Frankreich Austausch 2024

Bei unserem Frankreich Austausch, den wir dank der Wilhelm-Staehle-Schule machen konnten, haben wir uns mit dem Collège Maurice Barrès getroffen. Bei diesem Austausch haben alle viel erlebt und entdeckt nicht nur auf der deutschen Seite. Als die französischen SchülerInnen am 11.April zum ersten Mal hier angekommen sind, waren alle schon sehr aufgeregt und gespannt. Am nächsten Tag gab es in der Mensa der WSS ein gemeinsames Frühstück bei dem unsere AustauschschülerInnen ein normales deutsches Frühstück erlebt haben. Danach ging es direkt in den ersten Schultag hier in Deutschland, hier fanden die französische SchülerInnen einiges über das deutsche Schulsystem heraus, welches sich in einigen Punkten vom ihnen bekannten französischem Schulsystem unterscheidet. Der restliche Tag sowie das Wochenende wurde in den Gastfamilien verbracht und genossen. Am Montag war nach dem entspannenden Wochenende ein ganzer Schultag mit anschließender Zeit in den Gastfamilien auf dem Plan. Dann begann am Dienstag das richtige Programm, schon um 8:00Uhr fuhren die französischen SchülerInnen mit ihren Lehrerinnen zur Burg Bentheim und kehrten um 12:41Uhr mit dem Zug zurück. Am Mittwoch dann die gemeinsame Fahrt der AustauschpartnerInnen, wieder mit dem Zug, zur Boulderhalle in Osnabrück mit anschließender Freizeit. Wir kamen um 17:41Uhr, nach einem aufregendem Tag, wieder in Neuenhaus an. Donnerstag war wiedermals ein spannender Ausflug der französischen SchülerInnen geplant, bei dem sie Nordhorn mit einer Bootsfahrt besichtigt haben und danach die Innenstadt getourt haben, bevor sie um 12:30Uhr wieder auf dem Neumarkt angekommen sind. Leider war am Freitag schon der letzte Tag des Aufenthalts in Deutschland gekommen und unsere AustauschpartnerInnen wurden mit einem tränenreichen auf Wiedersehen eine gute Heimreise gewünscht.

Ungefähr einen Monat später war es dann endlich so weit, für uns deutsche SchülerInnen die neunstündige Busfahrt auf uns zu nehmen, welche mit Vorfreude und Geduld ruhig bewältigt wurde. Bei der Ankunft ging es dann wieder eher schneller mit dem Verabschieden, was nach der langen Fahrt verständlich ist. Bei unseren Gastfamilien angekommen wurde ausgepackt, gegessen und kennengelernt. Am nächsten Tag gab es, wie in Neuenhaus auch, erstmal ein gemeinsames Frühstück, bei dem natürlich auch schnell alles Neues erzählt wurde. Darauf folgt ein französischer Schultag, welcher von uns als „sehr anstrengend“ wahrgenommen wurde. Am Wochenende war wieder Freizeit in den Gastfamilien angesagt, wobei eine erstaunliche Großzahl der Familien sich dazu entschlossen hat am Samstag in den Freizeitpark „Fraispertuis“ zu gehen. Am Montag ging es dann erholt in einen weiteren Schultag mit einer darauf folgenden Tour des Schloss Lunéville, an welcher nur die deutschen SchülerInnen teilgenommen haben. Am Dienstag gingen wir erst in den Unterricht und dann zusammen mit unseren AustauschpartnerInnen um 9Uhr nach Nancy, wo eine Stadtrally und Freizeit in der Stadt auf uns gewartet haben. Gegen 16:30Uhr kamen wir wieder in Charmes an. Am Mittwoch war ein relativ ruhiger Tag an dem wir Schule hatten und die restliche Zeit mit unseren Gastfamilien verbracht haben. Am Donnerstag, unseren leider vorletzten Tag in Frankreich, besuchten wir mit unseren AustauschpartnerInnen  die Bonbonfabrik „Fraize“, in der wir eine Tour mit Kostproben bekommen haben. Danach fuhren wir nach Epinal, wo wir zusammen Bowlen gegangen sind. Zeitgleich mit unserer Rückkehr gab es dann noch einen gemeinsamen Abschluss in der Schule, wobei schon die ersten Tränen flossen. Schlussendlich war es soweit, der letzte Tag in Frankreich, Freitag, der Tag unserer Abreise. Nur ungern ließen wir uns von unseren AustauschpartnerInnen trennen, aber es war an der Zeit. Nach vielen Tränen und mitfühlsamen Worten, traten wir die lange Heimreise an, welche sehr ruhig ablief. Um circa 17Uhr kamen wir in Neuenhaus an und wurden vom Begrüßungskomite in Empfang genommen.

