Radiobeitrag mit Yuka Kangawa

Japan – das Land der aufgehenden Sonne. Da entstehen bei uns im Kopf viele Assoziationen mit einer sehr fremden Kultur: Ungewöhnliche Gepflogenheiten, fremdartiges Essen oder eine kuriose Pop-Kultur mit Mangas, Anime und Co. Das Lise-Meitner-Gymnasium in Neuenhaus ist schon seit fast 20 Jahren im engen Austausch mit dem Land in Ostasien. Immer wieder arbeiten Fremdsprachenassistentinnen und Fremdsprachenassistenten aus Japan an der Schule - derzeit Yuka Kangawa. In einem Interview mit der Ems-Vechte-Welle berichtet sie:

https://www.emsvechtewelle.de/neuenhauser-schule-haelt-enge-kontakte-nach-fernost/

Viel Spaß beim Hören!

Ende der Kohortenregel und Öffnung der Mensa für alle Jahrgänge

Ab heute, 21.03.2022 gilt die Pflicht zur Trennung von Kohorten, Klassen und Jahrgängen, nicht mehr. Das bedeutet, alle Schülerinnen und Schüler dürfen sich in Freistunden und Pausen wieder überall im Gebäude und auf dem Schulhof aufhalten (siehe Schulordung). Auch die versetzten Pausenzeiten gelten nicht mehr.

Ab morgen, den 22.03. können wieder alle Schülerinnen und Schüler in der Mensa essen.

Die Maskenpflicht gilt nach wie vor. Wo immer möglich, sollte der Abstand von 1.50m zu anderen Personen eingehalten werden.

Bri/ 21.03.22

 

“3 Grad weniger” – Lise gegen den Krieg

Das Lise Meitner Gymnasium hat in dieser und in der letzten Woche zwei Gedenkveranstaltungen in Neuenhaus und Uelsen mit allen Schülern und Lehrern durchgeführt. Der Chor hat Friedenslieder gesungen, es wurden selbst geschriebene Texte verlesen und in einer Schweigeminute der vielen Menschen gedacht, die durch diesen Krieg in Gefahr sind und Angst um Angehörige haben. Die Schülerinnen und Schüler haben zudem eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Sachspenden können abgegeben werden im Verwaltungsflur. Bitte informieren Sie sich zunächst, welche Sachspenden tatsächlich gebraucht werden. Wir alle wissen: Das Geld, das wir für Gas aus Russland bezahlen, um unsere Häuser zu heizen, fließt in Waffen, fließt in den Krieg gegen die Ukraine. Schülervertreter, Elternvertreter und Lehrer haben sich mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen, dass unsere Schule ein Zeichen setzt: Wir senken die Temperatur an unserer Schule um 3 Grad, damit weniger Gas verbraucht wird. Angesichts des Leids in der Ukraine ist das nur ein kleiner Beitrag, aber ein Ausdruck echter Solidarität. Und im Hinblick auf die Klimakrise ist es gleich doppelt richtig. Wir hoffen, dass sich andere Schulen, Betriebe und Einrichtungen in der Grafschaft und am besten darüber hinaus anschließen. Dann könnte aus "3 Grad weniger am LMG" eine große Bewegung werden, die etwas bewirkt!

Bri/ 11.03.2022

 

Präsenzunterricht am 17.02.2022 entfällt

Der Landkreis Grafschaft Bentheim hat angeordnet, dass die Schulen morgen wegen des erwarteten Sturmtiefs geschlossen bleiben. Der Unterricht wird als Distanzunterricht in Form von Aufgabenstellungen und Videokonferenzen erteilt.

Bri, 16.2.2022

„Ah, ça alors!“

Französisches Theater in Neuenhaus

Am 21. Januar 2022 machten die 5. Klassen aus Uelsen einen Ausflug nach Neuenhaus, um ein französisches Theaterstück zu gucken. Alle waren gespannt und konnten es kaum erwarten. Dort angekommen trafen wir auf die 5. Klassen aus Neuenhaus. Zur Freude von uns allen fing das Theaterstück sofort an. Es handelte von Maxi, einer Französisch- Schülerin, die auf einen Schüleraustausch nach Paris fährt. Sie denkt, dass ein Mädchen in Paris auf sie wartet, und Camille, ihr eigentliche Austauschschüler, wartet auf einen Jungen. In dem Stück passieren viele lustige Dinge, unter anderem auch als die beiden sich streiten, Maxi abhaut und eine Polizistin kommt, da Camille raucht, was allerdings verboten ist. Deswegen will sie Maximilianes Koffer überprüfen, den Camille noch in der Hand hält. Die Polizistin öffnet den Koffer und findet darin einen BH und Damenschuhe. Sie denkt, dass Camille den Koffer gestohlen hat und will ihn verhaften, aber dazu kommt es zum Glück nicht. Zum Schluss küssen sich Maximiliane und Camille. Was für ein gelungenes Happy End! Lobenswert ist, dass es zwei Schauspieler waren, die blitzschnell in ihren Rollen wechselten. Am besten jedoch war, dass wir Kinder mit ins Stück eingebunden wurden. Letztendlich finden wir alle, dass Französisch eine tolle Sprache ist und empfehlen euch: „Allez! Choisissez la matière français!“ Das heißt: „Los geht's! Wählt auch ihr Französisch!“

                                                                                                             Von Emma, Jule, Finja, Marah & Mats (Klasse 5U2)

Ein Stückchen Frankreich in Neuenhaus

Nachdem unsere Schüler in den letzten beiden Jahren auf so vieles verzichten mussten – Austausch, Theater, Kino, Deutsch-Französischem-Tag – wollten wir endlich wieder ein wenig von Frankreich zu uns nach Neuenhaus holen. Wenn wir schon nicht nach Frankreich fahren können.

