605,14 € für ukrainische Flüchtlinge

Die Schicksale der geflüchteten Menschen aus der Ukraine ließen auch die Neuenhauser SV nicht kalt. So hat sie in mehreren großen Pausen Sandwiches verkauft, um Spenden für die Samtgemeinde Neuenhaus zu sammeln. Diese wird sie nun weiterverteilen an die Menschen, die es gerade am meisten benötigen. Zusammen gekommen ist ein Betrag über 600€, der dem Bürgermeister der Samtgemeinde am Montag, den 23.05.2022 übergeben wurde. Wir sind uns sicher, dass damit vielen Menschen geholfen werden kann.

Theuer, 24.5.22

Ankündigung: Blütenzauber

Drei Freundinnen kehren aus dem Urlaub zurück. Soweit etwas ganz Alltägliches. Wäre da nur nicht die fehlende Schmutzwäsche und stattdessen ein Trolley voller Geldscheine…

Was zunächst ein Glücksfall zu sein scheint, entpuppt sich bald darauf als handfestes Problem: Nicht nur Milena, Diana und Maria sind scharf auf das Geld, sondern auch drei Falschgelddruckerinnen, die den drei Freundinnen ziemlich bald unangenehm nahe kommen.

Als dann auch noch die Polizei ins Spiel kommt, scheint das Chaos perfekt. Aber auch die Haushälterin Sabine spielt offenbar eine besondere Rolle…

Hahn, 25.5.22

Poetry-Slam-Workshop und Dichterwettstreit im Kloster Frenswegen

Am 05. und 06.05.2022 fand bei uns im Hause ein Poetry-Slam-Workshop statt, an dem mehrere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufen 6-12 teilnahmen. Geleitet wurde der Workshop von der Poetry-Slammerin Luca Swieter, die selbst als Schülerin über einen Workshop zum Poetry Slam kam und heute hauptberuflich als Bühnenpoetin in ganz Deutschland unterwegs ist.
An den zwei Workshop-Nachmittagen wurde fleißig geschrieben und nicht nur an den Texten, sondern auch an einer guten Bühnen-Performance gefeilt. Abschluss und gleichzeitiger Höhepunkt des Workshops war dann der Poetry Slam, der am letzten Samstag (14.05.2022) anlässlich des Fests der Kulturen im Kloster Frenswegen stattfand. Zwei Schülerinnen unserer Schule (Jolina Thys und Imke Tönsing) traten hier gegen drei Mitstreiterinnen des Emlichheimer Gymnasiums an der Vechte an und beeindruckten die Zuschauer mit tollen, bewegenden Texten.
Fenke Singraven vom Emlichheimer Gymnasium konnte letztlich den Poetry Slam für sich entscheiden. Herzlichen Glückwunsch, Fenke!

Klefing, 18.5.22

Corona – Neue Regelungen ab dem 7.05.22

  1. Schülerinnen und Schüler, die Kontaktpersonen sind und keine Symptome haben, müssen sich nicht in Quarantäne begeben. Es wird empfohlen, sich täglich zu testen und die Kontakte zu minimieren.
  2. Schüler, die positiv getestet sind, begeben sich 5 Tage in Quarantäne. Frühestens nach dem 5. Tag und einem negativem Test dürfen Schüler ohne Symptome wieder in die Schule kommen. Schüler mit Symptomen dürfen frühestens nach 5 Tagen, 48 Stunden ohne Symptome und negativem Test wieder in die Schule kommen.

Bri/ 08.05.2022

Anmeldung zur Klasse 5 am Lise Meitner Gymnasium

Anmeldung und Beratung

An folgenden Terminen können Sie Ihr Kind am Lise Meitner Gymnasium anmelden:

  • Uelsen (Verwaltung): 19.05. und 23.5.22, jeweils von 14-16Uhr
  • Neuenhaus (Verwaltung): 20.5.2022, 10-12 Uhr und 14-16 Uhr; 23.05.2022, 14-17 Uhr

Wenn Sie sich vorher noch einmal beraten lassen möchten, kommen Sie gerne  – am besten mit Kind und Zeugnis -  zu unseren Beratungsterminen. Rufen Sie gerne im Vorfeld an, damit wir besser planen können. Wenn Ihnen ein anderer Termin besser passt, vereinbaren wir diesen gerne individuell.