Tilda Kolde, 9C

„Schicksalssinnfonie“ – ein Stück, zwei Inszenierungen

Wie in jedem Jahr stellte die Aufführung der Kurse „Darstellendes Spiel“ des Jahrgangs 12 den Höhepunkt der schulinternen Theatersaison des LMG dar. Dieses Mal waren 38 Schülerinnen und Schüler dabei, die in zwei Gruppen unter der Leitung von Christiane Hahn und Theresa Sperling das Stück „Die Stunde da wir noch nichts voneinander wussten“ von Peter Handke getrennt und auch gemeinsam auf die Bühnen brachten.

Im Mittelpunkt beider Varianten stand die Frage, ob das Leben jedes einzelnen das Ergebnis aneinandergereihter Zufälle darstellt oder schicksalsbedingt ist. Eine Frage, die sich sicherlich jeder Mensch im Laufe seines Lebens stellt, die aber besonders Heranwachsende in der Adoleszenz bewegt. Insofern war bereits die Auswahl des Stücks ein gelungener Ansatz der beiden Pädagoginnen, denen es auf diese Weise gelungen ist, ihre Darsteller jeder für sich über diese existenziellen Fragen zum Nachdenken zu bewegen und sich ebenso auf einen kreativen Prozess gemeinsamen Miteinanders anzuregen. Das Ergebnis war zwei sehenswerte Stücke, die mit einer kurzen Pause hintereinander auf die Bühne gebracht wurden.

Die Inszenierung von Christiane Hahn kam werkgetreu mit wenig Text aus. Die Schauspielerinnen und Schüler – alle ganz in Schwarz gekleidet – überzeugten daher umso mehr durch eine tiefgründige Körpersprache. Als Leitmotiv diente der „Zug des Lebens“, der an den Stationen „Zufall“, „Zukunft“ und „Angst“ hielt. Zwischen diesen unterschiedlichen Haltepunkten trafen anonyme Menschen in der Regel kalt, ohne Mitgefühl und teilweise sogar gewalttätig aufeinander. Höhepunkt dieses empathielosen Nebeneinanders war eine rein pantomimisch und in Zeitlupe aufgeführte Szene, die einen Kampf jeder gegen jeden darstellte. Am Ende blieb diese Auseinandersetzung ohne Sieger. Anders als diese Szene blieben andere rätselhaft und lösten beim Publikum nachdenkliche Ratlosigkeit aus – sicherlich nicht ungewollt angesichts so mancher Mirakel, die das Leben für jeden bereithält.

Bei der zweiten Inszenierung von Theresa Sperling wurde deutlich mehr gesprochen, wobei sowohl die Sprechweise als auch die Inhalte der Texte unmittelbar an den Duktus griechischer Tragödien erinnerte. Dies unterstrich auch die weiße Kleidung der Darsteller. Auch in diesem Stück dominierten die Themen „Schicksal“ und „Zufall“ die Handlung, die u.a. anderem die Vereinsamung des einzelnen in Gemeinschaften darstellte, aber auch Identitätsfragen. In teilweise sehr persönlichen Statements formulierten einzelne Schauspieler ihre Gedanken über identitätsstiftende Faktoren wie „Krankheit“, „Haut“ oder „Geschlecht“, um am Ende der Sentenzen immer wieder zu dem Schluss zu kommen, dass ihre Identität nicht nur von einem Aspekt geprägt wird. Durch die beindruckende Klarheit und Harmonie von Wort, Gestik, Mimik und nicht zuletzt Stimmführung wirkten die Aussagen überaus authentisch.

Gratulation an die Pädagoginnen für den Mut dieses Stück auszuwählen und auch an die Darsteller für nicht weniger Mut sich diesen schwierigen Themen mit Herz und Verstand zu öffnen.

