Die niedersächsische Kultusministerin, Julia Willie Hamburg, hat sich in einem Brief an die Schülerinnen und Schüler sowie Eltern gewandt, in dessen Kern es um die Smartphone-Nutzung an Schulen geht.
Die Briefe sind adressiert an...

Die niedersächsische Kultusministerin, Julia Willie Hamburg, hat sich in einem Brief an die Schülerinnen und Schüler sowie Eltern gewandt, in dessen Kern es um die Smartphone-Nutzung an Schulen geht.
Die Briefe sind adressiert an...


Anlässlich des Jahrestages der Reichspogromnacht haben Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a des Lise-Meitner-Gymnasiums am 9. November ein Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Gewalt gestaltet. Der Ort des Erinnerns befand sich in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Synagoge – einem Platz, an dem heute kaum noch etwas an das einst lebendige jüdische Leben erinnert.
Im Geschichtsunterricht am Lise-Meitner-Gymnasium hatten sich die Jugendlichen zuvor intensiv mit der jüdischen Geschichte auseinandergesetzt, insbesondere mit der lokalen Geschichte und dem Schicksal der Familie Frank. Im Mittelpunkt stand dabei der Sohn Günther Frank, der im Alter von nur 16 Jahren in den Gaskammern von Auschwitz ermordet wurde.
Günther hatte schon in seiner Kindheit immer wieder mit Ausgrenzung und Anfeindungen zu kämpfen – sowohl durch Gleichaltrige als auch durch Erwachsene, die sich durch die Propaganda und den Einfluss der SA bestärkt fühlten. Sein kurzes Leben war geprägt von Diskriminierung, Angst und dem allmählichen Verlust von Heimat und Sicherheit. Er war ein Jugendlicher, der kaum unbeschwerte Momente erleben durfte und früh die Schrecken der nationalsozialistischen Verfolgung erfahren musste.
Gerade aufgrund der Altersnähe konnten sich die Schülerinnen und Schüler besonders gut in Günther hineinversetzen. Mit großem Ernst, Einfühlungsvermögen und beeindruckender Sensibilität haben sie seinen Lebensweg in zehn biografischen Stationen nachgezeichnet. Ihre Präsentationen zeugten von echter Anteilnahme und einem tiefen Bewusstsein für die Bedeutung dieses Tages. Die Zuhörerinnen und Zuhörer verfolgten die Beiträge in konzentrierter Stille – man hätte eine Stecknadel fallen hören können, als die Jugendlichen sprachen.
Solche Momente des Innehaltens sind Teil einer lebendigen Erinnerungskultur. Sie mahnen uns, die Vergangenheit nicht zu vergessen, sondern aus ihr Verantwortung für Gegenwart und Zukunft zu übernehmen. Das Gedenken am 9. November ist daher nicht nur ein Rückblick auf die Schrecken der Geschichte, sondern auch ein Zeichen des Engagements junger Menschen für Menschlichkeit, Respekt und Toleranz.
Godula Süßmann, 13.11.25

Seit Jahrzehnten steht das Lehrerfußballturnier für sportliche Begegnungen, Fairplay und geselliges Miteinander. Auch in diesem Jahr wurde diese schöne Tradition fortgesetzt, als sich Teams aus der Grafschaft Bentheim, dem Emsland und den benachbarten Niederlanden an der Friedensschule in Lingen trafen, um ihr fußballerisches Können unter Beweis zu stellen.
Das Team „Neuenhaus United“ setzt sich traditionell aus Lehrkräften der Neuenhauser Schulen zusammen. Derzeit ist mit Stefan Klemm allerdings nur ein Vertreter der Wilhelm-Staehle-Schule (WSS) dabei, während die übrigen Spieler vom Lise-Meitner-Gymnasium (LMG) stammen. Da der Kader dennoch knapp besetzt war, wurden mit Alina Hindriks und Yale Holz zwei ehemalige Referendarinnen bzw. Referendare reaktiviert, die dem Spiel Stabilität und Struktur verleihen sollten.
