Anmeldung Jahrgang 5

Die Anmeldungen für das Lise-Meitner-Gymnasium finden an folgenden Terminen statt:

Neuenhaus (Bosthorst 10, Verwaltungstrakt, 1. Etage)

  • Donnerstag, 07. Mai 2026, in der Zeit von 14.00 – 17.00 Uhr
  • Freitag, 08. Mai 2026, in der Zeit von 14.00 – 17.00 Uhr

Uelsen (Höcklenkamper Str. 16, Verwaltungstrakt, Erdgeschoss)

  • Donnerstag, 07. Mai 2026, in der Zeit von 14.30 – 17.00 Uhr
  • Montag, 11. Mai 2026, in der Zeit von 14.30 – 17.00 Uhr

Weitere Informationen finden Sie hier.

Tag der offenen Schule

Der Tag der offenen Schule am Lise-Meitner-Gymnasium in Neuenhaus und Uelsen am 18.04.2026 war von einer durchweg positiven und einladenden Stimmung geprägt. Zahlreiche Gäste informierten sich an den vielseitigen Ständen über Fächer und Angebote der Schule.

Besonders die Mitmachaktionen sowie Einblicke in Unterrichtssituationen machten den Schulalltag anschaulich erlebbar – nicht als einmaliges Ereignis, sondern als lebendige Gemeinschaft im täglichen Miteinander.

Theuer, 21.4.26

Malte Jakobs Sieger beim Malwettbewerb der Volksbank Uelsen

In diesem Schuljahr lautete das Thema des jährlichen Malwettbewerbs der Volksbanken „Meer entdecken“. Viele Schülerinnen und Schüler unseres fünften Jahrgangs in Uelsen haben am dazugehörigen Quiz teilgenommen und sehr schöne Bilder eingereicht.

Die Gewinner des Quiz waren Milan Mulder, Marie Weersmann und Lou Eggengoor.

Bei den Bildern hat Jorik Köhnke den dritten Platz, Mohamed Al Qassem den zweiten Platz und Malte Jakobs mit seinem Meerungeheuer den ersten Platz erreicht.

Die Preise (Bewegungsspiele für draußen) wurden von Herrn Hatger und Frau Schüürhuis von der Volksbank Uelsen überreicht.

Wilken, 20.4.26

Herzliche Einladung zum Tag der offenen Schule am Lise Meitner Gymnasium

Wann?

  • Samstag, 18. April, 8.15 Uhr bis 13.30 Uhr

Unterrichtszeiten in Neuenhaus und Uelsen

1. Stunde: 08:15 bis 08:45

2. Stunde: 08:50 bis 09:20

P A U S E  (45 Minuten)

3. Stunde: 10:05 bis 10:35

4. Stunde: 10:40 bis 11:10

P A U S E  (45 Minuten)

5. Stunde: 11:55 bis 12:25

6. Stunde: 12:30 bis 13:00

Wo?

  • Neuenhaus, Bosthorst 10
  • Uelsen, Höcklenkamper Str. 16

Was?

  •  Unterrichtsbesichtigungen
  • Vorstellung der Fächer und AGs
  • Musikalische und sportliche Darbietungen
  • Informationen über alle schulischen Angebote
  • Mitmachaktionen
  • Schullaufbahnberatung
  • Snacks und Getränke

Für wen?

  • alle Schüler und Eltern unserer Schule
  • Grundschüler (Viertklässler) und ihre Eltern
  • Schüler der Klassen 10 der Oberschulen in Uelsen und Neuenhaus und ihre Eltern
  • Schüler der Klassen 10 des Gymnasiums an der Vechte in Emlichheim und ihre Eltern

Für die Schüler des LMG besteht Anwesenheitspflicht. Der Tag gilt als normaler Schultag. Dafür entfällt der Unterricht am 4. Mai 2026.

Voshaar, 20.3.26

KarMUN Budapest 2026

Exkursion des Seminarfachs Debating, Jg. 12, vom 17. bis 21. März 2026

Alle SchülerInnen waren bestens vorbereitet, als es am 17. März auf den Weg nach Budapest ging; hatte doch erst im Dezember das LiseMUN stattgefunden, bei dem die SchülerInnen des Seminarfachs „Debating“ (Jahrgang 12) von jenen des Jahrgangs 13 auf die Konferenz vorbereitet worden waren.

