Spende vom Adventsbasar am 20.12.2016 an Ostalleppo in Syrien

Vom Lise-Meitner-Gymnasium konnten 684,22 € an die “Schule der Menschlichkeit“ in Ostaleppo, Syrien, überwiesen werden. Der Schulleiter dort ist evangelisch – reformiert, das Lehrerkollegium besteht je zur Hälfte aus Christen und Muslimen. Die Schüler sind zu 66% muslimisch und 33% christlich. An der Schule wird ein Zeichen gesetzt für Toleranz und Verständnis. Das Geld kam am Lise-Meitner-Gymnasium in Uelsen beim Adventsbasar am 20.12.2016 zusammen.

Die Schüler der Schülervertretung am Lise-Meitner- Gymnasium möchten den Kontakt von Schule zu Schule ausbauen, soweit das möglich ist; ein Anfang ist gemacht. (kft)

Informations- und Beratungsnachmittag für Viertklässler und ihre Eltern am Lise-Meitner-Gymnasium

Alle Viertklässler der Grundschulen Wilsum, Itterbeck, Uelsen, Lage, Georgsdorf, Osterwald, Veldhausen und Neuenhaus sind herzlich eingeladen zum Informations- und Beratungsnachmittag des Lise-Meitner-Gymnasiums am Standort Neuenhaus am 02.03.2016 von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

In der Mensa, im Forum und in den Klassen- und Fachräumen geben die einzelnen Fachbereiche Informationen zu den Inhalten und Methoden des Unterrichts am Gymnasium. Auch freiwillige Arbeitsgemeinschaften und Wahlfächer präsentieren sich. Es werden Unterrichtsgegenstände und Unterrichtsergebnisse gezeigt, naturwissenschaftliche Experimente vorgeführt und kurze Theaterszenen gespielt. Zudem gibt es musikalische Kostproben der Streicher und Bläser sowie Mitmachaktionen aller Art. Lehrerinnen und Lehrer und auch Schülerinnen und Schüler der Standorte Uelsen und Neuenhaus sind anwesend und beantworten Fragen und Informationswünsche gerne. Wenn eine Beratung gewünscht wird, stehen Mitglieder der Schulleitung zur Verfügung. In diesem Fall ist es hilfreich, das Halbjahreszeugnis mitzubringen. Für das leibliche Wohl sorgen Eltern aus Neuenhaus und Uelsen.

Badminton-Team siegt bei Jugend trainiert für Olympia

Souverän setzten sich die Badminton-Spieler des Lise-Meitner-Gymnasiums beim Bezirksentscheid in Osnabrück gegen die Schulteams aus Osnabrück, Leer und Melle durch. Damit sicherten sie sich das Ticket für den Landesentscheid in Stade am 14. März 2017. Glückwunsch zu dieser tollen Leistung! Wir drücken ganz fest die Daumen für die nächste Runde! (mül)

Gymnasiasten erleben besondere Geschichtsstunde

Der Neujahrsempfang des Gymnasiums Neuenhaus geriet zu einer besonderen Geschichtsstunde: Ein Professor aus Münster entführte Schüler und Gäste nach Jerusalem und begab sich auf die Suche nach der Kreuzigungsstätte Jesu.

Neuenhaus. Die Geschichte antiker Städte spielt im Unterricht der gymnasialen Oberstufe keine besonders große Rolle. Insofern bildete der Vortrag, den Professor Dr. Peter Funke von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster am Montag im Forum des Lise-Meitner-Gymnasiums Neuenhaus über die „Heilige Stadt“ Jerusalem hielt, eine Ausnahme. Er bot den Schülern des elften und zwölften Jahrgangs, die Geschichte als Prüfungsfach gewählt haben, eine Abwechslung vom normalen Unterricht. Und nebenbei erhielten die angehenden Abiturienten einen Eindruck davon, was es heißt, einer Vorlesung zu lauschen.

Der ausführliche Bericht ist in den Grafschafter Nachrichten erschienen und kann hier vollständig nachgelsen werden. Der Bericht ist auch unter "Presse, Elternbriefe" zu finden.

