Auch im Monat Februar gibt es einen neuen Elternbrief, der neben Berichten aus dem Schulalltag auch Informationen zu Personalia und den Kosten für Kopiergeld und Jahrbuch liefert.

Auch im Monat Februar gibt es einen neuen Elternbrief, der neben Berichten aus dem Schulalltag auch Informationen zu Personalia und den Kosten für Kopiergeld und Jahrbuch liefert.


Am 25. und 26. Januar 2022 fand die erste Model United Nations (kurz: MUN) Conference des 12. und 13. Jahrgangs am Lise-Meitner-Gymnasium statt. In dem Seminarfach MUN/Debating reisen die SchülerInnen normalerweise zu mehreren Konferenzen in Europa, um im Stil der echten United Nations Debatten über aktuelle Themen wie zum Beispiel der Situation in Afghanistan, der Corona Krise oder dem Klimawandel zu führen. Hierbei wird jeder Schule ein Land zugeteilt, nach dessen Sichtweisen und Einstellungen die SchülerInnen diskutieren sollen. Im Idealfall verabschieden die sogenannten delegates am Ende eine Resolution, also einen offiziellen Beschluss, wie mit dem jeweiligen Sachverhalt umgegangen werden soll. Verhandlungssprache während allen Konferenztagen ist dabei stets Englisch. Auf diesen MUN Konferenzen machen sich die SchülerInnen nicht nur mit Gesetzgebungsprozessen auf internationaler Ebene vertraut, sie erleben zudem hautnah wie demokratisches Zusammensein funktioniert und lernen, wie ein solches aktiv gestaltet werden kann. Dies ist uns als Europaschule ein besonderes Anliegen.
Aufgrund der pandemischen Lage war es jedoch weder dem 13. Jahrgang noch dem 12. Jahrgang bis heute möglich, an einer solchen Konferenz teilzunehmen. Daher haben die SchülerInnen des Abschlussjahrgangs für die MUN-Neulinge nach Rücksprache mit den verantwortlichen Lehrkräften in Eigenregie eine MUN Konferenz unter dem Namen Lise-MUN in unserem Forum geplant und durchgeführt. Zum Thema wurde „Taiwan – Conflict potential of the South China Sea“ gewählt – ein anspruchsvoller Themenkomplex, indem sich jede/r der sieben ZwölftklässlerInnen im Vorfeld eingearbeitet und auf ein entsprechendes Land (USA, China, Russland, Frankreich, Japan, Philippinen oder Australien) vorbereitet hat. Die 13er haben nicht nur den Ablaufplan erstellt, sondern unter anderem auch Infopräsentationen zu dem Sachverhalt, zu „public speaking and speeches“, der Art und Weise, wie Resolutionen verfasst werden, oder zu den spezifischen Abläufen und Regeln bei einer MUN Konferenz erarbeitet und vorgestellt, interaktive Übungen eingebaut, die gesamte Organisation an den Tagen übernommen und selbst den Vorstand der Konferenz gestellt. Nach der Eröffnungsrede von Frau Brink am Dienstag wurde vor allem am zweiten Konferenztag äußerst angeregt in kleinen Arbeitsgruppen, in den sogenannten Informal Lobbying Sessions, diskutiert und unter Verbündeten Resolutionen verfasst. Im „Herzstück“ der Konferenz wurden dann zwei verschiedene Resolutionen vorgestellt und intensiv debattiert, wobei die delegates um überzeugende Formulierungen gerungen haben. Zum Schluss wurde tatsächlich eine Resolution verabschiedet, bevor Frau Ardali die erste MUN Konferenz des LMGs mit einer Abschlussrede offiziell beendete. Als ZuschauerIn war man schlichtweg begeistert von der Intensität, den Emotionen und dem Wissen und Geschick der SchülerInnen. „Chapeau“ an alle TeilnehmerInnen und OrganisatorInnen, sich dieser anspruchsvollen Aufgabe gestellt und auf einem so hohen sprachlichen und inhaltlichen Niveau erfolgreich eine MUN Konferenz abgehalten zu haben!
Wir hoffen, dass alle Beteiligten etwas von den beiden Tagen für die Zukunft mitnehmen werden und gerne darauf zurückblicken. Uns motiviert diese Erfahrung auch in den kommenden Jahren weitere Konferenzen hier vor Ort zu planen und durchzuführen – hoffentlich dann allerdings als Vorbereitung für die wieder real stattfindenden internationalen Model United Nations Conferences.
Loh (im Auftrag des MUN/Debating Seminarfachs Abschluss 2022: Ardali, Loh)

