Stippvisite in Japan zur Vorbereitung eines Konzerts in Tokushima 2018

Fast hundert Jahre ist es her, dass von Deutschen im Kriegsgefangenenlager Bando in der Präfektur Tokushima das erste Mal Beethovens 9. Sinfonie in Japan aufgeführt wurde. Sie bedankten sich mit diesem Konzert für die menschliche und großzügige Behandlung durch die Japaner. Zu diesem Anlass plant die Präfektur Tokushima ein Jubiläumskonzert im Februar 2018 mit über 2000 Sängerinnen und Sängern. Uns ist es eine besondere Ehre, dabei mitwirken zu dürfen. Schüler und Lehrer des LMG als Partnerschule der Johoku High School sind eingeladen bei diesem Konzert mitzusingen. Herr Peitzmeier übernimmt die musikalischen Vorbereitungen, die Proben für das anspruchsvolle Unterfangen beginnen direkt nach den Sommerferien. Zur Vorbereitung und für weitere Absprachen waren Herr Hiller und Frau Brink im Februar für ein Wochenende in Tokushima, wo sie auch die Partnerschule besuchten und mit den Lehrern und Austauschschülern Jahres 2016 zusammentrafen. Ein schönes und sehr herzliches Wiedersehen! (bri)

Besuch einer Shakespeare-Aufführung im Theater Münster – im englischen Original

Eine Aufführung von "The Taming of the Shrew" - einer Shakespeare-Komödie, die sich im Kern mit den Geschlechterrollen des 16. Jahrhunderts auseinandersetzt, wurde am 20. Februar 2017 im Theater Münster von 43 Schülern der 10. Klassen und der Oberstufe unter Leitung von Frau Mack, Herrn Müller und Herrn Pfeifer besucht.

Die Inszenierung und Umsetzung der American Drama Group Europe, einer renommierten Schauspielgruppe, die unter anderem schon in Tokyo, Teheran und London auftrat, wusste auch die letzten Skeptiker durch ihre Ausdrucksstärke zu begeistern. Mit sehr wenigen Requisiten wurde hier viel dargestellt, Gesangseinlagen von Kompositionen aus der Epoche lockerten die Handlung auf und vermittelten einen Eindruck der Zeit Shakespeares. Zwar waren Vorkenntnisse über die Komödie und Shakespeares Art und Weise des Schreibens sicherlich vorteilhaft bis notwendig, um das komplett im Shakespeare’schen Originalenglisch vorgetragene Stück erschließen zu können. Doch schon das Schauspiel an sich war mitreißend und wäre selbst ohne Handlung unterhaltsam gewesen. Somit war die Fahrt für alle Beteiligten sicherlich eine Bereicherung und erlaubte einen tieferen Einblick in die englische Kultur und Sprache.

Wir danken dem Förderverein des Lise Meitner Gymnasiums für die Unterstützung.

Bericht: Schüler (Jg. 12)

Spende vom Weihnachtsbasar 2016 am 20.12. in Neuenhaus

Wie in jedem Jahr fand auch 2016 wieder der Weihnachtsbasar des Lise-Meitner Gymnasiums Neuenhaus statt, den der 12. Jahrgang organisiert. Der Erlös wird traditionell einer wohltätigen Organisation gespendet. Die 2173,96 €, die am 20.12. eingenommen worden sind, werden dieses Jahr der Organisation Herzenswünsche e.V. gespendet. Diese Organisation erfüllt krebskranken Kindern einen letzten "Herzenswunsch". (Jg.12)

Spende vom Adventsbasar am 20.12.2016 an Ostalleppo in Syrien

Vom Lise-Meitner-Gymnasium konnten 684,22 € an die “Schule der Menschlichkeit“ in Ostaleppo, Syrien, überwiesen werden. Der Schulleiter dort ist evangelisch – reformiert, das Lehrerkollegium besteht je zur Hälfte aus Christen und Muslimen. Die Schüler sind zu 66% muslimisch und 33% christlich. An der Schule wird ein Zeichen gesetzt für Toleranz und Verständnis. Das Geld kam am Lise-Meitner-Gymnasium in Uelsen beim Adventsbasar am 20.12.2016 zusammen.