Fotos: Helmut Treustedt und Text: Godula Süßmann

Knapper Sieg der Schülerauswahl gegen das Lehrerteam

Zum Ende ihrer Schullaufbahn haben die Schüler des 13. Jahrgangs die Möglichkeit, die Lehrerauswahl im Fußball herauszufordern. Sie organisieren das Spiel, sorgen für eine schöne Atmosphäre und bereiten sich lange auf dieses Highlight vor. Natürlich steht einerseits der Sport im Mittelpunkt: Packende Zweikämpfe, schöne Tore, Spielwitz – aber eben auch das Miteinander. So bleibt immer auch etwas Zeit über die gemeinsamen Erfahrungen der letzten Jahre zu reden, der gemütliche Ausklang darf nicht fehlen.
Am 24. Mai traf man sich für das diesjährige Duell. Nachdem die Schüler zwischenzeitlich 3-0 führten, haben die Lehrer ihre Taktik geändert und konnten ein 3-3 nach regulärer Spielzeit erzwingen. Im abschließenden „Penalty-Schießen“ konnten die Schüler sich auf einen sicheren Torhüter Nick Schütmaat verlassen und hatten mit Jula Molendyk die Spielerin, die die Ruhe bewahrte und überlegt einschob. Herzlichen Glückwunsch!

Johannes Alsmeier, 14.6.2024

 

 

Erfolgreiche Jungunternehmer am LMG Neuenhaus

In der Woche vom 10.-14.06.2024 fand in den Räumlichkeiten der Neuenhauser Volksbank das alljährliche Management Information Game (MIG) statt. 26 Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs des Lise-Meitner-Gymnasiums Neuenhaus schlüpften in die Rolle von drei Unternehmensvorständen fiktiver Aktiengesellschaften. Über die Woche hinweg erhielten sie zahlreiche Informationen und Eindrücke in allen relevanten Themenbereichen der Unternehmensführung sowie Produktentwicklung und -vermarktung. Auf vier verschiedenen Märkten traten sie in den Wettbewerb mit drei verschiedenen Produkten und kämpften um die Marktmacht.

Zusätzlich entwickelte jedes Unternehmen eine eigene Innovation, die am Donnerstagabend im Rahmen eines Marketingabends vor Investoren vorgestellt und verkauft werden musste. Das Unternehmen KISense entwickelte eine Kamera für den Kühlschrank, welche die Menge und Haltbarkeit der gelagerten Lebensmittel scannt und per verbundener App dem Konsumenten mitteilt, welche Produkte zeitnah verbraucht werden sollten, welche Rezepte aus den vorhandenen Lebensmitteln gekocht werden können oder was nachgekauft werden sollte. Hiermit soll der immer größer werdenden Lebensmittelverschwendung entgegengewirkt werden.

Das Unternehmen SMental entwickelte eine Smartwatch inklusive App, die speziell bei Stress und mentalen Krankheiten unterstützen soll. Mittels verschiedenster personalisierbarer Hilfsfunktionen soll der Stress des Konsumenten reduziert und so die Lebensqualität erhöht werden. Dies soll als Zusatz zu Therapien verstanden werden und eine geringe Überwindung zum Suchen der nötigen Hilfe erfordern, um möglichst vielen Menschen helfen zu können.

Das Unternehmen E-Up entwarf einen Rasenmähroboter, welcher nicht nur mähen kann, sondern auch vertikutiert und mittels Ultraschall Hindernisse und verschiedene Pflanzenstrukturen erkennen kann, um möglichst effektiv die Gartenpflege zu revolutionieren.

Alle drei Unternehmen lieferten sich über die Woche hinweg ein Kopf an Kopf Rennen und der Marketingabend war ein voller Erfolg, da alle Produkte große Begeisterung im Publikum auslösten.

Laura Narjes, 14.6.22

Erfolgreiche Kängurus am LMG

Der Känguru-Wettbewerb gehört seit Jahren zum festen Bestandteil des Schuljahres am LMG. In diesem Jahr nahmen an unserer Schule 264 Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5-12 teil, deutschlandweit waren es fast 850000, weltweit sogar 6 Millionen aus etwa 100 Ländern.
Der mathematische Multiple-Choice-Wettbewerb soll dabei die mathematische Bildung unterstützen, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken und durch das Angebot an interessanten Aufgaben die selbstständige Arbeit fördern.

