Erfolgversprechender Start ins Badminton-Jahr – WK III fährt zum Landesentscheid

Jahr für Jahr nimmt das Lise Meitner Gymnasium am Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ in der Sportart Badminton teil. In diesem Jahr fand in beiden Wettkampfklassen (WK II: Jahrgänge 2006-2009, WK III: Jahrgänge 2008-2011) der Bezirksentscheid in Nordhorn am EGN statt. Die kurze Fahrt war ein klarer Gewinn für uns, ein herzlicher Dank an dieser Stelle für die gute Organisation! Gespielt werden pro Ansetzung sieben Partien: Zwei Jungeneinzel und ein Jungendoppel, zwei Mädcheneinzel und ein Mädchendoppel sowie ein Mixed-Doppel.

WK II

Bei den „kleinen“ Badmintonassen stand uns nur ein Gegner im Weg: Das Evangelische Gymnasium Nordhorn. Die beiden Jungeneinzel gewannen Tamino Treustedt und Tim Lohuis deutlich, während bei den beiden Mädcheneinzelspielen von Lilly Riekhoff und Lotta Sumbeck zwar knapper , aber auch sehr verdient, die Wertung für Neuenhaus erfolgte. Nachdem auch das Jungendoppel von Taiken Egbers und Matti Sumbeck deutlich zu unseren Gunsten entschieden wurde, mussten wir im Mädchendoppel von Annalena Bouma und Jolien van den Bosch Punkte liegen lassen. Die älteren Gegner spielten hier ihren deutlichen Größenvorteil clever aus. Das abschließende Mixed-Match gewannen für das LMG Taiken Egbers und Lilly Riekhoff, sodass nach dem 6:1 Sieg der Bezirksentscheid gewonnen wurde. Damit hat sich das Team um Trainerin Lara Riekhoff für den Landesentscheid qualifiziert – herzlichen Glückwunsch! Hier wird sich das Team mit den besten niedersächsischen Nachwuchsspielern, die häufig an Sportschulen mit dem Schwerpunkt Badminton trainieren, messen müssen. Wir wünschen viel Erfolg!

 

WK III

Das Team der „Großen“ hatte es an diesem Tag schwerer, waren mit dem Gymnasium Melle und dem Gymnasium aus Wildeshausen zwei Schwergewichte des Badmintonsports Gegner. Im ersten Spiel gegen Melle ging es äußerst knapp zu: Ande Brink und Marc Kronemeyer sicherten den ersten Punkt im Jungendoppel, Jane Brookmann und Paula Kamphuis verloren ihr Doppel gegen sehr starke Gegner. Auch in den Einzelduellen von Bea Brengen und Aaron Dykhuis war aufgrund der sehr guten Gegner kein Punktgewinn einzufahren, Bea landete im 2. Satz mit dem 17:21 aber ein Achtungserfolg.
Es folgten also noch zwei Einzelspiele und das Mixed-Match, die für einen Sieg allesamt gewonnen werden mussten. Den Auftakt lieferte Anna Frese, die sich mit jeweils 21:17 gegen ihre Gegnerin durchsetzen wusste. Lukas Bangen gelang hingegen ein deutlicher und ungefährdeter Sieg, sodass das Mixed-Spiel von Anna Frese und Aaron Dykhuis die Entscheidung bringen musste. Angefeuert von der gesamten Mannschaft lieferten sie sich ein packendes Duell über 3 Sätze. Um einen Sieger zu ermitteln, musste der 3. Satz sogar noch in die Verlängerung gehen: Nach einem 18:21, 21:18 und einem 21:23 musste man sich Melle letztendlich geschlagen geben. Trotzdem ein unfassbar spannendes Spiel, das auch Kraft gekostet hat.
In der nachfolgenden Partie gegen Wildeshausen war die Luft raus, vermutlich weil das Weiterkommen nun unrealistisch schien. Allein Anna Frese konnte ihr Einzelduell gewinnen, die restlichen Partien gingen an Wildeshausen, sodass die Reise der WK II-Gruppe leider nach diesem Tag beendet ist. Trotzdem: Stark gekämpft.
Anerkennung verdient auch die Trainerleistung von Lara Riekhoff, die in kleinen Gesprächen immer wieder motivierende Worte fand, Fehler klar ansprach und somit das Optimum aus den Sportlern rauskitzeln.

Alsmeier, 07.02.23

 

Lise debattiert – das Lise MUN

Vom 25. bis 27. Januar 2023 fand die zweite Model United Nations Conference des 12. und 13. Jahrgangs am Lise-Meitner-Gymnasium statt. In dem Seminarfach MUN reisen die SchülerInnen zu mehreren Konferenzen in Europa (darunter in Budapest), um im Stil der echten United Nations Debatten über aktuelle Themen wie zum Beispiel den Klimawandel oder den Weltfrieden zu führen. Hierbei wird jeder Schule ein Land zugeteilt, aus dessen Sicht die SchülerInnen diskutieren sollen. Im Idealfall verabschieden die sogenannten delegates am Ende eine Resolution, also einen offiziellen Beschluss, wie mit dem jeweiligen Sachverhalt umgegangen werden soll. Verhandlungssprache während allen Konferenztagen ist dabei stets Englisch. Auf diesen MUN Konferenzen machen sich die SchülerInnen nicht nur mit Gesetzgebungsprozesse auf internationaler Ebene vertraut, sondern erleben hautnah, wie demokratisches Zusammensein funktioniert, und lernen, wie ein solches aktiv gestaltet werden kann. Dies ist uns als Europaschule naturgemäß ein besonderes Anliegen.