Am Standort Uelsen wurde ein neuer PC-Raum eingerichtet mit 26 Arbeitsplätzen, auch in Neuenhaus wurde der bestehende PC-Raum mit 30 neuen Geräten ausgestattet und ein zusätzlicher PC-Raum mit flexibler Möblierung eingerichtet. Weiterhin sind alle Unterrichträume mit neuen Beamern, iPads als Steuerungsinstrumenten sowie Access-Points, die als Zugang zum WLAN einen störungsfreien Zugang zum Internet ermöglichen, ausgestattet. Und schließlich gibt es einen Air-Server, der der Verbindung zwischen Übertragungsmedium und Endgeräten in jedem Raum dient. Damit können die Inhalte aller Endgeräte über den Beamer präsentiert und weiter ergänzt und bearbeitet werden. Außerdem wurden in allen Räumen Ton und Lautsprecher erneuert. Übrigens gilt das auch für das C-Gebäude: Klemmende Fenster, zugige Ecken, aber die Technik für moderne Präsentation und digitalen Unterricht ist auch hier auf dem neuesten Stand.
Die Schule konnte erheblich vom Digitalpakt profitieren. Ein Teil der neuen PC-Räume und der Ausstattung in den anderen Unterrichtsräumen wurde darüber finanziert. Außerdem hat die Schule fünf Koffersätze mit jeweils 30 iPads angeschafft, die zur Ausleihe für ganze Klassen bereit stehen. Ein Klassensatz ist dauerhaft in Uelsen, ein weiterer in den Kunsträumen und zwei weitere stehen in Neuenhaus für die Ausleihe an die Klasse während der Unterrichtsstunden zur Verfügung. Der 5. Klassensatz befindet sich in der Dauerausleihe: Schülerinnen und Schüler, denen zuhause kein Endgerät zur Verfügung steht, können sich hier dauerhaft ein Gerät ausleihen. Insgesamt sind in den letzten zwei Jahren etwa 170.000€ aus dem Digitalpakt an das LMG geflossen.
Die PC-Räume werden vielfältig genutzt. Einige Lerngruppen haben ihn dauerhaft gebucht. Dazu gehört der Informatikunterricht in der Oberstufe oder auch der Niederländisch-Unterricht, der komplett über eine Lernsoftware erfolgt. In allen modernen Fremdsprachen wird das Format „Hörverstehen“ im PC-Raum eingeführt und eingeübt. Außerdem finden die Medienbildungsstunden des Jahrgangs 5 in den PC-Räumen statt. Und schließlich wird der Raum in allen Fächern und Jahrgängen gebucht, wenn Recherche-Aufgaben, das Anfertigen von Präsentationen oder besonderen Schriftstücken wie Bewerbungsschreiben anstehen. In den Seminarfächern wird das Erstellen und Gestalten der Facharbeiten als Vorbereitung auf das Abfassen von wissenschaftlichen Arbeiten im Studium auf den Geräten im PC-Raum geübt.
Um einen vernünftigen und möglichst störungsfreien Ablauf des Unterrichts zu gewährleisten, müssen gleiche Geräte und gleiche Voraussetzungen vorhanden sein. Für eine Fehler- und Problembehebung an verschiedenen Gerätetypen im Laufe einer Unterrichtsstunde fehlt einfach die Zeit. Es ist nicht Aufgabe jeder Lehrkraft, sich in verschiedene Gerätetypen und Betriebssysteme einzuarbeiten - stattdessen sollen sich die Lehrkräfte auf die Schülerinnen und Schüler und die zu vermittelnden Unterrichtsinhalte konzentrieren. Das iPad ist lediglich ein Arbeitswerkzeug, das identisch und reibungslos bei allen Schülerinnen und Schülern funktionieren muss.
Nach den Vorgaben der Schule kreiert die Gesellschaft für digitale Bildung (GfdB) ein Portal, über das die Schüler und Eltern die Bestellung des iPads, den Abschluss einer Versicherung und die Bezahlung abwickeln. Die GfDB ist der Ansprechpartner für Fragen zur Garantie, für technische Probleme und Defekte. Es gilt, durch den direkten Kontakt zwischen Käufer und Verkäufer Reibungsverluste zu vermeiden. Die Schule stellt zu Beginn den Link für das Bestellportal zur Verfügung. Die bestellten Geräte kommen dann in der Schule an und werden hier einem Schüler zugewiesen und verteilt. Die Schule verwaltet die Geräte, kauft sie aber nicht.
Ein anderes Fabrikat ist im Unterricht nicht gleichwertig einsetzbar und kann nicht in die schulische Verwaltung und Steuerung eingebunden werden.
Ein bereits vorhandenes apple-Gerät muss mit entsprechender Software und einer Lizenz bestückt werden, damit es in das Management-Device-System eingebunden werden kann. Dazu muss es eingeschickt werden. Das Gerät wird von der GfDB in den Einstellungen zurückgesetzt, die in der iCloud gespeicherten Inhalte gehen dabei nicht verloren. Die Kosten für diese Zurücksetzung und nachträgliche Einbindung liegen bei 37€.