Das Glück meinte es diesmal jedoch nicht gut mit Neuenhaus United: Mit Tobias Kremer fiel der Torhüter kurzfristig aus, und zusätzlich wurde das Team in die sprichwörtliche „Todesgruppe“ gelost – unter anderem mit dem dreifachen Turniersieger, der Friedensschule Lingen. Umso erstaunlicher war der Sieg gegen eben diesen Favoriten: Durch ein Tor von Yale Holz, vorbereitet von Jeurink, gewann Neuenhaus United mit 1:0. Im Tor zeigte Snyders eine überragende Leistung und parierte mehrfach stark.
Leider konnte das Team dieses Niveau in den folgenden Spielen nicht halten. Die weiteren Partien gingen jeweils knapp verloren – für den Einzug ins Halbfinale reichte es daher nicht.
Der Turniersieg ging schließlich an das niederländische Team DC Terra, das im kommenden Jahr das Turnier ausrichten wird.
Trotz verpasstem Erfolg bleibt die Freude auf die nächste Auflage groß. Besonders der gesellige Ausklang, der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen sowie die entspannte Atmosphäre machen dieses Turnier jedes Jahr zu einem echten Highlight. Ein herzlicher Dank geht an die Friedensschule Lingen für die hervorragende Organisation und die gastfreundliche Ausrichtung des Turniers.
Alsmeier, 8.11.25

Sehr geehrtes Mitglied,
zu unserer jährlichen Mitgliedersammlung laden wir Sie ganz herzlich am Dienstag, 11.11.2025 um 19.00Uhr in die Mensa des Lise-Meitner-Gymnasium Neuenhaus-Uelsen, Bosthorst 10, 49828 Neuenhaus ein.
Den Verlauf der Versammlung entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Tagesordnung.
TOP1: Eröffnung und Begrüßung durch den Vorstand
TOP2: Protokollverlesung Mitgliederversammlung vom 19.11.2024
TOP3: Bericht des Vorstandes
TOP4: Bericht der Kassenprüfer
TOP5: Entlastung des Vorstandes
TOP6: Wahlen zum Vorstand
TOP7: Wahl der Kassenprüfer
TOP8: Verschiedenes / Ausblicke auf zukünftige Vorhaben
Wir hoffen auf rege Teilnahme und würden uns freuen, wenn wir auch neue Mitstreiter aus der aktiven Elternschaft finden könnten.
Der Vorstand

Die Pädagogischen Konferenzen finden statt am 10. November nachmittags und am 11. November ganztägig. Am 11. November entfällt der Präsenzunterricht für die Jahrgänge 5 bis 11. Es findet an diesem Tag ein häuslicher Studientag statt. Die Fachlehrer der Klassen stellen entsprechend Aufgaben.
Der Unterricht in den Jahrgängen 12 und 13 findet statt.
Vhr, 7.10.25
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir laden Sie herzlich zum ersten Elternsprechtag der Jahrgänge 5 bis 12 ein, der am Dienstag, den 18.11.2025 und am Donnerstag den 20.11.2025, jeweils von 15:30 Uhr bis 18:30 Uhr stattfindet.
Für den Jahrgang 5 ist der erste Elternsprechtag als Klassenlehrerelternsprechtag gedacht. Bitte buchen Sie Ihren Termin direkt bei der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer. Diese sind aufgrund der vorangegangenen pädagogischen Konferenzen mit den Fachlehrern über die Leistungsentwicklung Ihrer Kinder informiert und können Ihnen entsprechende Auskünfte erteilen.
Eltern anderer Jahrgänge buchen Ihren Termin direkt bei der gewünschten Lehrkraft. Sollten Sie einen erhöhten Gesprächsbedarf haben, können Sie bei der Buchung zwei aufeinanderfolgende Termine vereinbaren.
Bitte berücksichtigen Sie, dass der Elternsprechtag parallel an beiden Standorten stattfindet. Informieren Sie sich bei der Buchung über die angegebenen Raumdaten. Den Raumplan finden Sie hier.