Allen Teilnehmern wurde ein kreatives Knobelspiel und eine Teilnahmeurkunde überreicht.
Die besten fünf Prozent Deutschlands werden zusätzlich mit einem Sonderpreis gewürdigt: Die sechs Preisträger unserer Schule wurden von Frau Voshaar und Herrn Alsmeier ausgezeichnet und ihnen wurde ein Strategiespiel oder ein Buch ausgehändigt.

2. Platz:
Paul Vohns (5B)
Simon Bartels (6U2)
Stina Jäger (6B)

 

3. Platz:
Henri Vischer (6U1)
Peer Oldekamp (8C)
Matti Sumbeck (8C)
Die Neuenhauser Preisträger (v.l.n.r.): Paul Vohns, Peer Oldekamp, Matti Sumbeck
fehlend: Stina Jäger

Die Preisträger aus Uelsen (v.l.n.r.): Henri Vischer, Simon Bartels

Eindrücke vom Wettkampftag

Eindrücke vom Wettkampftag

Meitners Bühnenfreu(n)de zeigen: Wenn Götter eine Reise machen

Herzliche Einladung: 14. und 16. Juni, 19 Uhr

Achtung, Terminänderung: 14. und 16. Juni, 19 Uhr

Zum Inhalt:

Was soll man denn als Göttervater Zeus im Olymp tun, wenn die Langeweile quält, die Gattin Hera nervt, die Sirenen einfach so schön singen, dass man immer nur schlafen möchte, den Menschen nicht einmal ein Blitz oder Donner Angst macht, die man auf die Erde schickt, oder die alten Tempel mit Müll verschandelt werden? Richtig: Zeus macht sich kurzerhand mit der schönsten seiner Göttinnen Aphrodite, mit Hermes, dem Götterboten und mit Artemis, der Göttin der Jagd, auf die Reise, um auf der Erde einmal nach dem Rechten zu sehen. So einfach gestaltet sich die Reise dann aber doch nicht. Hades, der mit seiner Freundin Blondi in der gleichnamigen Unterwelt lebt, mischt mit seiner Gefolgschaft in Person von Chaos, Hateful und Love die Menschen ordentlich auf. Hinzu kommt, dass Zeus und seine Göttinnen natürlich viel zu wenig von der Erde wissen, um sich dort zurechtzufinden. Da nützt es auch nicht viel, dass sie im Hotel „Zum bunten Garten“ von Nigel und seinem Vater lernen, was unter Menschen so üblich ist…

Anmeldetage für die zukünftigen Fünftklässler

Anmeldung für Grundschüler

Nach dem erfolgreichen Abschluss der 4. Klasse wechselt Ihr Kind auf eine weiterführende Schule. Sie haben die Wahl zwischen Haupt-, Real-, Oberschule oder dem Gymnasium. Die richtige Schulwahl ist von entscheidender Bedeutung für den weiteren Weg Ihres Kindes. Es geht darum, eine Überforderung, aber auch eine Unterforderung zu vermeiden, damit ihr Kind Freude am Lernen behält, Talente entwickelt und sein Leistungspotential ausschöpfen kann.

Die Anmeldungstage sind in Neuenhaus am:

  • Donnerstag, 23. Mai 2024 in der Zeit von 14:00 - 16:30 Uhr
  • Freitag, 24. Mai 2024 in der Zeit von 14:00 - 16:30 Uhr

und in Uelsen am:

  • Donnerstag, 2. Mai 2024 in der Zeit von 14:30 - 17:00 Uhr
  • Montag, 6. Mai 2024 in der Zeit von 14:30 - 17:00 Uhr

ACHTUNG: Diese Tage wurden aktualisiert.

Anbei finden Sie die Anmeldeanschreiben für Neuenhaus und Uelsen.

 

Außerdem wird im 5. und 6. Jahrgang Instrumentalunterricht angeboten.
Informieren Sie sich unverbindlich über die
Streicherklasse:    am 14.05.2024, 18:00 Uhr - im Forum in Neuenhaus
Bläserklasse:        Montag, 29. April um 18:00 Uhr - in der Aula in Uelsen

Bläserklasse Uelsen - Infoabend

Falls Sie noch keine Entscheidung über den künftigen Schulbesuch Ihres Kindes getroffen haben sollten, beraten wir Sie auch gerne an den oben genannten Anmeldeterminen. Bringen Sie in diesem Fall bitte das letzte Zeugnis Ihres Kindes mit.