Schüler können mit Software für unterrichtliche Zwecke versorgt werden, auf die sie ansonsten keinen Zugriff hätten. Das System ermöglicht die Trennung zwischen schulischer und privater Nutzung. Im Schulgebäude kann ein Zugriff auf private Daten verhindert werden, sodass die Schüler sich ganz auf die unterrichtlichen Inhalte konzentrieren können und das iPad nicht per se ein Ablenkungsrisiko darstellt. Außerhalb des Schulgeländes ist der Zugriff auf den privaten Teil des iPads uneingeschränkt möglich. Zudem stehen über das mdm-System jedem Schüler 200GB iCloud-Speicher zur Verfügung.
Die Lehrkraft hat die Möglichkeit die Geräte der Schüler zu steuern, z.B. bestimmte Inhalte für alle Geräte freizugeben, die Nutzung von Apps einzuschränken, Aufgabenblätter, schriftliche Inhalte zu verschicken, mit Schülern gemeinsam zu erarbeiten, Lösungen einzelner Schüler allen zuzuschicken, zu ergänzen, zu korrigieren. Es wird eine schnelle, unkomplizierte und papierlose Kommunikation und gemeinsame Arbeit ermöglicht.
Nein.
Zunächst erfolgt die Ausgabe und Einführung in die Geräte durch eine Lehrkraft, in der Regel der Klassenlehrer/ die Klassenlehrerin. Inhalte der Einführung sind z.B.: Einrichtung von iServ, WebUntis, Office, die Dateiorganisation, der Austausch von Daten und die Strukturierung der papierlosen Heftführung. In Abhängigkeit von der allgemeinen Unterrichtsversorgung ist für die Schüler des Jahrgangs 9 ab dem Schuljahr 2022/2023 eine Medienbildungsstunde geplant, in der die Möglichkeiten der Nutzung des iPads erweitert werden und Schüler sich in ihnen üben können.
Grundsätzlich toleriert und befürwortet die Schule den Einsatz und den Gebrauch von Tablets. Sie sind Teil unseres alltäglichen Lebens geworden, die Schule integriert sie als Arbeitswerkzeuge. Der Unterricht in Lerngruppen ohne verbindliche Nutzung ist immer so gestaltet, dass Schüler ohne iPad keine Nachteile haben: Es wird auf zwei Wegen gearbeitet: Schüler ohne Tablet erhalten Arbeitsblätter wie gewöhnlich und führen ihr Heft in Papierform, sie haben traditionelle Schulbücher. Schüler mit iPad lassen sich die Arbeitsblätter in der Regel zuschicken, führen ihr Heft auf dem iPad und haben meist ein digitales Schulbuch angeschafft. Analog oder digital, die Vermittlung der Unterrichtsinhalte ist gewährleistet. In Klasse 5 bis 8 greifen die Lehrkräfte immer dann auf den Gebrauch der schulischen iPads aus den Koffern zurück, wenn es fachlich und pädagogisch Sinn macht, mit ihnen zu arbeiten. Der Kauf eines eigenen Schülergerätes in den Jahrgängen 5 bis 8 ist aus schulischer Sicht für den Präsenzunterricht (!) nicht notwendig und auch nicht sinnvoll.
Diese Frage kann noch nicht abschließend beantwortet werden. Die digitalen Schulbücher sind vielfach noch nicht ausgereift, auch bei den Verlagen findet aktuell ein Umbruch statt. Im Jahrgang 9 starten wir mit einem digitalen Erdkunde-Buch. Eines kann man sicher sagen: In Zukunft werden wir immer mehr mit digitalen Büchern arbeiten – allerdings hängt der Gebrauch digitaler Schulbücher auch vom jeweiligen Fach, dem Material und der Art und Weise der Arbeit damit ab. So kann man sich gut vorstellen, dass ein sehr langer, anspruchsvoller Text, für den man umfangreiche Notizen anfertigen muss, sich für das Lesen auf einem kleinen, womöglich noch geteilten Tablet-Bildschirm nicht so gut eignet. Aber selbst da mögen persönliche Vorlieben und Einstellungen eine Rolle spielen. Nicht alles kann bereits jetzt entschieden und beantwortet werden. Wir befinden uns auf einem Weg, in einer Phase des Ausprobierens.
Zuständig für die Verwaltung der iPads, ihre Einrichtung und Fragen zum Gebrauch: Alexander Loets , Ole Snyders , Manuel Müller und Andreas Hoekstra
Ansprechpartner für Schülerfragen: Alexander Loets in Uelsen, Ole Snyders in Neuenhaus
Bri/Hoe 04.02.2022
Schülerinnen und Schüler der 5C berichten von ihrem Start am LMG.
Auch im zweiten Halbjahr erwartet die Schüler*innen ein vielfältiges AG-Angebot, das im AG-Flyer eingesehen werden kann.
Für die Teilnahme am Ganztagsangebot des 2. Halbjahres gilt Folgendes: Schüler*innen, die seit dem ersten Halbjahr an der AG teilnehmen, müssen sich nicht erneut anmelden. Schüler*innen, die neu an einer AG teilnehmen, kommen einfach zur AG oder wenden sich direkt an den AG-Leiter. Die neuen Teilnehmer*innen laden sich bitte den Anmeldebogen von der Homepage des LMGs herunter und geben diesen bei Frau Lüken ab. Die Hausaufgabenbetreuung in Uelsen und Neuenhaus findet im zweiten Halbjahr ebenfalls wie gewohnt statt.
Lük, 2.2.2022