Die Terminbuchung ist ab dem 4. November über das IServ-Elternsprechtagmodul möglich.
Hinweis: Frau Ardali und Frau Potgeter bieten Ausweichtermine an, diese müssen individuell über IServ vereinbart werden.
Mit freundlichen Grüßen
F. Voshaar
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Der aktuelle Elternbrief enthält die Einladung zum heutigen Informationsabend zur teilgebundenen Ganztagsschule.
Als, 27.10.2025


Vier Tage voller intensiver Wissenschaft, internationaler Begegnungen und akademischer Herausforderungen liegen hinter acht Schülern des zwölften Jahrgangs, die an einem besonderen Kurs an der Universität Twente in den Niederlanden teilgenommen haben. Im Zentrum stand die englischsprachige Vorlesung "Mathematical Anatomy of Quantum Theory", die mit insgesamt 16 Stunden geballtem Fachwissen einen tiefen Einblick in die mathematischen Grundlagen der Quantenphysik bot.
Die Schüler beschäftigten sich mit der abstrakten Welt der Linearen Algebra, in der sogenannte Hilberträume verwendet werden, um Quantenzustände als Vektoren und physikalische Größen als Operatoren darzustellen – ein Thema, das üblicherweise erst im fortgeschrittenen Studium behandelt wird. Doch die acht Teilnehmenden wagten sich bereits jetzt an diese anspruchsvollen Inhalte.
Alle Schüler hatten sich zuvor mit Bestnoten in Mathematik und Physik für den Kurs qualifiziert. Dennoch verlangte die Komplexität der Vorlesung volle Konzentration, intensives Nacharbeiten am Abend und rege Diskussionen im kleinen Kreis. Dabei wurde schnell deutlich: Wissenschaft auf Universitätsniveau erfordert nicht nur fachliches Können, sondern auch Ausdauer, Neugier und Teamgeist.
Neben dem fachlichen Input bot der Aufenthalt in Enschede auch die Gelegenheit, das universitäre Leben hautnah zu erleben. Die Schüler erkundeten den Campus, tauschten sich mit Studierenden aus und knüpften Kontakte zu Gleichgesinnten aus verschiedenen Ländern und Regionen – ein Austausch, der den Horizont erweiterte und erste Impulse für die Studienwahl setzen kann.
Unser besonderer Dank gilt der Universität Twente und insbesondere Prof. Dr. Schuller für diese wertvolle Möglichkeit der Begabtenförderung.
Alsmeier, 15.10.25
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Viele haben den Filmwelterfolg „Im Westen nichts Neues“ auf Netflix oder im Kino gesehen. Abbildungen daraus haben es auch schon in neue Schulbücher zum Thema Erster Weltkrieg gebracht. Nicht viele wissen, dass Erich Maria Remarque, von dem die Buchvorlage für den Film stammt, in Lohne bei Wietmarschen Ideen für seinen internationalen Bestseller sammelte.
Foto: Gedenktafel in Lohne/Wietmarschen / M. Pfeifer |
Der weltberühmte Schriftsteller Erich Maria Remarque stammt aus Osnabrück und war Soldat im Ersten Weltkrieg. Als er 1917 nach nur einem Monat Fronteinsatz verletzt aus dem Kriegsdienst an den Schauplätzen des Ersten Weltkriegs entlassen wurde, waren es nicht zuletzt Gespräche mit anderen Veteranen im hiesigen Lohne im Rahmen seiner Tätigkeit als Hilfslehrer, die ihm seine Ideen für den Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues“ gaben. 1928 wurde der Roman erstmals veröffentlicht, und schnell wurde er ein Welterfolg. 1930 gab es nur zwei Jahre später schon die erste Hollywood-Verfilmung.