Mit viel Vorfreude aber auch etwas Respekt setzten sich die zukünftigen Delegierten in den Zug von Hengelo nach Amsterdam. Am Flughafen folgten alle den Anweisungen der Reiseleiterin Frau Gerdes und landeten nicht zuletzt aufgrund deren Organisationstalents zufrieden im Flieger nach Budapest. Am Flughafen Budapest trafen alle das erste Mal auf die netten und sehr hilfsbereiten Organisatoren der Veranstaltung, die die Neuankömmlinge zum Hostel delegieren. Dort angekommen bezogen alle ihre Unterkunft und erkundeten daraufhin erstmals das schöne Stadtzentrum Budapests.

Am kommenden Tag fanden sich die SchülerInnen in einer Synagoge wieder, welche ein gebührender Ort für die Eröffnungszeremonie war. Im feinsten Zwirn präsentierten sich die SchülerInnen und lauschten den Reden der ungarischen GastgeberInnen, deren Gastfreundschaft während der Woche hervorzuheben ist. Betont wurden die ungarisch-deutschen und internationale Beziehungen sowie insgesamt Fähigkeiten wie das Kommunizieren und Teamarbeit beim Debattieren.

Am folgenden Tag wurde es ernst. Die Debatten fanden am Karinthy Frigyes Gymnasium statt. Dort lernten die SchülerInnen ihre MitstreiterInnen in den Komitees kennen und vertraten ab dann „ihr“ Land. Das Thema der Konferenz war „Divided by Differences, United by Dialogue“. Ob es um Frauenrechte ging, die schwierige politische Lage in Europa und der Welt oder die (finanzielle/humanitäre) Unterstützung für einige Länder – diverse weltbewegende Fragen wurden debattiert und schließlich in Form von Resolutionen festgehalten. Beim Halten von Reden waren gute Recherche im Vorfeld, Standhaftigkeit und natürlich Wortgewandtheit gefragt. Einige Nationen setzten sich durch, andere beharrten auf ihrem Standpunkt oder hielten sich dezent zurück.

Insgesamt wurden die SchülerInnen die Tage über sehr gefordert und freuten sich daher abends auf ihre Freizeit in Budapest. Diverse Sehenswürdigkeiten, traditionelle Restaurants, die Budapest zu bieten hat, sorgten für Begeisterung bei den SchülerInnen. Am Ende entstanden neben fingierten Bündnissen gar einige kleine freundschaftliche Bande zwischen den Delegierten und der Abschied fiel ein wenig schwer.

Auch wenn es während der Tage und vor allem auf der Rückreise einige Hindernisse gab (Die Rückreise nach Amsterdam scheiterte beinahe an einer defekten Flugzeugtür und ein Koffer wollte nicht zu seiner Besitzerin zurück.), landeten alle mit einem Rucksack voller Erfahrungen am 21. März wieder wohlbehalten zuhause. Sicherlich werden die SchülerInnen des Seminarfachs „Debating“ Jg. 12 diese an die zukünftigen Delegierten beim LiseMUN weitergeben.

Seminarfach „Debating“ JG 12, Klenke

Zwischen Diskussion und Disziplin

Zu Besuch in Neuenhaus: Wie japanische Schüler den deutschen Unterricht erleben

Wie unterschiedlich Schule sein kann, erlebten kürzlich sechs Schülerinnen aus der japanischen Präfektur Tokushima hautnah in Neuenhaus in der Grafschaft Bentheim – und berichten davon.

Für ihren Austauschaufenthalt in Deutschland haben sechs Schülerinnen aus der japanischen Präfektur Tokushima gemeinsam mit ihrem Lehrer Osamu Ohashi, der anderthalb Jahre hier gelebt und unterrichtet hatte, den Unterricht an ihrer Partnerschule, dem Lise-Meitner-Gymnasium in Neuenhaus, besucht. Dabei stießen sie auf ein Schulsystem, das sich in vielen Punkten deutlich von ihrem eigenen unterscheidet.

Auch das Mensaessen durfte beim Ausausch für die sechs Schülerinnen nicht fehlen. Foto: Osamu Ohashi

In Japan spricht vor allem die Lehrkraft – nicht die Schüler

Im Gespräch erzählen die Schülerinnen Chigusa Hiraoka, Nagisa Nishimura, Hinana Komatsu, Miu Tamura, Chacha Mihira und Kaan Hayashi von den Unterschieden. Ein zentraler Unterschied zeigt sich bereits im Unterricht selbst: Während in Japan vor allem die Lehrkraft spricht und Inhalte vermittelt, ist der Unterricht in Deutschland deutlich mehr in Form eines Dialogs. Schüler beteiligen sich aktiv, stellen Fragen und diskutieren. „Das ist ganz neu für uns“, berichten die 16- und 17-Jährigen. Die Meinung, welches Unterrichtssystem ihnen besser gefällt, ist dabei sehr gespalten.