Die Unterlagen finden Sie aber auch jederzeit auf der Homepage (für Neuenhaus hier für Uelsen hier).  Weiterhin bitten wir um eine Kopie der Geburtsurkunde sowie des letzten Zeugnisses. Zudem bringen Sie bitte zur Anmeldung den Impfausweis ihres Kindes mit.

Informationen zum Angebot am LMG finden Sie in Form einer ausführlichen Präsentation oder in Form eines kurzen Flyers.
Informationen zum Förderverein sowie zur Möglichkeit der Mitgliedschaft finden Sie hier.

Wir freuen uns auf Sie und Ihr Kind und eine gute und erfolgreiche Lernzeit am Gymnasium!

Für die zukünftigen Fünftklässler: Das Lise-Meitner-Gymnasium im Film

Alles was ihr über das Lise-Meitner-Gymnasium wissen müsst, erklären euch die Kurzfilme von Julia Momann, Mira Schievink und Lynn und Junis Vette aus dem Jahrgang 12. Diese Filme sind entstanden im Kunstunterricht bei Frau Freese und geben Informationen zum LMG als Europaschule, als Mint-freundliche Schule, zu den vielen AGs am Nachmittag und den (neuen) Fächern sowie zu den Gebäuden und den Spielmöglichkeiten in den Pausen. Viel Spaß beim Entdecken des Lise-Meitner-Gymnasiums!

 

Wie war der Start am LMG? Fünftklässler erzählen

Schülerinnen und Schüler der 5C berichten von ihrem Start am LMG.

Schulvorstellung auf spanisch

  • Finja, Lilly, Kim und Lilly, Schülerinnen des 11. Jahrgangs, die den Spanisch Kurs besuchen, stellen unsere Schule vor.

¡Que os divirtáis! - Viel Spaß

 

Klein Malsbach in der Hand des organisierten Verbrechens

Die Theatergruppe „Spectaculix“ zeigt „Der grüne Schal“

Was haben der Fantasieort Klein Malsbach und New York gemeinsam? Auf den ersten Blick wohl kaum etwas, aber mit der richtigen Perspektive stellt sich heraus: Sie sind beide ein Hort für Kriminelle, nein Schwerverbrechen und sogar für die organisierte Kriminalität! – So erfährt es jedenfalls das Publikum der Kriminalkomödie „Der grüne Schal“ geschrieben und inszeniert von Christiane Hahn und gespielt von 23 Schülerinnen und Schülern der Theatergruppe „Spectaculix“ des Lise Meitner Gymnasiums Neuenhaus.

Doch was ereignet sich tatsächlich in Klein Malsbach? Nachts ist ein unbekannter Sprayer unterwegs, der an eine Hauswand die Parole „Nieder mit den Tierquelern!“ geschrieben hat. So weit – so harmlos. Doch was in den Augen eines New Yorkers eine absolute Lappalie sein dürfte, entwickelt sich in der Kleinstadt zu einem Szenario voller Angst und Schrecken, wobei sich niemand über die Rechtschreibung oder die Botschaft aufregt, sondern über die Tatsache, dass es solche Schmierereien in der Kleinstadt des Wohlanstands überhaupt gibt. In die Zeit der 50iger Jahre versetzt und damit in eine Phase der spießigen Bürgerlichkeit mit all ihren Rollenklischeess regen sich ansässige Damen – urkomisch dargestellt von Silke Hofste, Liana Ekkel, Carlotta Teltscher, Hermine Heiks und Elisa Lohuis - stellvertretend für Stadtgemeinde in einem Interview mit einer Reporterin – verkörpert von Hannah Dust - immer mehr auf, so dass sie sich nachts entweder überhaupt nicht mehr vor die Tür trauen oder nur mit Hund oder Waffe. Die weltweite Öffentlichkeit wird über die unglaublichen Ereignisse von zwei Nachrichtensprechern informiert, wobei die beiden Moderatoren in ihren Temperamenten nur sehr wenig harmonieren. Während die Sprecherin – Paula Busch – öfter mal im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Fernsehrahmen fällt und ein privates Schwätzchen mit der Reporterin anfängt und mit ihr im Duett sogar eine unvorhergesehene Werbepause einspielt, erträgt der Sprecher – Elijah Stürmer - diese Ein- und Ausfälle mit gequälter Ruhe, lakonischen Einwürfen und rollenden Augen. Gerade diese kurzen Szenen, von denen es in dem Stück mehrere gibt, verleihen der Inszenierung einen besonderen Charme und Witz und machen das besondere Können der Schauspielerinnen und Schauspieler deutlich. Insgesamt erinnert dieser Handlungsstrang deutlich an Dürrenmatts „Güllen“, wobei unleugbar manches durchaus auch in der Gegenwart passieren könnte.

