindrucksvoll wurde gezeigt, wie aus zehn leistungsstarken Beamern ein bewegtes Gesamtbild an der 20m-Kuppel entsteht, modernste optische Elemente im "Starball" nadelpunktfeine Sterne erzeugen und ein ausgeklügeltes Soundsystem Konzerte im Planetarium ermöglicht.
Auf die Spaten, fertig, los: Unter diesem Motto trafen sich engagierte Mitglieder des Schulhofforums an einem kalten Nachmittag im Dezember, um den Zaun des neuen Schulhofgeländes zu bepflanzen. In kurzer Zeit konnten 45 Pflanzen verschiedener Sorten entlang des Zauns eingesetzt werden, sodass wir im kommenden Frühjahr bereits erste Erfolge des angestrebten Ziels einer gewissen Blickdichte sehen werden können.
Zur Einweihung des neuen Soccer-Feldes gab es einen Fußball für das LMG am Standort in Uelsen: (v.l.) Jens Kelmer (Abteilungsleiter Innerer Service und Liegenschaften LK Grafschaft Bentheim), Heinz-Jürgen Maathuis (Abteilung Innerer Service und Liegenschaften), Landrat Uwe Fietzek, Schulleiterin Fenni Voshaar, Schulstandort-Leiterin Dita Kieft, Samtgemeindebürgermeister Hajo Bosch und Erste Samtgemeinderätin Tomke Heinemann. (Foto: Landkreis Grafschaft Bentheim)
Sobald der Pausengong ertönt, gibt es keine Halten mehr: Die Schülerinnen und Schüler der Zweigstelle des Lise-Meitner-Gymnasiums (LMG) in Uelsen zieht es nach draußen auf den Schulhof. Aktuell beliebtester Treffpunkt: Das neue Soccer-Feld mit leuchtend grünem Kunstrasen. Sofort fliegen zwei, drei Fußbälle zwischen den beiden Edelstahl-Toren auf dem 17,4 Meter Mal 22 Meter großen Spielfeld umher. Gleich in mehreren Gruppen kicken sich die Mädchen und Jungen die Bälle mit Begeisterung zu und sind kaum zu bremsen. „So geht es hier in jeder Pause zu – alle wollen Fußballspielen. Freiwillig bekommen wir die Kinder vom Platz gar nicht mehr runter“, lacht Dita Kieft, Leiterin des LMG-Standortes in Uelsen. „Das Soccer-Feld ist eine echte Bereicherung für den Schulstandort und für die Kinder das absolut schönste Geschenk“, weiß auch Fenni Voshaar, Schulleiterin des LMG. Dass das LMG vor Kurzem als sportfreundliche Schule ausgezeichnet wurde, passe hier prima ins Bild.
Eigentlich hatten die Schülerinnen und Schüler des LMG in Uelsen sich vor rund acht Jahren nur ein zweites Tor auf dem bisherigen Bolzplatz gewünscht. Schnell folgten weitere, umfangreichere Planungen, um das Spielfeld vor allem auch ganzjährig nutzbar zu machen. Denn bislang gab es ein Problem: In den Wintermonaten verwandelte sich der Bolzplatz in eine regelrechte Schlammwiese. Nicht nur Kleidung und Schuhe der Kinder wurden dadurch in Mitleidenschaft gezogen, auch in den Schulräumen waren die Matschspuren nicht zu übersehen. Durch die Corona-Pandemie und die stark gestiegenen Baukosten wurde das Vorhaben jedoch immer wieder ausgebremst – bis jetzt.
Die Samtgemeinde Uelsen und der Landkreis Grafschaft Bentheim als Schulträger des LMG haben bei diesem Projekt gemeinsam an einem Strang gezogen. Planung und Umsetzung erfolgten durch die Samtgemeinde, der Landkreis übernahm die Kosten in Höhe von 130.000 Euro. „Dieses Thema hat uns alle lange beschäftigt. Eine Besonderheit ist, dass dieser Platz kein Projekt war, das ‚von oben‘ geplant wurde, sondern ein lang gehegter Wunsch der Schülerschaft ist – ein Wunsch, der immer wieder mit Nachdruck vorgetragen wurde. Wir haben eine tolle Lösung gefunden und es ist ein Platz entstanden, auf dem Werte wie Fairness und Teamgeist gut vermittelt werden können“, sagt Samtgemeindebürgermeister Hajo Bosch und dankt zugleich dem Landkreis für die Unterstützung.
