Förderverein spendiert Trinkflaschen mit Namen und Schullogo

Die neuen Trinkflaschen aus Edelstahl sind da. Alle Fünftklässlerinnen und Fünftklässler, deren Eltern im Förderverein der Schule sind, haben als Willkommensgeschenk eine Trinkflasche in der Farbe ihrer Wahl bekommen. Da passt es gut, dass die Schule mittlerweile drei Wasserspender hat, aus denen immer wieder kaltes Wasser mit oder ohne Kohlensäure gezapft werden kann. Das Wasser in der Flasche bleibt nach Herstellerangaben übrigens 24 Stunden kalt, heiße Getränke bleiben 12 Stunden heiß.

Herzlichen Dank an den Förderverein für die finanzielle Unterstützung dieser guten Idee! Die Trinkflaschen helfen nicht nur Müll zu vermeiden, sondern reduzieren hoffentlich auch den Verzehr zuckerhaltiger Getränke in der Schule.

Vhr, 5.9.24

Unsere Sporttheoriekurse glänzen bei der Sportprüfung des Auswahlverfahrens der niedersächsischen Polizei

Höchstpersönlich stattete die Polizei aus Emlichheim den Sportkursen der Jahrgänge 11 und 12 einen Besuch am 10. Juni kurz vor den Sommerferien ab.

Ziel dabei war es, den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Sportprüfung zu geben, die neben dem computergestützten Eignungstest, einem strukturierten Interview und der polizeiärztlichen Untersuchung erfolgreich bestanden werden muss, um eine Zusage für ein dreijähriges Studium an der Polizeiakademie Niedersachsen zu ergattern.

Der Sporttest setzt sich aus insgesamt 6 Prüfungsmodulen zusammen. So mussten unsere Schülerinnen und Schüler im „DinkelDuo“ unter anderem ihre Schnelligkeit und koordinativen Fähigkeiten beim „Kasten-Bumerang-Test“ unter Beweis stellen oder beim sogenannten „Farmers Walk“ Kettlebells (Kugelhanteln) über die Distanz von 60 Metern ohne Absetzen transportieren. Selbst beim abschließenden 3000-m-Lauf trotzten unsere Sportlerinnen und Sportler dem Regen und zeigten, dass sie die körperlichen Anforderungen des Polizeivollzugsdienstes in allen überprüften Bereichen vollends erfüllen.

Für die Einblicke in das Auswahlverfahren der niedersächsischen Polizei möchten wir uns herzlich bei der Polizei Emlichheim bedanken!

Nina Hinken

Ganztagsprogramm am LMG

Auch in diesem Schuljahr können die Schülerinnen und Schüler aus einem großen Angebot an Arbeitsgemeinschaften wählen. Das Programmheft lädt zum Stöbern ein, die Anmeldung zur Hausaufgabenbetreuung
und den AGs erfolgt bis zum 16.08.24.

Trier-Fahrt der Lateiner

Während Rom in der Spätantike eine Metropole mit ca. 1 Million Menschen gewesen ist, dürfte Trier zu derselben Zeit kaum 100.000 Einwohner gefasst haben. Dennoch war die Stadt bedeutsam: Sie war die Provinzhauptstadt des belgischen Galliens und im 4. Jh. Amtssitz mehrerer römischer Kaiser, welche die Stadt repräsentativ ausbauten.
Viel Antikes zu betrachten und bestaunen gab es also für die Reisegruppe von 32 Achtklässlern, die mit ihren begleitenden Lehrern (vSt, Lük, Swv) bei frühsommerlichen Temperaturen vom 3. bis 7. Juni 2024 die Stadt an der Mosel besuchten.
So standen eine Stadtführung, die Besichtigung der Porta Nigra, der Palastaula und der Kaiserthermen auf dem Programm. Wissenswertes eignete man sich dabei durch Erkundungsrallyes an, die als Gruppenwettkämpfe durchgeführt wurden und angesichts der Aussicht auf einen Preis Ehrgeiz und Wissbegierde hervorlockten. Ein mediales Raumtheater vor der Kulisse der Ausstellungsstücke im Landesmuseum informierte ferner über Unterwelts- und Jenseitsvorstellungen der Römer. Highlight der Fahrt war nach einhelliger Meinung die Erlebnisführung durch das Amphitheater, bei der das Leben und Kämpfen eines Gladiators von einem waschechten Schwertkämpfer namens Valerius auf beeindruckende Weise nahegebracht wurde. Vor kulturellem Overflow bewahrten Phasen der Freizeit und die entschleunigend wirkende, ausgiebige Schifffahrt auf der Mosel.
Schön war die Fahrt - nicht nur des Programms wegen oder weil sie von Unfällen und Erkrankungen verschont geblieben ist, sondern auch weil sich beim Kennenlernen von Neuenhauser und Uelser Schülern eine gute Gemeinschaft gebildet hat.