Beratungstermine:

  • Uelsen (Lehrerzimmer): 04.und 05.05.2022, jeweils 15.30 bis 17.30 Uhr
  • Neuenhaus ( Schulleiterzimmer): 11. Und 12. 05.2022, jeweils 15.30 bis 17.30 Uhr

 

Wir freuen uns auf Sie und Ihr Kind!

Fenni Brink

Formulare

Weitere Informationen und alle notwendigen Formulare finden sich hier.

Informationen von Fünftklässlern für zukünftige Fünftklässler

Wie war der Start am LMG? Fünftklässler erzählen!

Jüdische Lesung mit Bobby Rootveld

Am 31. März waren Bobby Rootveld, seine Frau Sanna van Elst und ihr sechsjähriger Sohn Levi bei uns am Lise- Meitner- Gymnasium zu Gast. Sie erzählten den Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 10 die spannende, aber zugleich traurige Geschichte der jüdischen Familie Rootveld. Die Familie aschkenasischer und sephardischer Juden lebte bis 1940 ein normales, ein gutes Leben (so sagte es Bobby Rootveld) in Amsterdam - bis zum Überfall Deutschlands auf die Niederlande. Es war bedrückend zu hören, dass letztlich alle Geschwister seines Großvaters z.T. mit Ehepartnern und kleinen Kindern der Shoah zum Opfer fielen. Viele wurden über das Lager Westerbork und den Bahnhof Bad Bentheim nach Osten in das Vernichtungslager Sobibor deportiert und dort ermordet. Bobby Rootveld hat die einzelnen Lebensgeschichten seiner Familienangehörigen detailliert erforscht und einzelne Begebenheiten, wie das Schicksal seines Großonkels, der an einem Vormittag seine Jacke mit dem Judenstern nicht trug und deshalb von einer niederländischen Nachbarin an die Polizei verraten und dann verhaftet wurde, anschaulich aber eben deshalb auch umso verstörender erzählt.

Da seine Familie nahezu vollständig ausgelöscht wurde durch den unmenschlichen Rassismus der Nationalsozialisten, ist es ihm ein Bedürfnis, die Geschichte seiner Familie zu erzählen und auch ihre kulturellen und religiösen Bräuche lebendig zu halten. Als Zuhörer bekam man den Eindruck, Bobby Rootveld hält nicht nur die Erinnerung an seine Familie wach, er lebt auf diese Weise mit und in ihr, pflegt ihr Erbe und seine eigenen Wurzeln.

Bobby Rootveld sang und musizierte zusammen mit seiner Frau Sanna jiddische Lieder, zeigte gemeinsam mit seinem Sohn Levi, wie jüdische Familien das Chanukka-Fest begehen, erklärte jüdische Riten und Bräuche und vermittelte so einen intensiven Eindruck seiner Religion und seines kulturellen Hintergrundes, seiner Identität.

Im letzten Teil seiner Lesung sprach Bobby Rootveld, der mit seiner Familie seit etlichen Jahren in Nordhorn lebt, über Antisemitismus in unserer Gegenwart. Es ist erschreckend zu sehen, dass es ihn auch in der Grafschaft gibt. Auf Straßenschildern, in Schülerchats werden antisemitische Äußerungen getan und antisemitische Bilder verschickt. Besonders schlimm ist, dass dieser Antisemitismus vielfach unkommentiert bleibt, von denen, die ihn sehen und hören. Umso eindringlicher wirkte der Appell an die Schüler: Aufmerksam sein, nicht schweigen, wenn man antisemitische Äußerungen wahrnimmt, Antisemitismus beim Namen nennen, Verantwortliche ansprechen, die Polizei einschalten! Es geht am Ende auch darum, dass Juden in Deutschland und überall auf der Welt leben und ihre Religion und kulturellen Bräuche selbstbewusst praktizieren können – offen und ohne Angst. Das ist ein Anliegen, für das Bobby Rootveld und seine Frau auch mit Blick auf ihren Sohn Levi uns sensibilisieren wollten. Es ist ihnen auf eindringliche und sehr sympathische Weise gelungen.

