55 Jahre Deutsch-Französische Freundschaft

Am 22. Januar 2018 jährte sich zum fünfundfünfzigsten Mal der Vertragsschluss des Traité de l’Elysée. Dieser wurde 1963 vom Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle geschlossen und legte damit den Grundstein für die Freundschaft zwischen Deutschland und Frankreich. Während heute politisch eine Erneuerung dieses Vertrages diskutiert wird, ist die freundschaftliche Verbindung zu Frankreich am Lise-Meitner Gymnasium lebendig. So feierten zahlreiche Französisch-Gruppen am Montag diesen Tag. Zum Zeichen verteilte der 8. Jahrgang selbst gebastelte Rosetten in den französischen Farben, es wurde gesungen und zur Freude aller Schüler in den Pausen Crêpes gebacken. Der 9. Jahrgang hatte Plakate zum historischen Hintergrund vorbereitet und man konnte sich über unsere Partnerschulen in Frankreich informieren. Somit ist der Traité de l‘Elysée nicht nur eine politische Angelegenheit, sondern eine Bereicherung unseres Schullebens. Vielen Dank an alle, die diese Feier unterstützt und möglich gemacht haben. (kla)

Schüler der Robotik-AG erreichen den 2. Platz

Rohrleitungen zu entfernen, Gullydeckel anzuheben, Klärschlamm zu beseitigen oder Wassermengen zu transportieren sind einige der Herausforderungen, die in diesem Jahr bei dem Wettbewerb der First Lego League (FLL) mit einem Roboter in einer Landschaft aus Lego zu meistern waren.

Über mehrere Monate bereiteten sich Manuel von Beesten, Oliver Kriete, Eric Lucas, Alexander Purka und Leon Schmidt aus den Jahrgängen 7 und 9 vom Lise-Meitner-Gymnasium auf den diesjährigen Wettbewerb vor, der ganz unter dem Thema „Wasser“ stand.

Am 13.01.2018 erreichte das Team beim Regionalwettbewerb am Kopernikus Gymnasium in Rheine, an dem vor allem Schulen aus dem Münsterland teilnahmen, den 2. Platz in der Gesamtwertung.

Hierzu mussten sich die Schüler bei zahlreichen Aufgaben bewähren. Neben dem Bau und der Programmierung eines Roboters auf Basis des Systems Lego Mindstorms gehört dazu auch eine Präsentation zu einer Forschungsaufgabe und die erfolgreiche Teilnahme an einem Teamspiel. Bei den jährlich stattfindenden Wettbewerben der First Lego League nehmen Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 9 und 16 Jahren aus 80 Ländern teil. (frb)

Besuch im „Camp Green Lake“

Am Donnerstag, den 11.01.2018, besuchten die Schüler der Klasse 7S eine Inszenierung des Jungen Theaters Bonn im Nordhorner KTS. Nach der Lektüre des Jugendromans „Löcher“ von Louis Sachar waren alle gespannt, wie es dem überwiegend jungen Ensemble gelingen würde, die Geschichte des 14-jährigen Stanley Yelnats, der unschuldig zu 18 Monaten Jugendstraflager in der texanischen Wüste verurteilt wird, auf die Bühne zu bringen.

Im nahezu ausverkauften Theatersaal gelang es den jungen Schauspielern allerdings mühelos, das Schülerpublikum in die Welt von „Camp Green Lake“ und den dort inhaftierten Jugendlichen zu entführen. Diese müssen - angeblich aus Gründen der Charakterbildung - jeden Tag ein tiefes Loch in den Boden des ausgetrockneten Sees graben und stoßen dabei letztendlich auf viel mehr als harte, staubige Erde.

Überzeugen konnte an der recht werkgetreuen Inszenierung besonders die schauspielerische Leistung der jungen Darsteller. Enttäuscht waren viele Schüler jedoch von dem unspektakulären Bühnenbild und den minimalistischen Requisiten. Wenn z. B. das Graben der Löcher nur mit dem Spaten angedeutet oder ein Ferkel mittels eines rosafarbenen Schuhs dargestellt wird, ist die Fantasie des Zuschauers (zuweilen im Übermaß) gefordert. Dennoch waren sich die meisten Schüler in ihrem abschließenden Fazit einig: Der Besuch im „Camp Green Lake“ hat sich durchaus gelohnt! (kle)

Le cinéma français – Cinéfête 2018 in Meppen

Am 29. Januar 2018 konnten die Französischschülerinnen und -schüler der Jahrgänge 10 bis 12 im Rahmen der jährlich stattfindenden Cinéfête den Film „Le ciel attendra“ (2016) im Meppener Kino sehen. Bei diesem französischen Jugendfilmfestival, gemeinsam veranstaltet von dem Institut Français, der AG Kino-Gilde e.V. und der Französischen Botschaft, werden eine Reihe französischsprachiger Filme in ganz Deutschland gezeigt, die vor allem Schulklassen zugänglich gemacht werden. Die Schülerinnen und Schüler waren von Marie-Castille Mention-Schaars Film, der den Teufelskreis der islamischen Radikalisierung anhand zweier junger Französinnen zeigt, beeindruckt. Gerade die Rolle der sozialen Medien bei diesem Prozess sorgte schon auf der Rückfahrt vom Kino für zahlreiche Gespräche. (tho)

Ehemaligentreffen 2017 für Abiturienten des Lise-Meitner-Gymnasiums

Wie in jedem Jahr findet auch dieses Jahr wieder das Ehemaligentreffen des Lise-Meitner-Gymnasiums statt. Eingeladen sind am 22.12.2017 ab 18.00 Uhr alle ehemaligen Abiturienten unserer Schule. Wer Lust hat, sich mal wieder mit alten Klassenkameraden zu treffen, ist herzlich eingeladen.

