Amnesty- Festival

Das Amnesty-Festival hat eine lange Tradition: Schon seit 40 Jahren findet dieses gemeinsam von der Neuenhauser  Amnesty-Gruppe und Schülern und Lehrern des Lise-Meitner-Gymnasiums organisierten und gestalteten Veranstaltung jeweils im Frühjahr statt. Schülerinnen und Schüler  unserer Schule gestalten unter der Regie ihrer Lehrer ein buntes Programm mit Musik, Tanz, Theater und vielen Informationen rund um Menschenrechte und politisch Verfolgte auf der ganzen Welt. Im Zuge unserer Ernennung zur Europaschule möchten wir den Kindern und Jugendlichen ein Bewusstsein dafür vermitteln, dass Meinungsfreiheit und politische Vielfalt nicht in allen Staaten der Welt selbstverständlich sind, und ihnen Möglichkeiten zeigen, sich gesellschaftlich und politisch zu engagieren. Wir betrachten es als Chance und Verpflichtung unser Engagement für Amnesty, für Toleranz und politische Freiheit in Kooperation mit der örtlichen Amnesty-Gruppe fortzuführen.

Amnesty-Festival am 20.04.2018: informativ und stimmungsvoll!

Schon vormittags konnten sich Klassen und einzelne Schüler beim Amnesty-Bus am Bildschirm und in persönlichen Gesprächen mit Amnesty-Mitgliedern über das Schicksal einzelner politisch Gefangener und das Wirken der weltweit tätigen Organisation informieren. Kreativität war gefragt beim Bemalen und Bedrucken von Jutetaschen mit eingängigen Anti-Rassismus-Motiven. Am Abend ging es von 18.00 bis 22.00 Uhr mit Ausstellungsplakaten, viel Musik, Theater und Tanz weiter: Die musikalischen Ensembles der Schule, angefangen bei den jüngsten Streichern und Bläsern über das Seminarfach Stimme, den Schüler-Lehrer-Chor, die Bigband, das Orchester, den Schulchor, die Step-Aerobic-AG, viele mutige Solisten, darunter auch ehemalige Schülerinnen und schließlich Schüler einer 5. Klasse, die im Deutschunterricht bei Frau Hahn eine kleine, aber eindrucksvolle Szene zum Thema einstudiert hatten, gestalteten einen wunderbar kurzweiligen und bunten Abend unter dem Motto: Amnesty International – Kampf gegen Unmenschlichkeit.  Im Foyer wurde eine sehens- und lesenswerte von Schülern des Jahrgangs 8 bei Frau Kellermeier im Englisch-Unterricht erarbeitete Ausstellung präsentiert. Sie zeichnete die historische Entwicklung der rechtlichen Grundlagen eines friedvollen und Sicherheit garantierenden Zusammenlebens der Menschen nach - von der Magna Charta über die Declaration of Rights bis zur Erklärung der Menschenrechte. Ein ganz großer Dank an alle Mitwirkenden, insbesondere die Musiklehrerinnen und -lehrer und v.a. an Frau Thole, die diesen wichtigen Aktionstag federführend mit Herrn Sauvadet organisiert hat. (bri)

amnesty-Festival 2018 – Vorbereitung im und mit dem LMG

Am 20. April 2018 fand das mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Schuljahres gewordene amnesty-Festival am LMG statt. Die Vorbereitung fand in Kooperation der amnesty-Ortsgruppe Neuenhaus mit verschiedenen Kollegen und Kolleginnen, aber auch mit mehreren Schulklassen statt. So organisierte Frau Porthuis über Wochen hinweg die verschiedenen musikalischen Auftritte für das Festival. Inhaltliche Beiträge stammten direkt aus dem Schulalltag. Im Englischunterricht der 9U griff Frau Kellermeyer das Thema Human rights auf und erarbeitete gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern Plakate zur Geschichte der Menschenrechte. Der Französischkurs 10RT von Frau Thole erstellte im Kontext von Le monde francophone eine Infowand über Burkina Faso. So wurden unter anderem Menschenrechtsverstöße und was amnesty international in dem westafrikanischen Staat bereits diesbezüglich unternimmt recherchiert und präsentiert. Anlass zu einer Einheit über Zwangsheirat gab der Roman Le cœur n’est pas un genou que l’on peut plier, der in Auszüge in Jahrgang 9 gelesen wird. Aus dem Interesse der Schüler an der Thematik entstanden auch hier im Französischunterricht bei Frau Thole Plakate, die das amnesty-Festival inhaltliche bereicherten. Des Weiteren meldeten sich fast 15 Schüler aus Uelsen freiwillig, um beim Festival beim Getränkeverkauf zu helfen. Sie planten zudem den Verkauf von Waffeln und organisierten diesen fast vollkommen selbstständig. Um das Festival bekannt zu machen, wurden zudem in und um Neuenhaus zahlreiche Plakate verteilt. (tho)