Der lockerere, freundschaftlichere Umgang in Deutschland gefällt

Auch die Rolle der Lehrkräfte wird unterschiedlich wahrgenommen. In Deutschland sei das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern oft offener, teilweise fast freundschaftlich. In Japan hingegen sei es deutlich formeller und distanzierter. Dort würden Schüler bis zum Schulabschluss stärker wie Kinder behandelt, während sie in Deutschland – insbesondere in der Oberstufe – mehr Eigenverantwortung übernehmen und eher als junge Erwachsene gelten. Das bestätigen auch Osamu Ohashi und seine Kollegin Harumi Sasamuna. Gerade die Schülerinnen äußern, dass ihnen der lockerere, freundschaftlichere Umgang hier besser gefällt und sie auch gut fänden, mehr wie Erwachsene behandelt zu werden.

Die sechs japanischen Austauschschülerinnen in der Schule (von links): Kaan Hayashi, Miu Tamura, Chigusa Hiraoka, Hinana Komatsu, Chacha Mihira und Nagisa Nishimura.
Foto: Osamu Ohashi

Das zeigt sich auch am Schulweg. Während hier gerade in den ländlichen Regionen die Schüler mit dem Auto zur Schule fahren, sobald sie einen Führerschein haben und volljährig sind, ist dies den japanischen Schülern durch die Schulen verboten. Zum einen, weil die Lehrer dies als zu gefährlich erachten, zum anderen, weil es nur wenige Parkplätze gibt. Auch einen Schulbus oder Ähnliches gibt es dort nicht.

In Japan haben die Schüler kaum Wahlmöglichkeiten

Ein weiterer großer Unterschied liegt im Aufbau des Schulsystems. In Deutschland haben Schüler, vor allem in der Oberstufe, die Möglichkeit, Fächer und Schwerpunkte individuell zu wählen. In Japan hingegen ist der Stundenplan weitgehend vorgegeben, Wahlmöglichkeiten gibt es kaum. Auch das Sprachenangebot unterscheidet sich deutlich: Während in Deutschland mehrere Fremdsprachen zur Auswahl stehen, beschränkt sich das Sprachenangebot in Japan meist auf Japanisch und Englisch.

Schuluniform ist in der Ferne verpflichtend – Make-up ist tabu

Besonders sichtbar werden die Unterschiede im Alltag. In Japan tragen Schüler eine verpflichtende Schuluniform. Schmuck, Make-up oder gefärbte Haare sind nicht erlaubt, selbst Frisuren sind reglementiert. In Deutschland hingegen gibt es kaum Vorschriften – die Jugendlichen können selbst entscheiden, wie sie zur Schule kommen. Das merkten die sechs Japanerinnen besonders während ihres Aufenthaltes, denn der fiel zeitgleich mit der Mottowoche der Oberstufe zusammen, der letzten Unterrichtswoche der angehenden Abiturienten vor ihren Prüfungen, in der sie jeden Tag anders verkleidet zur Schule kommen. Das kannten die sechs Schülerinnen aus Japan nicht aus ihrer Heimat.

In Japan putzen die Schüler ihre Klassenräume

Für Überraschung sorgt auch ein typisch japanisches Element, das in Deutschland fehlt: die tägliche „Putzzeit“. Dabei reinigen die Schüler ihre Klassenräume selbst und übernehmen Verantwortung für ihre Schule. Hierzulande übernehmen das Reinigungskräfte.

Auch organisatorisch gibt es Unterschiede: In Japan sind die Klassen mit rund 40 Schülern größer als in Deutschland, wo meist etwa 25 bis 30 Jugendliche gemeinsam lernen. Zudem unterrichten Schulleitungen in Deutschland oft selbst noch einige Stunden, in Japan ist das eher unüblich.

Autorin: Julia Henkenborg
Quelle: https://www.noz.de/lokales/grafschaft-bentheim/artikel/was-deutsche-und-japanische-schulen-unterscheidet-und-verbindet-50479543

 

Die zehnten Jahrgänge des Lise Meitner Gymnasiums und der Wilhelm-Staehle-Schule spielen gemeinsames Volleyballturnier

10A vom LMG gewinnt Turnier

Am letzten Schultag vor den Osterferien fand wieder das traditionelle Volleyballturnier der beiden benachbarten Schulen statt. Für die zehnten Klassen bot sich dabei die ideale Gelegenheit, ihr Können unter Wettkampfbedingungen zu zeigen.

Nach einer langen und spannenden Gruppenphase erreichten neben der 10I der WSS gleich drei Teams des LMG das Halbfinale: zwei Mannschaften der 10B sowie ein Team der 10A. In intensiven und fairen Spielen setzten sich schließlich die beiden Teams der 10A und 10B durch – und lieferten sich im Finale ein echtes Herzschlagduell, das die 10A knapp für sich entscheiden konnte.