Bri, 25.4.22

Spendenaktion der 5U1

480€ für Menschen aus der Ukraine

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5U1 wollten nicht tatenlos bleiben, nachdem sie Ende Februar die ersten Berichte über den Krieg in der Ukraine gehört hatten, über das Leid der Menschen dort und über die ersten geflüchteten Menschen, die bald schon die Grafschaft erreichten. Kurzerhand begannen sie zu basteln und zu werkeln – bis in die Osterferien hinein.
Während des Elternsprechtags am vergangenen Mittwoch in Uelsen wurden die bunten Basteleien, Selbstgebackenes und frische Waffeln angeboten. Alles fand reißenden Absatz, sodass am Ende des Tages der stolze Betrag von 480,-€ in der Kasse lag.
Das Geld soll zu gleichen Teilen an den Kindergarten „Amselstrolche“ in Uelsen und an das DRK gespendet werden. Bei den Amselstrolchen wird es ab der kommenden Woche eine Nachmittagsgruppe für Kinder aus der Ukraine geben. Das DRK kümmert sich auch um ältere Menschen, die aus der Ukraine flüchten mussten. Beides war den Schülerinnen und Schülern so wichtig, dass sie sich entschieden haben, das Geld gerecht aufzuteilen.
Eine nachahmenswerte und tolle Aktion – Respekt, liebe 5U1!

Jün, 24.4.22

 

 

Spectaculix am 13./14. Mai

Ein UFO in Neuenhaus, wie aufregend!! Ein Außerirdischer namens Goolo betritt die Erdoberfläche, um Daten für das Schulfach „Menschenkunde“ zu sammeln. Das Raumschiff X-01 hebt wieder ab und vergisst prompt den kleinen Bewohner des Planeten X-PO. Als Goolo von dem Mädchen Eni entdeckt wird, ist die Verständigung erst einmal schwierig. Kein Wunder, wenn man von einem anderen Planeten kommt. Aber auch sonst gibt es Hürden zu überwinden: Die Bräuche der Menschen sind für einen Fremden gar nicht immer so gut einzusehen. Deshalb ist Verwirrung vorprogrammiert, Freundschaften entstehen und irgendwann auch der Wunsch, einfach weiter auf der Erde zu bleiben. Wären da nicht die Suche nach Goolo durch die Erdenpolizei und die Kommandozentrale im Raumschiff, in der die Besatzung bei vielen Ereignissen auf der Erde die Finger im Spiel hat…

Masken und Testungen

Bis zum Ende der nächsten Woche (29. April) besteht für jeden Schüler und jede Schülerin (auch geimpfte und geboosterte) die Verpflichtung, sich täglich zu testen. Die Tests dafür wurden vor den Osterferien verteilt Ab dann sind dreimalige Tests pro Woche freiwillig. Die dafür benötigten Tests stellt die Schule weiterhin zur Verfügung und ich bitte darum, diese Tests auch durchzuführen.

Ab heute gilt die Maskenpflicht an Schulen nicht mehr. Freiwillig kann die Maske natürlich weiterhin getragen werden und das ist sicher auch sinnvoll angesichts der hohen Inzidenzen in der Grafschaft. Ich bitte darum, zumindest auf den Gängen, in der Mensa und in der Aula sowie beim Wechseln der Räume eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Brink/ 20.4.2022