Amnesty Festival 2016

Beim diesjährigen Amnesty-Festival präsentierten Schüler und Lehrer des Lise-Meitner-Gymnasiums wieder einen bunten Strauß aus Musik, Tanz, Theater und Information zur Arbeit von Amnesty-International. Gleich zu Beginn sorgten die Anfänger und Fortgeschrittenen in den Streicher- und Bläserklassen, das Orchester und die Bigband unter der Leitung von Frau Neumann, Herrn Herbers und Herrn Peitzmeier mit allseits bekannten Stücken wie When the Saints, Old Mac Donald, Sur le pont d´Avignon und einer Haydn-Fantasie mit Motiven der deutschen Nationalhymne für einen beschwingten Auftakt.

Es folgten die Mädchen von der Performe Deinen Song-AG mit ihrer frechen Choreographie zu It´s going down for real. Die kleine Theater-AG entlarvte mit der stummen, aber umso eindrucksvoller gespielten Szene Ich bin kein IslamistVorurteile und Hartherzigkeit im Umgang mit Fremden. Als Solisten begeisterten schließlich Bence Keen, Anell Hemmeke, Dijana Pas, Sinja Steenweg, Leonie Straten, Saleh Murad mit ihrem musikalischen Können am Instrument oder mit tollem Gesang. Bereits zu fortgeschrittener Stunde gab es erneut großen Beifall für den Schüler Lehrer-Chor, der u.a. ein eigenes Arrangement von David Bowies Space Oddity zum Besten gab, wie auch für die Schüler der Klasse 10T mit ihrem einfühlsam vorgetragenen Song I see fire von Ed Sheeran.

Ein Novum stellte der Auftritt von vier jungen Syrern dar, die - obwohl noch nicht lange in der Grafschaft – einen kleinen Einblick in ihre Kultur gaben und sich und ihre aktuelle Lebenssituation in Tanz, Film und mit Worten auf sehr sympathische Weise vorstellten. Schließlich sorgten Lea Veldhuis, Leif Borgmann und das mind the gap Jazzquartett aus Nordhorn für einen stimmungsvollen Pop- und Jazz-Schlusspunkt. Leonie Straten und Marcel Michalik führten charmant und kurzweilig durch einen abwechslungsreichen, von allen Beteiligten mit sichtbarer Freude gestalteten Abend, dessen Beiträge das Publikum durchweg mit lautem Applaus honorierte. Und auch für das leibliche Wohl hatten Schüler mehrerer Klassen und die Amnesty-Gruppe bestens gesorgt: An Waffel-, Sandwich- und Getränkeständen herrschte in den Pausen großer Andrang. Ein herzlicher Dank gilt der Neuenhauser Amnesty-Gruppe, in der seit einigen Monaten Katrin Billmann das Ruder von Michel Sauvadet übernommen hat, Heinrich Herbers, Monika Neumann, Jens Peitzmeier, Jutta Teepker und Ulrike Hahn für ein wundervolles Programm, Sven Hensen und der Sound und Light-AG sowie allen Schülern, Lehrern und Gästen, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.

Ein Bericht in der GN ist dazu auch erschienen, den Sie hier nachlesen können.

 

Eine Bilderzusammenstellung des Festivals kann man in der Bildergalerie hier sehen.

Studienfahrt Rom

Der lateinische Begriff „studere“ bedeutet „sich eifrig bemühen“, „nach etwas streben“ oder „sich wissenschaftlich mit etwas auseinandersetzen“. In diesem Sinne machten wir uns am Sonntag, 6. März 2016, auf den Weg nach Rom. Da Frau Rügge krankheitsbedingt ausfiel, sprang netterweise Herr Schrovenwever spontan ein. Mit dabei war auch Frau Klefing, die die Reiseleitung für uns 22 Schüler übernahm.

Die Vorstellung, eine entspannte, wissensreiche Woche in der Sonne zu verbringen, stellte sich allerdings als Trugschluss heraus. Fast die gesamte Woche mussten wir mit einem andauernden Regenwetter bei niedrigen Temperaturen zurechtkommen. Doch Frau Klefing und Herr Schrovenwever schafften es immer wieder, uns zu motivieren und alles mit Humor zu nehmen. So passten wir uns schnell den Gegebenheiten vor Ort an und entwickelten ein ganz besonderes Gemeinschaftsgefühl und einen starken Zusammenhalt: Es wurden nicht nur Essensvorräte miteinander geteilt, sondern auch warme Duschen und Strom, falls mal wieder die Technik in einem Bungalow versagte. War dies der Fall, quetschten sich auch gerne einmal 15 Leute auf 6 m² und erlebten so zum Teil wahrhaft „römische“ Verhältnisse.

Mit einem abwechslungsreichen Programm, das neben Rom-Klassikern wie dem Kolosseum, dem Forum Romanum, dem Trevi-Brunnen und dem Vatikan u. a. auch den Besuch der „legendären“ Eisdiele Giolitti beinhaltete, lernten wir im Laufe unseres Aufenthalts in der Ewigen Stadt verschiedene Facetten des antiken und modernen Roms kennen. Auf diesen Entdeckungstouren fanden die römischen Kirchen bei den Lehrern immer wieder besondere Beachtung und Zuneigung. Doch nicht nur unser Geist, auch unser Körper wurde herausgefordert, denn wir haben vieles in und um Rom im „Schrovenwevermarsch“ erobert, so dass Pizza und Pasta, wovon wir uns ausschließlich ernährten – schließlich wollten wir auch der Esskultur der Römer näher kommen –, keine Chance hatten, sich an unseren Hüften bemerkbar zu machen.