Besuch der Ausstellung von Gregor Schneider “Wand …

Gregor Schneiders Ausstellung sprach als Gesamtkunstwerk direkt und indirekt alle Inhaltsbereiche und Kerninhalte des niedersächsischen Kerncurriculums zum Abitur 2018 an:

  • Bild der Zeit / Ereignis im Bild / Zeichnung, Collage, Malerei, Fotografie
  • Bild des Menschen / Bewegung im Bild / Skulptur, Plastik
  • Bild der Dinge / Inszenierung / Installation

Ich war also mit den Schülern/Schülerinnen zum ca. 250 Kilometer entfernten Bonn ausgeflogen, um die Ausstellung zu besichtigen. Da unser Ausflugstag auf einen Freitag fiel, wurde die Tagesplanung dem Berufsverkehr angepasst: 7.30 Uhr Aufbruch, 11.00 – 13.00 Uhr Besuch der Ausstellung, 13.30 Uhr Abfahrt nach Hause, noch vor dem Einsetzen des Berufsverkehrs.

Gegen 13 Uhr wimmelte es um die Bundesaustellunghalle herum von Polizisten, Berufsmilitärs, Helikoptern. Des Pudels Kern war der auf der gegenüberliegenden Straßenseite stattfindende G 20 – Gipfel mit der ersten Begegnung der Außenminister Lavrov und Tillermann. Wir waren umzingelt von Sicherheitsbeamten und wenig professionellen Verkehrsagenten, die unseren kleinen, auf dem Rückweg befindlichen Reisebus, in eine Gasse lotsten, die nach vorne abgeschlossen wurde, um den Limousinen ‘der Großen der Welt’ freien Durchgang zu gewähren. Wir standen eine Stunde still, nur 650 m von unserer Autobahnauffahrt entfernt, wurden gezwungen zu wenden, um dann noch eine weitere Stunde zum Verlassen Bonns zu benötigen und kamen 6 Stunden später völlig fertig, aber Dank sei unseres Chauffeurs, Herrn Zegger Senior, heile in Neuenhaus an.

All dies passte zur Ausstellung und deren Titel “Wand vor Wand”, bei der hinter jeder Wand eine neue Wand auftauchte (Matruschkaeffekt), und uns einen Eindruck davon verschaffte, wie man sich fühlt, wenn man einer gegebenen Situation nicht entkommen kann. Raum für Raum entspannte sich Gregor Schneiders in 30 Jahren gebautes Universum, in dem die Endlichkeit des Menschen eine zentrale Rolle einnimmt.

Aus der Ausstellungshalle kommend auf eine Wand zufahren, hinter der sich eine neue Wand in Form eines langen Staus verbirgt, hinter dem sich ein neuer Stau ankündigt. Stillstehen und Bewegen, um erneut zum Stillstand gezwungen zu werden; eine endlose Wiederholung von Energie sammeln, Starten, Bremsen (müssen), Stillstehen, Warten, Verzweifeln, ein Lichtpünktchen sehen, Hoffen, Energie sammeln, ... , u.s.w..

Wir haben an diesem Freitag, den 17. Februar 2017, das Leben in seiner ursprünglichsten Form erlebt und wissen jetzt, dass die Kunst nicht in der Ausstellungshalle aufhört.

Dank an dieser Stelle - auch namens den Schülern/Schülerinnen und deren Eltern - dem Förderverein der Schule, der unseren Ausstellungbesuch finanziell unterstützt hat. (ark)

„Platt is cool“ – 42 engagierte TeilnehmerInnen beim Lesewettbewerb „Schüler lesen Platt“

Die ‚erste Fremdsprache‘ vieler Niedergrafschafter Kinder stand im Mittelpunkt des diesjährigen Lesewettbewerbs „Schüler lesen Platt“ am LMG – und natürlich die insgesamt 42 Jungen und Mädchen der Jahrgänge 5-11, die am 11.02. von 10-13 Uhr in drei verschiedenen Altersgruppen antraten, um ihr Können zu zeigen und sich einen der begehrten Plätze beim Kreisentscheid im März an der Oberschule Deegfeld in Nordhorn zu sichern.

Lustige Vertellsel gab es da zu hören, wie die Anekdote des Wilsumer Jungen, der in der Schule erstmals die Erfahrung macht, dass „water ut de wand“ kommt, geschrieben von Janette Boerrigter, oder die Antwort auf die Frage, was die „Groafschupper Noarichten“ an interessanten oder vielleicht doch eher überflüssigen Informationen „over ounse Achterdeel“ zu bieten haben aus der gleichnamigen Erzählung von Heiner Snippe. Aber auch das Bedenkenswerte, Ernsthafte hat in den plattdeutschen Texten seinen Ort: die Geschichte einer mutigen Frau, die den Drohungen eines Rechtsradikalen mutig und entschlossen mit ihrem Singen des „Dona nobis pacem“ Einhalt gebietet, glänzend vorgetragen von Janko Pas; das Betrachten des Zollstocks, welches dem 68-jährigen Erzähler aus Wilhelm Buddenbergs Geschichte die Länge der bereits vergangenen Lebensspanne vor Augen führt und ihn für jeden noch vor ihm liegenden Tag dankbar sein lässt.