Schon im nächsten Jahr wurde Remarque für den Friedens- und den Literaturnobelpreis vorgeschlagen. Noch in diesen Tagen nannte der bekannte britische Historiker Niall Ferguson den Roman den „berühmtesten aller Antikriegsromane“. Nun erschien pünktlich kurz vor dem 125. Geburtstag Remarques im Jahr 2023 eine Neuverfilmung für Netflix, die im letzten Jahr mit vier Oscars ausgezeichnet wurde - sensationell für einen Film, der nicht aus den USA stammt! …
In diesem Jahr haben sich Mika Kamps und Maximilian Voet vom LMG drangesetzt, die beiden Verfilmungen von 1930 und 2023 im Rahmen des Seminarfachs Historische Spielfilme zu vergleichen. In diesem Interview sind die beiden bereit, ihre Eindrücke von ihrer Arbeit mit den beiden Filmen zu teilen.
MP: Habt ihr den Stoff des Films schon vor der Neuverfilmung 2022 angekannt?
MK/MV: Ja, mit Frau Loh (heute Frau Benen) haben wir die alte Version von 1930 am Ende der 8. Klasse gesehen, bzw. einen großen Teil davon. Das hat damals schon einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
MP: Welche Erwartungshaltung hattet ihr dann bei dem neuen Film?
MK/MV: Angesichts der fortgeschrittenen Filmtechnik hofften wir, dass die brutale Kriegsrealität anschaulicher und unmittelbarer rüberkommen würde, irgendwelche neue Aspekte hat oder vielleicht originalgetreuer wäre.
MP: Wurden eure Erwartungen erfüllt?
MK/MV: Interessant war die Neuverfilmung auf jeden Fall. Neu war insbesondere die Verschiebung des Filmbeginns in die Mitte des Ersten Weltkriegs.
MP: Haben euch beide Filme gleich gut gefallen? Wenn nicht, welcher war besser und warum?
MK/MV: Beide Filme haben uns gut gefallen. Beide haben ihre Stärken, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Der neue ist actionreicher und die Verfilmung schon allein deswegen beeindruckender, weil sie in Farbe ist. Die Eindrücke von den Landschaften sind daher deutlich besser. Aber die Entfaltung der Storyline hat uns bei der Erstverfilmung besser gefallen. Prinzipiell überzeugt auch der Einstieg zu Kriegsbeginn wie in der Erstverfilmung mehr, weil damals die Kriegsbegeisterung auch wirklich noch stärker spürbar war. Um 1917 gab es ja doch schon viel mehr Frustration in der Bevölkerung und bei den Soldaten.
MP: Wie bewertet ihr die unterschiedlichen Einstiegsszenen?
MK/MV: Beide sind gut. In der Version von 1930 hat uns die Schulszene gut gefallen bzw. auch erschreckt, wie die Schüler letztlich alle von ihrem Lehrer erfolgreich angestachelt wurden, mit Begeisterung in den Krieg zu ziehen, dann aber sehr schnell unter der Brutalität der Realität des Krieges zu leiden begannen. Im zweiten Film geht es ja nicht direkt damit los, sondern mit dem Tod eines von vielen Soldaten auf dem Schlachtfeld, dessen Ausrüstung dann die Hauptfigur Paul Bäumer bekommt. So bekam man einen Eindruck davon, wie viele Soldaten schon gefallen waren, man fühlt die Anonymität des Kriegs, in der das Individuum nicht zählt.
MP: Was haltet ihr von den Schauspielern, insbesondere Felix Kammerer und Lew Ayres als Paul Bäumer?
MK/MV: Lew Ayres zeigt den Abhärtungsprozess, den Paul Bäumer durchläuft, sehr beeindruckend. Bei Felix Kammerer ist es eher die zunehmende Traumatisierung, die man bei Bäumer feststellt. Beides wirkt sehr authentisch und extrem gut visualisiert.
MP: Pauls Freund Kat spielt in beiden Filmen ja eine jeweils ganz andere Rolle. Wie bewertet ihr die beiden unterschiedlichen Darstellungen?