Die Schüler der Schülervertretung am Lise-Meitner- Gymnasium möchten den Kontakt von Schule zu Schule ausbauen, soweit das möglich ist; ein Anfang ist gemacht. (kft)

Informations- und Beratungsnachmittag für Viertklässler und ihre Eltern am Lise-Meitner-Gymnasium

Alle Viertklässler der Grundschulen Wilsum, Itterbeck, Uelsen, Lage, Georgsdorf, Osterwald, Veldhausen und Neuenhaus sind herzlich eingeladen zum Informations- und Beratungsnachmittag des Lise-Meitner-Gymnasiums am Standort Neuenhaus am 02.03.2016 von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

In der Mensa, im Forum und in den Klassen- und Fachräumen geben die einzelnen Fachbereiche Informationen zu den Inhalten und Methoden des Unterrichts am Gymnasium. Auch freiwillige Arbeitsgemeinschaften und Wahlfächer präsentieren sich. Es werden Unterrichtsgegenstände und Unterrichtsergebnisse gezeigt, naturwissenschaftliche Experimente vorgeführt und kurze Theaterszenen gespielt. Zudem gibt es musikalische Kostproben der Streicher und Bläser sowie Mitmachaktionen aller Art. Lehrerinnen und Lehrer und auch Schülerinnen und Schüler der Standorte Uelsen und Neuenhaus sind anwesend und beantworten Fragen und Informationswünsche gerne. Wenn eine Beratung gewünscht wird, stehen Mitglieder der Schulleitung zur Verfügung. In diesem Fall ist es hilfreich, das Halbjahreszeugnis mitzubringen. Für das leibliche Wohl sorgen Eltern aus Neuenhaus und Uelsen.

Badminton-Team siegt bei Jugend trainiert für Olympia

Souverän setzten sich die Badminton-Spieler des Lise-Meitner-Gymnasiums beim Bezirksentscheid in Osnabrück gegen die Schulteams aus Osnabrück, Leer und Melle durch. Damit sicherten sie sich das Ticket für den Landesentscheid in Stade am 14. März 2017. Glückwunsch zu dieser tollen Leistung! Wir drücken ganz fest die Daumen für die nächste Runde! (mül)

Gymnasiasten erleben besondere Geschichtsstunde

Der Neujahrsempfang des Gymnasiums Neuenhaus geriet zu einer besonderen Geschichtsstunde: Ein Professor aus Münster entführte Schüler und Gäste nach Jerusalem und begab sich auf die Suche nach der Kreuzigungsstätte Jesu.

Neuenhaus. Die Geschichte antiker Städte spielt im Unterricht der gymnasialen Oberstufe keine besonders große Rolle. Insofern bildete der Vortrag, den Professor Dr. Peter Funke von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster am Montag im Forum des Lise-Meitner-Gymnasiums Neuenhaus über die „Heilige Stadt“ Jerusalem hielt, eine Ausnahme. Er bot den Schülern des elften und zwölften Jahrgangs, die Geschichte als Prüfungsfach gewählt haben, eine Abwechslung vom normalen Unterricht. Und nebenbei erhielten die angehenden Abiturienten einen Eindruck davon, was es heißt, einer Vorlesung zu lauschen.

Der ausführliche Bericht ist in den Grafschafter Nachrichten erschienen und kann hier vollständig nachgelsen werden. Der Bericht ist auch unter "Presse, Elternbriefe" zu finden.

Besuch der Ausstellung von Gregor Schneider “Wand …

Gregor Schneiders Ausstellung sprach als Gesamtkunstwerk direkt und indirekt alle Inhaltsbereiche und Kerninhalte des niedersächsischen Kerncurriculums zum Abitur 2018 an:

  • Bild der Zeit / Ereignis im Bild / Zeichnung, Collage, Malerei, Fotografie
  • Bild des Menschen / Bewegung im Bild / Skulptur, Plastik
  • Bild der Dinge / Inszenierung / Installation

Ich war also mit den Schülern/Schülerinnen zum ca. 250 Kilometer entfernten Bonn ausgeflogen, um die Ausstellung zu besichtigen. Da unser Ausflugstag auf einen Freitag fiel, wurde die Tagesplanung dem Berufsverkehr angepasst: 7.30 Uhr Aufbruch, 11.00 – 13.00 Uhr Besuch der Ausstellung, 13.30 Uhr Abfahrt nach Hause, noch vor dem Einsetzen des Berufsverkehrs.

Gegen 13 Uhr wimmelte es um die Bundesaustellunghalle herum von Polizisten, Berufsmilitärs, Helikoptern. Des Pudels Kern war der auf der gegenüberliegenden Straßenseite stattfindende G 20 – Gipfel mit der ersten Begegnung der Außenminister Lavrov und Tillermann. Wir waren umzingelt von Sicherheitsbeamten und wenig professionellen Verkehrsagenten, die unseren kleinen, auf dem Rückweg befindlichen Reisebus, in eine Gasse lotsten, die nach vorne abgeschlossen wurde, um den Limousinen ‘der Großen der Welt’ freien Durchgang zu gewähren. Wir standen eine Stunde still, nur 650 m von unserer Autobahnauffahrt entfernt, wurden gezwungen zu wenden, um dann noch eine weitere Stunde zum Verlassen Bonns zu benötigen und kamen 6 Stunden später völlig fertig, aber Dank sei unseres Chauffeurs, Herrn Zegger Senior, heile in Neuenhaus an.

