Alle SchülerInnen waren bestens vorbereitet, als es am 17. März auf den Weg nach Budapest ging; hatte doch erst im Dezember das LiseMUN stattgefunden, bei dem die SchülerInnen des Seminarfachs „Debating“ (Jahrgang 12) von jenen des Jahrgangs 13 auf die Konferenz vorbereitet worden waren.
Mit viel Vorfreude aber auch etwas Respekt setzten sich die zukünftigen Delegierten in den Zug von Hengelo nach Amsterdam. Am Flughafen folgten alle den Anweisungen der Reiseleiterin Frau Gerdes und landeten nicht zuletzt aufgrund deren Organisationstalents zufrieden im Flieger nach Budapest. Am Flughafen Budapest trafen alle das erste Mal auf die netten und sehr hilfsbereiten Organisatoren der Veranstaltung, die die Neuankömmlinge zum Hostel delegieren. Dort angekommen bezogen alle ihre Unterkunft und erkundeten daraufhin erstmals das schöne Stadtzentrum Budapests.
Am kommenden Tag fanden sich die SchülerInnen in einer Synagoge wieder, welche ein gebührender Ort für die Eröffnungszeremonie war. Im feinsten Zwirn präsentierten sich die SchülerInnen und lauschten den Reden der ungarischen GastgeberInnen, deren Gastfreundschaft während der Woche hervorzuheben ist. Betont wurden die ungarisch-deutschen und internationale Beziehungen sowie insgesamt Fähigkeiten wie das Kommunizieren und Teamarbeit beim Debattieren.
Am folgenden Tag wurde es ernst. Die Debatten fanden am Karinthy Frigyes Gymnasium statt. Dort lernten die SchülerInnen ihre MitstreiterInnen in den Komitees kennen und vertraten ab dann „ihr“ Land. Das Thema der Konferenz war „Divided by Differences, United by Dialogue“. Ob es um Frauenrechte ging, die schwierige politische Lage in Europa und der Welt oder die (finanzielle/humanitäre) Unterstützung für einige Länder – diverse weltbewegende Fragen wurden debattiert und schließlich in Form von Resolutionen festgehalten. Beim Halten von Reden waren gute Recherche im Vorfeld, Standhaftigkeit und natürlich Wortgewandtheit gefragt. Einige Nationen setzten sich durch, andere beharrten auf ihrem Standpunkt oder hielten sich dezent zurück.
Insgesamt wurden die SchülerInnen die Tage über sehr gefordert und freuten sich daher abends auf ihre Freizeit in Budapest. Diverse Sehenswürdigkeiten, traditionelle Restaurants, die Budapest zu bieten hat, sorgten für Begeisterung bei den SchülerInnen. Am Ende entstanden neben fingierten Bündnissen gar einige kleine freundschaftliche Bande zwischen den Delegierten und der Abschied fiel ein wenig schwer.
Auch wenn es während der Tage und vor allem auf der Rückreise einige Hindernisse gab (Die Rückreise nach Amsterdam scheiterte beinahe an einer defekten Flugzeugtür und ein Koffer wollte nicht zu seiner Besitzerin zurück.), landeten alle mit einem Rucksack voller Erfahrungen am 21. März wieder wohlbehalten zuhause. Sicherlich werden die SchülerInnen des Seminarfachs „Debating“ Jg. 12 diese an die zukünftigen Delegierten beim LiseMUN weitergeben.
Seminarfach „Debating“ JG 12, Klenke