Einen Konterpart dazu stellt die Mädchenbande – Wanda Weber, Delia Schütte, Nora Pasternak, Liv Klein, Laurien Egberin, Marie-Luz Verbokkem, Helene Brouwer, Johanna Jeurink, Karen Banzhaf, Sarah Engels - dar, die alles daransetzt, diesen mysteriösen Fall aufzuklären. Zwar wimmelt es auch hier von Stereotypen  wie der kuchenbackenden Oma und den faulen Handwerkern – Evelyn Harmelink, Tjalda Brink und Leevi Westerberg -, doch insgesamt gehört die muntere Bande ausgestattet mit Handys und sehr viel Selbstbewusstsein ganz eindeutig der Gegenwart an. Und wen wundert es, dass es den Mädchen zusammen mit der Großmutter, die als Person nicht in Erscheinung tritt, gelingt, den Fall aufzuklären. Dieser besteht darin, dass im hiesigen Tierheim illegal Hunde gezüchtet und verscherbelt werden. Und wer war die Sprayer? Das verrät am Ende der grüne Schal.

Godula Süßmann, 5.5.2024

Sommerakademie am Lise Meitner Gymnasium

Auch in diesem Jahr gibt es wieder die Sommerakademie für besonders begabte und interessierte
Schülerinnen und Schüler. Das Anschreiben enthält die wichtigsten Informationen, auch zu den angebotenen Workshops:

  • Sonne, Mond und Sterne - Einführung in die Astronomie
  • Medizin für Erstsemester oder die Faszination des menschlichen Körpers
  • Das Volk der Maya –eine Hochkultur aus Mittelamerika
  • Kreatives Schreiben – Deutsch und Englisch
  • Wie funktioniert unser Auge?
  • Ökologie –regional und global gedacht
  • Jugend debattiert

Mathematical Anatomy of Quantum Theory

Im Herbst 2023 haben acht Schülerinnen und Schüler des Lise-Meitner-Gymnasiums an einem internationalen Talentkurs der Universität Twente in Enschede teilgenommen. An insgesamt vier Tagen haben Sarah Ekelhof, Thalia Ekelhof, Alina Lucas, Louis Schäfer und Malte Wüppen aus Jahrgang 12 sowie Marina Fichtner, Laurien Heck und Anastasia Satorius aus Jahrgang 13 an einer sehr herausfordernden 16-stündigen Vorlesung zur mathematischen Anatomie der Quantenphysik teilgenommen. Die Teilnahmezertifikate, die den Schülerinnen und Schülern bei der Gesamtkonferenz am 11.04.24 ausgehändigt wurden, bescheinigen, dass sie „ihre gesamte Energie der Aufnahme, dem Verständnis und der Anwendung des hochanspruchvollen Materials, mit dem sie konfrontiert wurden, gewidmet haben“.  Alle Teilnehmer bestätigten das hohe Niveau der Vorlesung, trotzdem - oder gerade deswegen - hatten sie viel Freude daran. Der Herausforderung, sich einem solchen Kurs auf Universitätsniveau zu stellen, haben alle mit Bravour gemeistert. Dies bescheinigte auch der Ausrichter der Veranstaltung, Prof. Dr. Frederic P. Schuller. Ihm gilt ein besonderer Dank, da er unseren Schülerinnen und Schülern einen tollen Einblick in die Universitätsausbildung gewährte.

Jeu, 19.4.23