Eine Gruppe von Schülern spielt auf dem neuen Soccer-Feld am LMG in Uelsen Fußball. (Foto: Landkreis Grafschaft Bentheim)
Der Landkreis nutzt seit vielen Jahren Räumlichkeiten des Schulzentrums Uelsen für die Außenstelle des LMG. Für Landrat Uwe Fietzek steht fest: „Als Schulträger ist es uns wichtig, dass nicht nur die Schulräume stimmen, sondern auch das Umfeld. Gerade die Pausen sind wichtiger Bestandteil des Schulalltags. Das neue Soccer-Feld ist daher ein echter Gewinn für den Schulstandort. Hier finden sich alle wieder und haben Spaß am Fußballspielen – das fördert die Gemeinschaft.“
Pressestelle des Landkreises Grafschaft Bentheim, 5.12.2025
Levke Kreyenhagen (6A), Nora Evers (6B), Moritz Graskamp (6U1) und Romy Lennips (6U2) sind in diesem Jahr die besten Vorleser in ihren Klassen und traten am 05.12.2025 zum Schulentscheid in der Mediathek des LMG Neuenhaus an.
Im ersten Teil des Wettbewerbs lasen sie ihren vorbereiteten Text vor und konnten alle, wie schon zuvor in ihren Klassen, mit guten Vorträgen punkten. Nach einer kurzen Pause mit Snacks und Getränken standen die vier dann vor der Herausforderung, einen ihnen unbekannten Auszug aus dem Jugendroman „Irgendwo ist immer Süden“ von Marianne Kaurin vorzulesen. Hier glänzte Levke: Sehr geschickt nahm sie ihre ZuhörerInnen in die Gefühls- und Gedankenwelt der jungen Ich-Erzählerin Ina mit und las den anspruchsvollen Text souverän vor. Eine tolle Leistung, die mit einem Buchpreis und der Schulsieger-Urkunde belohnt wurde! Sicher wird Levke damit beste Chancen haben, auch die Jury beim Bezirksentscheid in Nordhorn zu überzeugen.
Die vom Förderverein des LMG gespendeten Buchpreise für die vier Klassensieger stammen aus der Auswahl der Bücher, die von den diesjährigen TeilnehmerInnen des Bundesentscheids in Berlin vorgelesen wurden. Die vollständige Liste mit 16 tollen Jugendbüchern findet sich auf der Homepage des Vorlesewettbewerbs.
Ein besonderes Highlight in der Vorweihnachtszeit war die Aufführung der „Zauberflöte“ von Mozart im Rahmen des märchenhaften Adventskonzerts der Musikschule. Aufführende waren Solisten und Chöre, sowie die Ballettabteilung der Musikschule und SON. Das Sinfonieorchester Niedergrafschaft SON, eine Kooperation zwischen LMG und Musikschule, beherbergt Schüler der Schule und aus der Umgebung, deren Eltern und weitere Erwachsene, die es schätzen, lebendige Musik in einem alters- und länderübergreifenden Ensemble zu machen. Die Zauberflöte ist wahrscheinlich die bekannteste Oper überhaupt und konnte in einer kürzeren Version mit Sprecher (großartig vielseitig: Tobias Klomp) sehr eindrucksvoll auf die Bühne der Schule gebracht werden. Seit den Sommerferien hatten sich alle auf diesen Nachmittag vorbereitet. Die Chöre Experience und Nice Guys verkörperten die Wächter/ Helferlein bzw. die Priester Sarastros mit kräftigen Stimmen und angemessenem Schauspiel. Pauline Beniermann stellte selbstsicher Pamina dar, die sanfte Tochter der Königin der Nacht. Tijan Langlet sang den pflichtbewussten Prinz Tamino, der ihre Hand – und die Herrschaft über den Tag- nur durch das Bestehen von Prüfungen erlangen kann. Den König des Tages, Sarastro, sang Damian Schepers mit gelassener Würde. Großartig im Schauspiel