Am 9. Februar hat das FranceMobil uns nach mehreren Jahren wieder am Lise-Meitner-Gymnasium besuchen können und die Französischschüler der Jahrgänge 9 bis 11 kamen in den Genuss eines abwechslungsreichen 45-minütigen Programms der Lektorin Sascha Leclercq, die mit ihrem authentischen Auftreten die Schüler zur Mitarbeit animierte. So traten beispielsweise die Schüler der 10. Klassen in kleinen Gruppen gegeneinander in einem Wettkampf an und mussten Fragen zur Frankreich und seinen Regionen beantworten. Dabei kam es nicht nur auf das Wissen an, sondern auch auf die Schnelligkeit der Teammitglieder.

Jäg, 12.2.22

Lise-MUN at LMG!

Am 25. und 26. Januar 2022 fand die erste Model United Nations (kurz: MUN) Conference des 12. und 13. Jahrgangs am Lise-Meitner-Gymnasium statt. In dem Seminarfach MUN/Debating reisen die SchülerInnen normalerweise zu mehreren Konferenzen in Europa, um im Stil der echten United Nations Debatten über aktuelle Themen wie zum Beispiel der Situation in Afghanistan, der Corona Krise oder dem Klimawandel zu führen. Hierbei wird jeder Schule ein Land zugeteilt, nach dessen Sichtweisen und Einstellungen die SchülerInnen diskutieren sollen. Im Idealfall verabschieden die sogenannten delegates am Ende eine Resolution, also einen offiziellen Beschluss, wie mit dem jeweiligen Sachverhalt umgegangen werden soll. Verhandlungssprache während allen Konferenztagen ist dabei stets Englisch. Auf diesen MUN Konferenzen machen sich die SchülerInnen nicht nur mit Gesetzgebungsprozessen auf internationaler Ebene vertraut, sie erleben zudem hautnah wie demokratisches Zusammensein funktioniert und lernen, wie ein solches aktiv gestaltet werden kann. Dies ist uns als Europaschule ein besonderes Anliegen.

Aufgrund der pandemischen Lage war es jedoch weder dem 13. Jahrgang noch dem 12. Jahrgang bis heute möglich, an einer solchen Konferenz teilzunehmen. Daher haben die SchülerInnen des Abschlussjahrgangs für die MUN-Neulinge nach Rücksprache mit den verantwortlichen Lehrkräften in Eigenregie eine MUN Konferenz unter dem Namen Lise-MUN in unserem Forum geplant und durchgeführt. Zum Thema wurde „Taiwan – Conflict potential of the South China Sea“ gewählt – ein anspruchsvoller Themenkomplex, indem sich jede/r der sieben ZwölftklässlerInnen im Vorfeld eingearbeitet und auf ein entsprechendes Land (USA, China, Russland, Frankreich, Japan, Philippinen oder Australien) vorbereitet hat. Die 13er haben nicht nur den Ablaufplan erstellt, sondern unter anderem auch Infopräsentationen zu dem Sachverhalt, zu „public speaking and speeches“, der Art und Weise, wie Resolutionen verfasst werden, oder zu den spezifischen Abläufen und Regeln bei einer MUN Konferenz erarbeitet und vorgestellt, interaktive Übungen eingebaut, die gesamte Organisation an den Tagen übernommen und selbst den Vorstand der Konferenz gestellt. Nach der Eröffnungsrede von Frau Brink am Dienstag wurde vor allem am zweiten Konferenztag äußerst angeregt in kleinen Arbeitsgruppen, in den sogenannten Informal Lobbying Sessions, diskutiert und unter Verbündeten Resolutionen verfasst. Im „Herzstück“ der Konferenz wurden dann zwei verschiedene Resolutionen vorgestellt und intensiv debattiert, wobei die delegates um überzeugende Formulierungen gerungen haben. Zum Schluss wurde tatsächlich eine Resolution verabschiedet, bevor Frau Ardali die erste MUN Konferenz des LMGs mit einer Abschlussrede offiziell beendete. Als ZuschauerIn war man schlichtweg begeistert von der Intensität, den Emotionen und dem Wissen und Geschick der SchülerInnen. „Chapeau“ an alle TeilnehmerInnen und OrganisatorInnen, sich dieser anspruchsvollen Aufgabe gestellt und auf einem so hohen sprachlichen und inhaltlichen Niveau erfolgreich eine MUN Konferenz abgehalten zu haben!

Wir hoffen, dass alle Beteiligten etwas von den beiden Tagen für die Zukunft mitnehmen werden und gerne darauf zurückblicken. Uns motiviert diese Erfahrung auch in den kommenden Jahren weitere Konferenzen hier vor Ort zu planen und durchzuführen – hoffentlich dann allerdings als Vorbereitung für die wieder real stattfindenden internationalen Model United Nations Conferences.

Loh (im Auftrag des MUN/Debating Seminarfachs Abschluss 2022: Ardali, Loh)