Das und vieles mehr trugen die jungen Leser mit einer teils so erstaunlichen Qualität und Authentizität im Plattdeutschen vor, dass es den drei Jurymitgliedern - Johanna Balderhaar, Anne Gosink und Silke Jüngerink (alle ebenfalls „plattdeutsch sozialisiert“) – sichtlich schwerfiel, zu einer Entscheidung zu gelangen. Gleichzeitig war es eine Freude, zu sehen und zu hören, mit welch großem Engagement sich viele der Teilnehmer auf ihren Vortrag vorbereitet hatten!

Für die Jahrgänge 5/6 standen schließlich Thalia Ekelhoff (Klasse 5U1) und Janko Pas (6U1) auf dem Siegertreppchen, sichtlich stolz und erfreut über ihren Erfolg! Das Rennen in der Gruppe der 7. und 8. Klassen machten Paul Gülink und Marco Wolbink (beide 7U1). Und bei den Großen (Jg.9-12) konnten Annika Menken (9S) und Gea Baarlink (Jg.11) die Siegerurkunden und einen Geschenkgutschein des Fördervereins in Empfang nehmen.

Dieser Wettbewerb lässt vermuten, dass auch 2017 bei den Kreis- und Bezirksentscheiden Schülerinnen und Schüler aus der Niedergrafschaft ganz vorne dabei sein werden, denn „Platt is cool“.  (jün)

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Elternbrief für Januar 2017

Der aktuelle Elternbrief für Januar 2017 enthält viele wichtige Informationen, unter anderem zu Personalia, Mensa, Geld für Jahrbuch und Kopien, Gewinnerin der Grafschafter Filmklappe, Robotik-Wettbewerb in Rheine, sowie Termine zum Vormerken. Dringend zum Lesen empfohlen!

Neujahrsempfang am 06.02.2017

Der Förderverein lädt seine Mitglieder und alle Interessierten sehr herzlich ein zum traditionellen Neujahrsempfang am Montag, den 06.02.2017 ab 18.30 Uhr in das Forum des Lise-Meitner-Gymnasiums. Prof. Dr. Peter Funke von der Universität Münster wird referieren zum Thema “Wo lag Golgata? – Mythos und Realität eines Heiligen Ortes”. Weitere Informationen zu diesem Neujahrsempfang gibt es hier.

Bericht zum Japanaustausch 2016

Japan – Für viele ist es ein Traum einmal dort hin zu fliegen!

Wieder einmal wurde ein solcher Traum in Form eines Austausches mit der Johoku High School in Tokushima für uns sechs Schüler des Lise-Meitner Gymnasiums in Neuenhaus ermöglicht. Dafür bedanken wir uns von ganzem Herzen bei unseren großzügigen Sponsoren der Volksbank, Mercedes Peters, Toyota Olthoff und dem Förderverein der Schule.

それはみなさんのおかげです (Sore wa mina-san no o-kage desu - Das verdanken wir Ihnen Allen!)

Durch sie konnten wir eine solch spannende Reise antreten, bei der wir die Möglichkeit erhielten, in eine andere Kultur einzutauchen. Das Schulleben wurde durch unsere japanischen Austauschpartner näher in Erfahrung gebracht und wir konnten viel über die Religion, Politik und besondere Traditionen, wie Tee-Zeremonien und Gebetsabläufe lernen. Durch die unterschiedlichen Aktivitäten, ob das Spielen einer „Koto“ (japanische Harfe), das Herstellen eines „Magatama’s“ oder Kyudounterricht in der Schule wurden uns unendlich viele Eindrücke offenbart und viele Unterschiede ebenso wie Gemeinsamkeiten zwischen Japan und Deutschland gezeigt.

Auch wenn die jeweiligen Sprachen Deutsch und Japanisch nicht für jeden sehr geläufig waren, gelang die Kommunikation durch Englischkenntnisse und Körpersprache sehr gut.
Es war ein unbeschreibliches Erlebnis, was wir und auch unsere japanischen Austauschpartner immer in Erinnerung behalten werden.

にほんは すごいです (Nihon wa sugoi desu - Japan ist super!)