Amnesty Festival 2016

Beim diesjährigen Amnesty-Festival präsentierten Schüler und Lehrer des Lise-Meitner-Gymnasiums wieder einen bunten Strauß aus Musik, Tanz, Theater und Information zur Arbeit von Amnesty-International. Gleich zu Beginn sorgten die Anfänger und Fortgeschrittenen in den Streicher- und Bläserklassen, das Orchester und die Bigband unter der Leitung von Frau Neumann, Herrn Herbers und Herrn Peitzmeier mit allseits bekannten Stücken wie When the Saints, Old Mac Donald, Sur le pont d´Avignon und einer Haydn-Fantasie mit Motiven der deutschen Nationalhymne für einen beschwingten Auftakt.

Es folgten die Mädchen von der Performe Deinen Song-AG mit ihrer frechen Choreographie zu It´s going down for real. Die kleine Theater-AG entlarvte mit der stummen, aber umso eindrucksvoller gespielten Szene Ich bin kein IslamistVorurteile und Hartherzigkeit im Umgang mit Fremden. Als Solisten begeisterten schließlich Bence Keen, Anell Hemmeke, Dijana Pas, Sinja Steenweg, Leonie Straten, Saleh Murad mit ihrem musikalischen Können am Instrument oder mit tollem Gesang. Bereits zu fortgeschrittener Stunde gab es erneut großen Beifall für den Schüler Lehrer-Chor, der u.a. ein eigenes Arrangement von David Bowies Space Oddity zum Besten gab, wie auch für die Schüler der Klasse 10T mit ihrem einfühlsam vorgetragenen Song I see fire von Ed Sheeran.

Ein Novum stellte der Auftritt von vier jungen Syrern dar, die - obwohl noch nicht lange in der Grafschaft – einen kleinen Einblick in ihre Kultur gaben und sich und ihre aktuelle Lebenssituation in Tanz, Film und mit Worten auf sehr sympathische Weise vorstellten. Schließlich sorgten Lea Veldhuis, Leif Borgmann und das mind the gap Jazzquartett aus Nordhorn für einen stimmungsvollen Pop- und Jazz-Schlusspunkt. Leonie Straten und Marcel Michalik führten charmant und kurzweilig durch einen abwechslungsreichen, von allen Beteiligten mit sichtbarer Freude gestalteten Abend, dessen Beiträge das Publikum durchweg mit lautem Applaus honorierte. Und auch für das leibliche Wohl hatten Schüler mehrerer Klassen und die Amnesty-Gruppe bestens gesorgt: An Waffel-, Sandwich- und Getränkeständen herrschte in den Pausen großer Andrang. Ein herzlicher Dank gilt der Neuenhauser Amnesty-Gruppe, in der seit einigen Monaten Katrin Billmann das Ruder von Michel Sauvadet übernommen hat, Heinrich Herbers, Monika Neumann, Jens Peitzmeier, Jutta Teepker und Ulrike Hahn für ein wundervolles Programm, Sven Hensen und der Sound und Light-AG sowie allen Schülern, Lehrern und Gästen, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.

Ein Bericht in der GN ist dazu auch erschienen, den Sie hier nachlesen können.

 

Eine Bilderzusammenstellung des Festivals kann man in der Bildergalerie hier sehen.