Schülerinnen und Schüler mit einem positiven Selbsttest müssen diesen durch einen Test in einer Teststelle bestätigen lassen. Ist der Test positiv, muss der Schüler/ die Schülerin zuhause bleiben. Das positive Testergebnis wird dem Gesundheitsamt von der Teststelle mitgeteilt. Eine Information des Gesundheitsamtes durch die Eltern ist somit nicht mehr erforderlich (und auch nicht gewünscht - das Containment-Team ist völlig überlastet).
Bri/ 02.02.2022

Nach 5 Jahren Mitarbeit in der Mediatheks-AG möchten wir uns herzlich bei Sophia Hartjens, Alexander Kieft, Mira Schievink und Sebastian Voget bedanken für:
- legendäre Lesenächte
- tolle Adventskalender- u. Vorlese-Aktionen
- einen spannenden Kino-Abend
- die Mithilfe bei der Ausleihe in den großen Pausen
- das fleißige Engagement beim Katalogisieren, Folieren, Sortieren und Bestellen von Medien
und für noch so vieles mehr!
Ihr wart mit eurer Kreativität und Hilfsbereitschaft die "guten Geister" der Mediathek und die Pioniere der Mediatheks-AG. Wir werden euch vermissen!
Die übrigen Mitglieder der Mediatheks-AG
(sowie Leika Krüger und Verena Klefing)

Zum Start wendet sich Kultusminister Tonne in einem Brief an
… an die Eltern
… an die Schülerinnen und Schüler der Sek. I
… an die Schülerinnen und Schüler der Sek. II

Pünktlich zum Start in das Wochenende gibt es Post vom Minister …
… an die Eltern
… an die Schülerinnen und Schüler der Sek. I
… an die Schülerinnen und Schüler der Sek. II