Swv, 5.8.24

Meitners Bühnenfreu(n)de präsentieren „Wenn Götter eine Reise machen“

Wenn etwas richtig gut gelingt, dann steckt in der Regel sehr viel Arbeit dahinter. Dies gilt nicht nur für Erfolge im Sport, sondern auch im musischen Bereich – sei es das Spielen eines Instruments, das Schaffen eines Kunstwerks oder auch auf Schauspielen auf den großen und kleinen Bühnen der Welt Der Text muss sitzen, Gestik, Mimik sowie die Körpersprache generell müssen immer und immer wieder einstudiert, geübt und wiederholt werden…Und sei es auf einem Sonntagnachmittag bis in den frühen Abend hinein.

So erging es „Meitners Bühnenfreu(n)de“, die mit allerlei zusätzlichen Unwägbarkeiten zurechtkommen mussten, bis sie ihr Können präsentieren konnten. Das Schuljahr war wegen der frühen Sommerferien deutlich kürzer als normal. Hinzu kamen Fahrten, Schüleraustausche und zahlreiche sonstige Events im Reigen des Schuljahres, die die Zeit noch knapper werden ließen. Und so verabredete man sich kurzerhand in den Abendstunden und auch schon mal auf einen Sonntagnachmittag. Was am Ende all der Arbeit auf die Bühne gezaubert wurde, war all der Mühen wert.

„Wenn Götter eine Reise machen“ von Samira Rippegather lautet der Titel des Stücks, das Schülerinnen aus den Jahrgängen 7 bis 10 spielten. Unversehens nahm das Publikum am heutigen Alltag eines frustrierten Zeus (Adina Arukasian), seiner zänkischen Freu Hera (Leni Agnes), der sportiven Artemis (Tilda Kolde), dem zu dick gewordenen Hermes (Annemiek Wind) und der eitlen Aphrodite (Simone Schabos) sowie den Sirenen (Isabelly Borges Brito und Carina Adrian) teil. Der einst so mächtige Göttervater lebt gelangweilt auf seinem Götterberg und ist vollkommen entfremdet von der Welt der Menschen. Niemand opfert ihm auch nur noch das kleinste Lamm, niemand glaubt an ihn oder nimmt ihn überhaupt noch ernst. Um sich ein genaueres Bild von Situation auf der Erde zu machen, beschließt er mit seinem treuesten Gefolge und vor allem ohne seine Gemahlin auf die Erde zu reisen. Dort begegnet er einer nicht nur einer vollkommen fremden Welt, sondern begegnet auch seinem alten Widersacher Hades (Jayla Keus) wieder. Dieser lebt behaglich in der ziemlich warmen Unterwelt zusammen mit seiner Lebensgefährtin Blondi (Elin Greven). Während Blondi Hades über alles liebt und von seinen dunklen Machenschaften anscheinend keine Ahnung hat, hat der Fürst der Unterwelt nur Verachtung für seine hübsche, aber auch dümmliche Gefährtin übrig. „Beruflich“ versucht Hades die Menschen zu immer schlechteren Taten anzustacheln, wobei ihn Hateful (Maria Menke), Love (Liselotte Kramer) und Chaos (Emely Westhuis) tatkräftig unterstützen. Sie haben es auf Nigel (Josefine Finsterbusch), den Sohn des Hoteldirektors (Ziva Everlo) abgesehen, der sich aber so gar dafür eignet, Teil der Finsternis zu werden und letztlich durch das Auftauchen der Götter sowie den Sieg von Zeus über Hades gerettet wird.

Ist die Handlung recht schnell erzählt, so bekommt die Handlung ihren Tiefsinn durch kurze, unaufdringlicheSequenzen, die knapp und ohne langwierige Problematisierungen zentrale Aspekte menschlichen Lebens auf den Punkt bringen. So ist Blondi nur eine von Millionen junger Frauen, die – Emanzipation hin oder her – sich auf toxische Beziehungen einlassen, nur um das Gefühl zu haben, geliebt zu werden und nicht allein zu sein. Und wie viel Wahrheit steckt in Hades Ausspruch, dass es seiner überhaupt nicht bedarf, da die Menschen sich und ihre Umwelt bereits gründlich und vollkommen selbstständig ruinieren, ohne dass Hades noch eingreifen müsste. Und wie viele ältere Ehepaare ertragen sich mehr, als dass sie sich lieben und merken erst, wenn es fast zu spät ist, was sie bei allen Fehlern an dem anderen haben….