Besonders schön war die Entwicklung der Stimmung im Verlauf des Turniers. Während die ersten Partien noch eher zurückhaltend gespielt wurden, wuchs von Spiel zu Spiel die Begeisterung: lautstarke Anfeuerungsrufe, gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Jubeln prägten die Atmosphäre. Ein wunderbares Beispiel dafür, wie Sport verbindet und Gemeinschaft schafft.

Wir wünschen allen Schülern erholsame und schöne Osterferien!

Alsmeier, 20.3.26

Von Neuenhaus in die Tiefen des Universums

Bei ihrem Aufenthalt in Neuenhaus waren Austauschschüler aus Frankreich und Japan zu Gast in der Sternwarte Neuenhaus. Christoph Lohuis tauchte mit den Jugendlichen in die Welt der Astronomie ein und sprach über die internationale Zusammenarbeit auf der Raumstation ISS. Im Planetarium erfuhren die Gäste Spannendes zum Sternenhimmel, konnten Sternschnuppen sowie ein Stückchen vom Mond in die Hände nehmen und staunten über die großen und kleinen Wunder des Universums.

Neben den naturwissenschaftlichen Aspekten war vor allem der Perspektivwechsel eindrücklich: Der Blick aus dem All auf die Erde lässt unseren Planeten klein, verletzlich und einzigartig erscheinen. Gleichzeitig eröffnet der Blick von der Erde hinaus ins Universum eine Vorstellung von unendlicher Weite, in der die Erde nur ein winziger Teil ist. So erlebten die Jugendlichen im Planetarium, dass die Erde vom Mond betrachtet, lediglich die scheinbare Größe eines Daumens bei ausgestrecktem Arm besitzt. Gerade dieser Wechsel der Perspektive schärft das Bewusstsein dafür, wie schützenswert unser gemeinsamer Lebensraum ist.

In diesem Zusammenhang gewinnen internationale Schüleraustausche eine besondere Bedeutung. Begegnungen wie diese bringen junge Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zusammen, fördern Verständnis und Offenheit. Sie schaffen Verbindungen, die über Grenzen hinausgehen, und stärken das gemeinsame Verantwortungsgefühl für die Zukunft unserer Welt.

Lohuis, 20.3.26

Das France Mobil zu Gast in Uelsen

Am 10. März hieß es „Parlons français!“ – „Lasst uns Französisch sprechen!“, denn Juliette Rock vom France Mobil hat die beiden 5. Klassen des Lise Meitner Gymnasiums in Uelsen besucht. Von „Je m’appelle...“ über „la tête“ bis zum „crocodile“ ließ sie die Uelser Schüler sprechen und hören.

Leonie hat dieses Erlebnis für uns zusammengefasst. – Merci beaucoup, Leonie!

Helena  Jansen

 Das France Mobil ist ein Programm, bei dem uns Schülern die französische Sprache näher gebracht wird. Wir haben durch einfache Spiele und kleine Sprachaufgaben die ersten Worte kennengelernt. So haben wir zum Beispiel einen Würfel, bei laufender Musik, von einem zum anderen weitergegeben. Dort, wo die Musik stoppte, musste der oder diejenige würfeln und eine kleine Aufgabe lösen. Welche es war, haben wir im Vorfeld festgelegt. Auch einen kleinen „Vokabeltest“ haben wir gemacht. Natürlich ohne Noten! 🙂 Hier mussten wir genau hinhören! Es wurden Bilderkarten mit ihren Bedeutungen auf den Boden gelegt. Auch hier lief Musik und wir mussten aufstehen, wenn wir den Begriff gehört hatten. Das hat Spaß gemacht.

Ein weiteres Spiel war, dass wir uns in zwei Reihen gegenüber stellen mussten. Zwischen jedem Spieler lag ein Stift auf dem Boden. Juliette, unsere Lektorin, hat uns auf Französisch die Körperteile erklärt. Auch hier musste man sehr gut hinhören und aufpassen. Die einzelnen Wörter hat sie immer wieder im schnellen Tempo aufgezählt. Aber bei einem bestimmten französischen Wort, welches kein Körperteil war, musste man sich schnell den Stift auf dem Boden greifen. Es hieß also sehr gut zuzuhören und zu erkennen, was falsch war. Dieses Spiel war sehr lustig und wir haben viel gelacht. Ich denke, dass das Interesse für die Sprache Französisch bei vielen Kindern geweckt wurde. Bei mir hat es auf jeden Fall funktioniert.

Leonie, 5u1