Mädchen Sieger im Kreisgruppenentscheid (Handball)

Das Schulteam der Handball-Mädchen (Wettkampfklasse II , Jahrgänge 2001-2004) hat auch in diesem Jahr wiederum am Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ teilgenommen. Nachdem sich die Mädchen bereits beim Kreisentscheid in Bad Bentheim am 10.11.2017 gegen fünf weitere Schulen aus der Grafschaft Bentheim mit fünf Siegen überzeugend durchgesetzt hatten, wurde am 8.12.2017 das Endspiel gegen den Sieger des Landkreises Emsland in Haren ausgetragen. Das Gymnasium Haren wurde mit einer starken, konzentrierten Mannschaftsleistung schließlich mit 25:15 souverän bezwungen. Somit hatte sich das Team für den Bezirksentscheid qualifiziert.

Dieses Turnier mit den jeweiligen Siegern der Landkreise des Bezirks Weser-Ems findet statt am Freitag, den 26.Januar 2018 in der Zeit von 9.30 bis ca. 14.00 in Neuenhaus. Es wäre schön, wenn zu den Spielen viele Schülerinnen und Schüler des LMG unser Team bei diesem „Heim-Turnier“ lautstark unterstützen würden.

Zur Mannschaft gehören: Lena Bouws, Lena Oostergetelo (beide Torhüterinnen), Elina Niers, Kora Bosch, Danielle Vrielmann, Eva Bosch, Lara Mers, Lucia Adolfsen, Anne Reefmann, Lilly Voet, Genia Pertenbreiter, Linda Reurik, Viona Zwafink

Probenfahrt des Beethoven-Projektchors nach Wolfenbüttel

Vom 31. November bis zum 1. Dezember 2017 besuchte der Projektchor unserer Schule die Landesmusikakademie in Wolfenbüttel, um zum ersten Mal mit allen teilnehmenden 100 Sängerinnen und Sängern aus Niedersachsen für das anstehende Beethoven-Konzert in Japan zu proben. Nach der Begrüßung und der Vorstellung der eigens angereisten Delegation aus Japan und einem ersten Einsingen wurde gegessen und die Zimmer konnten bezogen werden. Nachmittags probten die Stimmgruppen unter sich mit ebenfalls für diesen Anlass engagiertem Fachpersonal, bestehend aus dem Kasseler Universitätschorleiter und einem Klavierkorrepetitor der Musikhochschule Hannover. Am frühen Abend gab es die erste Gesamtprobe unter der Leitung des japanischen Dirigenten und unter Begleitung der mitgereisten japanischen Pianistin. Ein Übersetzer sorgte für Verständigung, wenn sie denn abseits der Universalsprache der Musik nötig war. Abends fand man Zeit, um sich die weihnachtlich geschmückte Innenstadt Wolfenbüttels anzusehen und noch engeren Kontakt mit den Mitsängern zu schließen. Der Freitag-vormittag war wiederum voll und ganz auf das Proben fokussiert. Nach dem Mittagessen verschaffte man uns anhand einer Fotopräsentation erste Eindrücke von Tokushima. Die Chöre wurden anschließend wieder verabschiedet, nachdem man sich bei allen Beteiligten bedankt hatte.

 

 

Insgesamt waren die kurzen zwei Tage an der Landesmusikakademie sehr hilf- und lehrreich, sowohl im Hinblick auf das Kennenlernen der japanischen Kultur als auch hinsichtlich des Erlernens der 9. Symphonie Beethovens. Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein des Lise-Meitner-Gymnasiums für die finanzielle Unterstützung der Fahrt. (Dijana Pas, Jg. 12)

Lise tanzt – Zwei Wochen tanzten Klein und Groß gemeinsam in der großen Pause

Während es draußen wetterbedingt vor allem kalt und nass war, boten die Schülerinnen des Seminarfach Tanz unter der Leitung von Manuel Müller im Zeitraum vom 27.11.2017 bis zum 8.12.2017 täglich ein einzigartiges Tanzangebot für die Jahrgänge 5 und 6. Die von den Seminarfachteilnehmerinnen selbstentworfenen Choreographien zeichneten sich insbesondere durch Kreativität aus. Eine sportliche 6-Klässlerin lobte vor allem die Abwechslung: „Ich finde es großartig, dass jede Pause ein anderer Tanz stattfindet.“ Ein Junge aus der 5. Klasse fügte hinzu: „Es macht sehr viel Spaß!“ Die Kinder sollten vor allem gemeinsam tänzerisch gefordert, aber nicht überfordert werden, dem trug auch die moderne Liedauswahl Rechnung, die aber auch einige Klassiker beinhaltete. Im Anschluss an die Tanzeinheiten in der Aula konnten die jungen Gymnasiasten den jeweiligen Tanz bewerten. Die etwas andere Art der Pausengestaltung führte zu sichtbarem Spaß und großer Freude, so dass im Durchschnitt rund 50 motivierte Schüler/-innen aus den verschiedenen Klassen an diesem vorläufig ersten Angebot regelmäßig teilnahmen. (Julia Mengel, Tabea Bouws)