MK/MV: Ja, in der ersten Verfilmung ist Kat der kriegserfahrene Koch, der den neuen Soldaten einige gute Tipps geben kann, in der Neuverfilmung sind die beiden eher gleichaltrig. Beide Male ist Kat eine tragende Rolle an der Seite von Paul, die überzeugt und dessen Schicksal einem nahegeht.
MP: Was haltet ihr von der Szene im Bombentrichter, die in beiden Filmen vorkommt - als Bäumer erst einen französischen Soldaten verletzt, dann aber ein schlechtes Gewissen bekommt und beginnt, sich mit dem schon Halbtoten zu unterhalten beginnt?
MK/MV: Ja, das war eine der besten und überzeugendsten Szenen. Sie zeigt, dass auf beiden Seiten die gleichen Menschen kämpfen. Alle leiden, es gibt keinen wirklichen Gewinner, und Anlass für jede Menge Selbstzweifel am eigenen Töten. Als Bäumer die Familienfotos des französischen Soldaten sieht, merkt er, dass das auch ein ganz normaler Familienvater war.
MP: Remarque hat sein Buch, die Grundlage der Verfilmungen, als eigentlich unpolitisch bezeichnet. Stimmt ihr dieser Aussage zu?
MK: Beide Verfilmungen jedenfalls sind meiner Ansicht nach schon deutlich Anti-Kriegsfilme und damit auch politisch, auch wenn sie nicht direkt für oder gegen eines der beteiligten Länder Stellung nehmen. Die Botschaft ist, dass die vom Krieg betroffenen Menschen im Mittelpunkt stehen. In der Verfilmung von 1930 wird das in der Diskussion über die Kriegsursachen unter dem Baum sehr deutlich. Darin werden Entfremdung von und Zweifel an den Herrschenden erkennbar, das sind deutlich gesellschaftskritische Züge.
MP: Haltet ihr die Einbeziehung der Waffenstillstandsverhandlungen für überzeugend bzw. gelungen?
MV: Na, ja, der deutsche Verhandlungsführer Mathias Erzberger wirkt schon etwas schwach und trägt sein Herz sehr auf der Zunge, wenn er sogar dem französischen General Foch gegenüber sehr offenherzig von seinen Sorgen um seine Soldaten erzählt. Aber es ist schon okay, das prinzipiell zu thematisieren.
MP: Kann man die nach Ansicht des renommierten deutschen Historikers Sönke Neitzel nicht authentischen Szenen zum Kriegsende sinnvoll interpretieren? Ein General besteht ja darauf, dass am 11.11. 1918 noch bis zum Inkrafttreten des Waffenstillstands um 11 Uhr weitergekämpft wird. Nur deswegen stirbt Paul Bäumer im Film. Nicht nur Neitzel bestreitet aber, dass das jemals so stattgefunden hat.
MV: Zunächst einmal halte ich diese Szenen für wichtig im Film, man kann gerade daran erkennen, dass der Krieg zu nichts führt. Es ist es gut zu zeigen, dass es in der deutschen Politik viele gab, die aus Überzeugung gegen die Weiterführung des Krieges waren, der General steht für die unnachgiebige Haltung der militärischen Eliten bis zum Schluss.
MP: … wie sie sich ja auf jeden Fall auch bei dem Himmelfahrtskommando der Marine zeigte, die Ende Oktober noch einen aussichtslosen Angriff auf England starten wollte, wogegen sich dann die Matrosen wehrten und damit die die Novemberrevolution in Deutschland auslösten. … Sollte eurer Ansicht nach denn der Film bzw. sollten die Filme in Schulen gezeigt werden? Welchen würdet ihr ggf. vorziehen?
MK/MV: Wir halten beide Filme für extrem wertvoll für die Allgemeinbildung eines jeden. Nicht unbedingt im Hinblick auf Wissensvermittlung, sondern eher für die Wertevermittlung, um die Schlechtigkeit des Krieges allen eindrücklich vor Augen zu führen, bei dem alle Beteiligten nur verlieren
MP: Vielen Dank für das Gespräch!