Dies alles präsentierten die jungen Darstellerinnen mit viel Witz, Tempo und dem Bühnencharme junger Jahre. Und werdie Mädchen aus dem schulischen Alltag kennt, staunt über diese Spiellust umso mehr. Dies alles ist nicht zuletzt Christiane Hahn zu verdanken, der es auch in dieser Spielzeit gelungen ist, Lustiges, Staunenswertes und Nachdenkliches auf die Bühne zu bringen. DANKE!

Godula Süßmann,  Juni 2024

Raumplan für das Schuljahr 24/25

Raumverteilung Neuenhaus

Klasse  Klassenlehrer/in Raum-Nr. 
5A Ardali A2.01
5B Langlet A2.09
6A Höke N1.21
6B Klefing N1.22
7A Lohuis N3.21
7B Lins, Ulrike N3.24
8A Dr. Süßmann A1.04
8B Theuer A1.05
8C Terlinden A1.06
9A Alsmeier A1.07
9B Kremer A1.08
9C Früke A1.09
10A Lüken N2.21
10B Rademaker L. N2.22
10C Peitzmeier N2.24
10D Hinken N1.24
11A Rademaker D. A3.15
11B Henschke A3.16
11C Poorthuis A3.17

 

 

Raumverteilung Uelsen

Klasse Klassenlehrer/in Raum
5U1 Potgeter U22
5U2 Hiller M. U20
6U1 Jüngerink U26
6U2 Molatha U24
7U1 Revermann U27
7U2 Wiarda U28
8U1 Loets U23

 

 

 

24/7 geschwänzt, trotzdem geglänzt

Unter diesem Motto beging der diesjährige Abiturjahrgang des Lise Meitner Gymnasiums Neuenhaus seine Abschlussfeier. In der Tat liegt die Durchschnittsnote in diesem Jahr bei einer achtbaren 2,32, womit aber die Rekordwerte aus den vergangenen Jahren nicht ganz erreicht wurden. Von den 66 Abiturient*innen gelang es sage und schreiben einem Drittel, sich eine 1 vor dem Komma zu erarbeiten, Loreen Egbers mit einer 1,1 und Marina Fichtner mit einer glatten 1,0 schossen dabei den Vogel ab. Mit ein wenig Sorge wies Voshaar darauf hin, dass von diesen 66 Abiturient*innen nur 17 dem männlichen Geschlecht zuzurechnen sind – dies sei ein bundesweiter Trend.

Die Wahl des Mottos wertete sie als Ausdruck eines wohl der Jugend geschuldeten, verzeihlichen Übermuts. Viele der Abiturient*innen hätten offenbar durchaus im Laufe ihrer Oberstufenjahre bemerkt, dass man mit ein wenig Fleiß und Engagement oftmals viel mehr erreichen könne als man sich jemals vorher zugetraut hatte. In Anwesenheit auch des Herrn MdB Albert Stegemann dankte Frau Voshaar Eltern und Kollegen herzlich für deren intensives Engagement, das ein wesentliches Fundament für den Erfolg der Schulabgänger*innen dargestellt habe.

Erstmals ergab sich die Chance in der seit 1967 bestehenden Schule, Mitglieder eines Goldenes Abitur-Jahrgangs zu begrüßen. Voshaar erinnerte kurz an das, was 1974 in den Köpfen der damaligen Zeitgenossen rumorte: die Ölkrise, gepaart mit einer Wirtschaftskrise, der Rücktritt des US-Präsidenten Richard Nixons im Kontext der Watergate-Abhöraffäre, aber auch den Eurovisionssieg von ABBA mit dem Popklassiker „Waterloo“, an den WM-Titel der deutschen Fußballer, die es aber demonstrativ unterlassen hatten, die Nationalhymne mitzusingen, wie Voshaar betonte.

Nicht zuletzt wies Voshaar aber auch auf den Slogan „Mehr Demokratie wagen!“ des damals amtierenden Bundeskanzlers Willy Brandt hin, der sich zudem wirksam für mehr Chancengleichheit im Bildungswesen eingesetzt habe. Voshaar bezeichnte Bildung als wesentliche Voraussetzung für demokratische Teilhabe, gerade auch in der Gegenwart.