war der kunterbuntgekleidete Jaron Langlet als Papageno und voll professionell sang und spielte Amelie Adema die stolze Königin der Nacht. Die Ballettgruppen der Musikschule unterstützten die Handlung durch stimmungsvolle Tänze. Peter Sleumer hatte als stellvertretender Musikschulleiter die Gesamtleitung und führte alle sicher bis zum strahlenden Abschlusschor. Eine Oper zu spielen ist nicht ganz einfach: Chor, Orchester und Solisten müssen genau koordiniert werden, niemand kann einfach seine Stimme spielen, ohne darauf zu achten, ob vielleicht der Solist gerade noch Atem holt, oder das Glockenspiel eingesammelt werden muss, oder gar in der Kulisse ein Baum umfällt. Mit guter Vorbereitung, großer Ernsthaftigkeit, Konzentration und Spielfreude konnten alle gemeinsam so eine wirklich tolle und farbenfrohe Aufführung auf die Bühne bringen, die sicher noch lange in den Herzen nachwirken wird.
Durch die Umsetzung des Radverkehrskonzeptes haben sich im Innenstadtbereich von Neuenhaus die verkehrsrechtlichen Regelungen geändert. Dies bedeutet für alle eine Umstellung des gewohnten Verhaltens. Da auch viele Schüler und Schülerinnen auf ihrem Weg zur Schule davon betroffen sind würde ich mich freuen, wenn Sie über Ihre schulischen Informationswege auch noch einmal auf diese Veränderungen hinweisen. Wichtig sind m.E. insbesondere die geänderten Vorfahrtsregeln im 30 er Zonen Bereich und ein Hinweis auf das Rechtsfahrgebot.
Folgende Straßen Richtung Innenstadt sind betroffen: Veldhausener Straße ab Kreisel Weidenstraße, Lager Straße ab Ortseingang, Uelsener Straße ab Höhe Hardinger Straße und Hauptstraße ab Teichtor. Die Morsstraße, Berliner Straße und Burgstraße sind auf kompletter Länge betroffen.
In diesen Bereichen wird die Benutzungspflicht für Radfahrer aufgehoben. Durch das Aufbringen von Fahrrad-Piktogramme auf der Straße soll allen Verkehrsteilnehmen verdeutlicht werden, dass auch die Radfahrer zukünftig auf der Straße fahren sollen. Kinder bis zum vollendeten 10. Lebensjahr dürfen auch weiterhin den Gehweg nutzen
An den Übergängen zu diesen Bereichen werden durch bauliche Maßnahmen bzw. durch Markierungen der Wechsel zwischen Radweg und Straße für den Radverkehr ermöglicht. Der Radfahrende soll sicher vom Radweg auf die Straße wechseln können.
Die 30er Zone der Veldhausener Straße wurde bis an den Kreisverkehr Weidenstraße verlängert und mit den bereits vorhandenen 30er Zonen Morsstraße und Seifendamm vereinigt. Damit gelten zukünftig im Bereich des Dackhorstweges, der Hafenstraße, der Straße Mählersgrund sowie im Bereich des „verlängerten“ Teiles der Morsstraße Tempo 30. Die 30er Zone am Wagenhorst wird bis an die Hauptstraße weitergeführt. Die 30er Zone der Hardinger Straße wird bis an die Uelsener Straße erweitert. Für die Berliner Straße gilt komplett Tempo 30.
Für alle erweiterten Tempo 30 Zonen gilt, dass sich an vielen Einmündungen und Kreuzungen die Vorfahrt in Rechts-Vor-Links ändert. An markanten Punkten wird in der ersten Zeit auf die geänderten Vorfahrtsregelungen hingewiesen.
An der Veldhausener Straße vor der Volksbank und an der Uelsener Straße zwischen der Einmündung Berliner Straße und Hardinger Straße wurden Querungshilfen als Fahrbahneinengungen hergestellt.