Vielen Dank an Frau Rügge, Frau Klefing und Herrn Schrovenwever für diese unvergessliche Studienfahrt! (Schülerbericht)

Interkulturelles Lernen – hautnah in Spanien

Auf den Spuren der Mauren und mitten in den Vorbereitungen zur Semana Santa (Karwoche) in einer Stadt in Südspanien, in der Moderne und Traditionen gleichermaßen Platz haben. Buntes Treiben in den unterschiedlichen Vierteln prägt das Stadtbild. Im Zentrum die Kathedrale, die auf den Grundmauern einer Moschee erbaut worden ist, mit ihrer berühmten Giralda, dem Glockenturm, der heute das Wahrzeichen der Stadt ist. Das Stadtzentrum von Sevilla ist ein dichtes Gewirr alter, enger Gassen, in denen man schnell die Orientierung verlieren kann. Die meisten Sehenswürdigkeiten lassen sich aber gut zu Fuß erreichen – auch die Plaza de Toros. Der Stierkampf - in Spanien eine Tradition - ist mittlerweile allerdings auch hier umstritten.

Aber nicht nur Kirchen – und davon gibt es sehr viele in Sevilla – wunderschöne Plätze, Patios und Kunstschätze, sondern vor allem das spanische Leben konnten wir auf dieser Fahrt spüren. Die vielen Bars und Cafés sind zu jeder Tageszeit gut gefüllt und bieten vom spanischen Frühstück tostadas, zumo de naranja y café bis zu tapas oder menu del día vieles an. Menschentrauben bilden sich vor einzelnen Bars… man trifft sich auf eine copa und zieht dann weiter.

Ausgerechnet auf dem Ausflug nach Granada mussten wir allerdings erfahren, dass es auch in Spanien heftig regnen kann. So wurde die Besichtigung der Alhambra zur Kälteprobe. Dafür ließ uns aber die Sonne auf dem Ausflug nach Zahara de la Sierra (ein typisch andalusisches Bergdorf, das heute Nationaldenkmal ist) und Ronda mit seiner beeindruckenden Schlucht nicht im Stich. Auch wenn Sevilla sehr kurzfristig als Ersatz für Paris organisiert wurde, ist die viertgrößte Stadt Spaniens mit andalusischem Flair ein lohnendes Ziel.

Studienfahrt in den Schnee

Die Studienfahrt "Ski" führte in das österreichische Skigebiet am Mölltaler Gletscher. Studiert wurde hier Sportpraxis und dies nicht nur im relativ stabilen Schuss. Die insgesamt 27 teilnehmenden Schüler erlebten einerseits Skiunterricht, der bei vielen mit Fahrten im Schneepflug begann und mit (für eine erste Skifahrt) ansehnlichen Parallelschwüngen endete. Andererseits gab es auch eine Vielfalt unterschiedlicher Umweltbedingungen, d.h. unterschiedliches Wetter, aber auch abwechslungsreiche Pisten. Von Nebel über Neuschnee bis zum allseits beliebten Königswetter war alles dabei.

Glücklicherweise waren bei der doch eher verletzungsanfälligen Sportart keine größeren Ausfälle zu verzeichnen, alle traten nach einer sportlich intensiven Woche eine 17 Stunden andauernde Heimreise an. So hat die Grafschaft nun eine Vielzahl Schneebegeisterter hinzugewinnen können.

Lange Nacht der Mathematik am 20./21. November 2015

Auch in diesem Jahr war die „Lange Nacht der Mathematik“ wieder ein voller Erfolg: Über 130 Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich in der Nacht von dem 20. auf den 21. November 2015 intensiv mit verschiedensten mathematischen Aufgaben vom Dodecaeder (12-seitiger Würfel) bis zum verdrehten Band. Dabei gelang es allen Altersgruppen, in die 3. und letzte Runde zu kommen!

Besonders erfolgreich waren die 7.-Klässler Andres Grobbe, Alexander Purka, Ben Hagman und Oliver Kriete: Sie erreichten deutschlandweit den 5. Rang in ihrer Altersklasse. Bemerkenswerte Leistungen erzielten weiterhin Johanna Wiarda, Lisa Kolde, Lisa Wolf, Birte Snieders (Jahrgang 7, 10. Rang deutschlandweit) und Alexander Kieft und Wiebke Grote Hölmann (Jahrgang 7, 14. Platz deutschlandweit).Viele weitere Sieger wurden auf der Siegerehrung beim diesjährigen Weihnachtsbasar in Neuenhaus und Uelsen mit Preisen ausgezeichnet.

Vielen Dank an das Gymnasium an der Vechte, insbesondere an Herrn Rülander, für die Ausrichtung des erfolgreichen Wettbewerbs! Ein weiterer Dank gilt den zahlreichen Kollegen, Eltern und Oberstufenschülern für die Unterstützung der Veranstaltung.

 

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