All dies passte zur Ausstellung und deren Titel “Wand vor Wand”, bei der hinter jeder Wand eine neue Wand auftauchte (Matruschkaeffekt), und uns einen Eindruck davon verschaffte, wie man sich fühlt, wenn man einer gegebenen Situation nicht entkommen kann. Raum für Raum entspannte sich Gregor Schneiders in 30 Jahren gebautes Universum, in dem die Endlichkeit des Menschen eine zentrale Rolle einnimmt.

Aus der Ausstellungshalle kommend auf eine Wand zufahren, hinter der sich eine neue Wand in Form eines langen Staus verbirgt, hinter dem sich ein neuer Stau ankündigt. Stillstehen und Bewegen, um erneut zum Stillstand gezwungen zu werden; eine endlose Wiederholung von Energie sammeln, Starten, Bremsen (müssen), Stillstehen, Warten, Verzweifeln, ein Lichtpünktchen sehen, Hoffen, Energie sammeln, ... , u.s.w..

Wir haben an diesem Freitag, den 17. Februar 2017, das Leben in seiner ursprünglichsten Form erlebt und wissen jetzt, dass die Kunst nicht in der Ausstellungshalle aufhört.

Dank an dieser Stelle - auch namens den Schülern/Schülerinnen und deren Eltern - dem Förderverein der Schule, der unseren Ausstellungbesuch finanziell unterstützt hat. (ark)

„Platt is cool“ – 42 engagierte TeilnehmerInnen beim Lesewettbewerb „Schüler lesen Platt“

Die ‚erste Fremdsprache‘ vieler Niedergrafschafter Kinder stand im Mittelpunkt des diesjährigen Lesewettbewerbs „Schüler lesen Platt“ am LMG – und natürlich die insgesamt 42 Jungen und Mädchen der Jahrgänge 5-11, die am 11.02. von 10-13 Uhr in drei verschiedenen Altersgruppen antraten, um ihr Können zu zeigen und sich einen der begehrten Plätze beim Kreisentscheid im März an der Oberschule Deegfeld in Nordhorn zu sichern.

Lustige Vertellsel gab es da zu hören, wie die Anekdote des Wilsumer Jungen, der in der Schule erstmals die Erfahrung macht, dass „water ut de wand“ kommt, geschrieben von Janette Boerrigter, oder die Antwort auf die Frage, was die „Groafschupper Noarichten“ an interessanten oder vielleicht doch eher überflüssigen Informationen „over ounse Achterdeel“ zu bieten haben aus der gleichnamigen Erzählung von Heiner Snippe. Aber auch das Bedenkenswerte, Ernsthafte hat in den plattdeutschen Texten seinen Ort: die Geschichte einer mutigen Frau, die den Drohungen eines Rechtsradikalen mutig und entschlossen mit ihrem Singen des „Dona nobis pacem“ Einhalt gebietet, glänzend vorgetragen von Janko Pas; das Betrachten des Zollstocks, welches dem 68-jährigen Erzähler aus Wilhelm Buddenbergs Geschichte die Länge der bereits vergangenen Lebensspanne vor Augen führt und ihn für jeden noch vor ihm liegenden Tag dankbar sein lässt.

Das und vieles mehr trugen die jungen Leser mit einer teils so erstaunlichen Qualität und Authentizität im Plattdeutschen vor, dass es den drei Jurymitgliedern - Johanna Balderhaar, Anne Gosink und Silke Jüngerink (alle ebenfalls „plattdeutsch sozialisiert“) – sichtlich schwerfiel, zu einer Entscheidung zu gelangen. Gleichzeitig war es eine Freude, zu sehen und zu hören, mit welch großem Engagement sich viele der Teilnehmer auf ihren Vortrag vorbereitet hatten!

Für die Jahrgänge 5/6 standen schließlich Thalia Ekelhoff (Klasse 5U1) und Janko Pas (6U1) auf dem Siegertreppchen, sichtlich stolz und erfreut über ihren Erfolg! Das Rennen in der Gruppe der 7. und 8. Klassen machten Paul Gülink und Marco Wolbink (beide 7U1). Und bei den Großen (Jg.9-12) konnten Annika Menken (9S) und Gea Baarlink (Jg.11) die Siegerurkunden und einen Geschenkgutschein des Fördervereins in Empfang nehmen.

Dieser Wettbewerb lässt vermuten, dass auch 2017 bei den Kreis- und Bezirksentscheiden Schülerinnen und Schüler aus der Niedergrafschaft ganz vorne dabei sein werden, denn „Platt is cool“.  (jün)

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Elternbrief für Januar 2017

Der aktuelle Elternbrief für Januar 2017 enthält viele wichtige Informationen, unter anderem zu Personalia, Mensa, Geld für Jahrbuch und Kopien, Gewinnerin der Grafschafter Filmklappe, Robotik-Wettbewerb in Rheine, sowie Termine zum Vormerken. Dringend zum Lesen empfohlen!