Um eine solche Möglichkeit für unsere Nachfolger, den nächsten Schülern des Seminarfachs Japan, zu ermöglichen, bitten wir erneut um Spenden.
Lassen Sie weitere Träume wahr werden, denn es lohnt sich.

おつかれさまでした (O-tsukare-sama deshita - Herzlichen Dank!)
Marlena Meyerink (Austauschteilnehmerin, Jg. 12)

 

Rahmendaten

Austausch, Lise-Meitner Gymnaisum Neuenhaus – Johoku High School Tokushima
Zeitraum, 22.Sep. – 03.Okt. 2016 in Tokushima – Gegenbesuch, 27.Jan. – 04.Feb. 2017 in Neuenhaus
Anzahl Schüler, 6 Schüler aus Jg. 12 mit entspr. 6 jp. Austauschpartnern

 

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Städtepartnerschaft mit Zelow soll ausgebaut werden

Delegation aus Neuenhaus besucht polnische Partnergemeinde

Von einem viertägigen Besuch der polnischen Stadt Zelow zurückgekehrt ist am Sonntagabend eine Delegation der Stadt Neuenhaus unter der Leitung von Wolfgang Ledebur. Diese Reise stellte einen Gegenbesuch dar für eine Begegnung im Jahre 2013, als eine Zelower Abordnung in Neuenhaus erschienen war, um das 20-jährige Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen beiden Städten zu feiern. Neben Jan-Albert Schippers als Vertreter der Deutsch-Polnischen Gesellschaft und Jürgen Berends als Vertreter des Rates der Stadt Neuenhaus war - unter der Leitung von Anna Mack - seit vielen Jahren erstmals wie­der eine Schülergruppe des Lise-Meitner-Gymnasiums mit von der Partie. Ihr ging es darum, die Möglichkeit zukünftiger gemeinsamer Schulprojekte auszuloten, etwa im Rahmen von der EU geförderter Erasmus-Programme. Einen Ansatzpunkt dafür bietet etwa das in beiden Or­ten vorhandene Interesse an Astronomie, denn in beiden Orten betreibt man mit einigem Eifer und Stolz eine eigene Sternwarte. Eine weitere Gemeinsamkeit bzw. ein besonderes Kuriosum besteht darin, dass in dem ex­trem stark katholisch geprägten Land Polen Zelow auch über eine evangelisch-reformierte Gemeinde verfügt, die sogar die größte ihrer Art in Polen sein soll.

Bei den Gründungsmitgliedern jener evangelisch-reformierten Kirchengemeinde in Zelow handelte es sich aber keinesfalls typischerweise um Auswanderer aus dem westeuropäischen Ausland. Stattdessen waren das zumeist Tschechen, die etwa vor den kruden Katholisierungsmaßnahmen des Hauses Habsburg in Böhmen Reißaus nahmen, die nicht zuletzt ja auch zum Ausbruch des Dreißigjährigen Kriegs in Prag geführt hatten. Über solche Zusammenhänge und vieles mehr konnte sich die Delegation im Rahmen eines umfangreichen Besichtigungsprogramms aufklären lassen, das man sich für die ausländischen Gäste ausgedacht hatte und das einen gründlichen Einblick in das breit gefächerte Angebot der Stadt an Kultur- und Bildungseinrichtun­gen bot. Man wohnte sogar gemeinsam der hochoffiziellen Grundsteinlegung für eine Mehrzweckhalle bei. Allezeit wurden alle Teilnehmer ausgesprochen großzügig mit wohlschmeckenden regionalen Speisen bewir­tet, was auch jeweils einen gelungenen Gesprächsanlass für den transnationalen Gedankenaustausch darstellte.

Abgerundet wurde das Programm durch gemeinsame Freizeitaktivitäten, darunter ein Grillabend, ein rockiger Tanzabend, bei dem auch die betagteren Gäste munter das Tanzbein schwangen, ein Wissens­quiz zum Thema Europa und ein Sprachenquiz, bei dem auf erheiternde Weise die Schwierigkeiten klar wur­den, die mit dem Erlernen der jeweils anderen Sprachen verbunden ist. Bei Präsentationen vermittelte man sich unter den betei­ligten Partnerstädten gegenseitig anschauliche Impressionen der eigenen Heimat. Zu ergänzen ist hier, dass neben Zelow und Neuenhaus auch Zelows tsche­chische Partnergemeinde Valasske Klobouki an dem Treffen teilnahm, deren Delegation sich ebenfalls sehr interes­siert daran zeigte, einen internationalen Schüleraustausch zu organisieren.