In einer sich oftmals zunehmend aggressiver gebärdenden öffentlichen Diskussion verwies Voshaar optimistisch auf Studien, die bewiesen, dass sich in der Realität Menschen oft wesentlich solidarischer verhalten als man sich das generell mehrheitlich einbildet. In Anlehnung an den deutschen Publizisten Ulrich Schnabel empfahl Voshaar den Anwesenden, sich die Mammutbäume zum Vorbild zu nehmen: Sie seien zwar Flachwurzler, durch die feste Verknotung ihres immens weit ausgreifenden Wurzelwerks gelinge es ihnen aber offenbar, die Jahrhunderte stabil zu überstehen.

Als Vertreter jenes Goldenen Abiturientenjahrgangs grüßte Geert Nyhoff die Runde, der schon 1974 deren Klassensprecher gewesen war. Dass das Schuleschwänzen 1974 schon große Mode gewesen sei, bestritt Nyhoff vehemnt, und er glänzte seinerseits mit heute allerdings ggf. anachronistisch wirkenden lateinischen Sprichwörtern wie „tempus fugit“ – wie die Zeit doch vergeht!

Dem aktuellen Zeitgeschmack deutlich mehr entsprechend waren einige Zitate von Größen des deutschen Fußballs. Entsprechend der Empfehlung Frau Voshaars zu solidarischem Miteinander auch im späteren Leben erinnerte er an Lukas Podolskis wichtigen Hinweis: „Doppelpass alleine? Kannste vergessen!“. Beim Wechsel eines Vereins soll Podolski auf die Frage, ob er denn nun weinenden oder lachenden Auges seinen aktuellen Verein verlasse, gesagt haben: „Eigentlich beides!“ Noch ernsthafter war wohl der eher an die Lehrer gerichtete Hinweis auf die Erfahrung des Bruders des aktuellen Verteidigungsministers Harald Pistorius als Fußballtrainer. Pistorius vertrete die Auffassung, Fachkompetenz sei schön und gut, aber sei erhalte im Bildungsbereich erst ihren Wert, wenn sie sich mit echter undwirksamer Empathie für die Lernenden verbinde.

Landrat Trüün prophezeite der Abiturientia in seiner Grußbotschaft, schon bald werden die Schulabgänger*innen den Alltagstrott ihres mal geliebten, mal gehassten Schulalltags vermissen, verwies aber auch auf das befreiende Gefühl, das wohl mit dem Erhalt des Abiturzeugnisses verbunden sein muss. Trüün äußerte Zweifel an der Gültigkeit des Abi-Mottos für alle – angesichts der guten Ergebnisse, stellte aber auch die Frage unbeantwortet in den Raum, ob die Abituraufgaben unter Umständen früher anspruchsvoller gewesen seien. Des Weiteren verwies er auf das finanzielle Engagement des Landkreises insbesondere bei der aktuellen Finanzierung des Erweiterungsbaus.

Als Vertreter der Elternschaft fasste Harald Klokkers seine Erlebnisse bei der Begleitung ihrer Schützlinge zusammen, indem er noch einmal an die vorher nicht gekannten Belastungen erinnerte, die aus der Corona-Epidemie erwachsen seien.

Thilo Schipper und Jordy Schipper gaben für die Schülerschaft zu, dass Computerspiele wie Clash of Clans oftmals eine größere Relevanz in ihrem Schulalltag gespielt hätten als der zu bewältigende Lernstoff. Die Devise vieler Schüler*innen: Immer höflich lächeln und dem Lehrer zustimmen, hinterher alles vergessen. So sei es kein Wunder gewesen, dass einige Vorabitur-Klausuren 7 Notenpunkte schlechter ausfielen als die Klausuren zuvor. Schließlich habe man sich aber auch doch intensiv mit dem Projekt der Facharbeiten auseinandergesetzt und sich oftmals erfolgreich Sekundärtugenden wie Ausdauer, Disziplin und effektives Zeitmanagement angeeignet.

Fröhlich munterte Frau Ardali die Schulabgänger*innen dazu auf, der Welt ihre Talente zu zeigen und den genuin eigenen Weg zu finden. Nur wenn man das Gefühl habe, sich hoffnungslos im Dschungel verirrt zu haben, solle man sicherheitshalber wieder ausgetretenen Wegen folgen. Sie regte alle an, jeder für sich in seiner Weise die Welt zu erobern, empfahl aber auch, jeden Morgen sein Bett zu machen, wer groß hinauswill, solle zunächst auch im Kleinen zeigen, dass er oder sie sich ggf. später auch im Großen bewähren könne.

Marcus Pfeifer, 26.6.24