Mittlerweile hat es sich etabliert, dass die SchülerInnen des Abschlussjahrgangs im Rahmen des Seminarfachs für die MUN-Neulinge des 12er Jahrgangs eine MUN Konferenz in Eigenregie planen (Praxissemester) und im Forum eigenständig durchführen.

Selbstständig ist das Thema „Biological Weapons – Monitoring Research, Stockpiling and Potential Usage“ gewählt worden. Die Zwölftklässler mussten sich in diesen anspruchsvollen Themenkomplex einarbeiten und vor allem auf ein Land, das sie jeweils vertraten, vorbereiten.

Die 13er erstellten nicht nur den Ablaufplan, sondern  organisierten auch kleine Workshops zu dem Sachverhalt, der Art und Weise, wie Resolutionen verfasst werden, oder zu den spezifischen Abläufen und Regeln bei einer MUN. Sie bauten interaktive Übungen ein, übernahmen die gesamte Organisation an den Tagen und stellten selbst den Vorstand der Konferenz. Zwei Schüler der 13er mischten sich unter die Delegierten und gaben ab und an die „Marschrichtung“ vor. So war allen schnell klar, wie das Prozedere aussah und was verlangt wurde.

Nach der Eröffnungsrede am Dienstag, die von der Schulleiterin Frau Voshaar im Wesentlichen auf Englisch gehalten wurde und einen geschichtlichen Fokus auf das Thema erkennen ließ, wurde vor allem am zweiten Konferenztag äußerst angeregt in kleinen Arbeitsgruppen im Rahmen der sogenannten Informal Lobbying Sessions diskutiert und unter Verbündeten Resolutionen verfasst. Als „Herzstück“ der Konferenz wurden dann zwei verschiedene Resolutionen vorgestellt und intensiv debattiert, wobei die delegates um überzeugende Formulierungen rangen. Zum Schluss wurden zwei sowohl differenzierte als auch detailreiche Resolutionen verabschiedet.

Natürlich durfte bei aller Ernsthaftigkeit der Debatten der Spaß-Faktor nicht fehlen; als Auflockerung dienten „punishments“ unter anderem für das Zuspätkommen oder den falschen Kleidungsstil (Anzug mit Krawatte/ Blazer und Bluse sowie angemessenes Schuhwerk). Hier wurde schnell deutlich, dass das Singen nicht zu den Stärken der Delegierten gehörte. Auch die zum Schluss vorgetragenen Mitteilungen in der „gossip-box“ sorgten für Erheiterung unter den Mitwirkenden.

Als ZuschauerIn war man schlichtweg begeistert von der Intensität, den Emotionen und dem Wissen sowie Geschick der SchülerInnen. „Chapeau“ an alle TeilnehmerInnen und OrganisatorInnen, die sich dieser anspruchsvollen Aufgabe gestellt und auf einem so hohen sprachlichen und inhaltlichen Niveau erfolgreich eine MUN Conference abgehalten zu haben!

Wir hoffen, dass alle Beteiligten von den Tagen etwas für die Zukunft mitnehmen und gerne darauf zurückblicken werden. Spätestens in Budapest im kommenden März werden die Zwölftklässler ihr erworbenes Können unter Beweis stellen können.

Uns motiviert diese Erfahrung auch in den kommenden Jahren weitere Konferenzen hier vor Ort am Lise Meitner Gymnasium zu planen und durchzuführen!

Klenke (in Zusammenarbeit mit den weiteren MUN Beauftragten Benen und Ardali), 5.02.23

Sportliche Woche im Schnee

Die Skiexkursion des Lise Meitner Gymnasiums führte 37 Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs für eine Woche nach Ruhpolding, wo sie gemeinsam mit einer Exkursionsgruppe vom Gymnasium an der Vechte Emlichheim das Skigebiet Winkelmoosalm und das Skigebiet Steinplatte erkundeten.

Die Schülerinnen und Schüler, begleitet von den Lehrern Herr Alsmeier, Herr Huisken, Frau Lüken und Herr Müller, begannen ihre Skiausflüge auf einem leichten Hang, um sich erst einmal mit der Ausrüstung vertraut zu machen. Im Laufe der Woche stiegen sowohl Gefälle als auch die Schwierigkeitsgrade der Pisten, bis die Schüler schließlich auf steileren und anspruchsvolleren Abfahrten ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen konnten. Das Niveau der Schülerinnen und Schüler stieg von Tag zu Tag, sowohl durch die fachkundige Anleitung der Lehrer als auch durch die individuelle Hilfe von fortgeschrittenen Schülern. Am Ende der Woche konnten alle Schülerinnen und Schüler eine sichere Abfahrt meistern.

Trotz der Anstrengung auf der Piste blieb abends noch Zeit, um gemeinsam Musik zu hören oder zu spielen und die Handball-WM zu verfolgen. Glücklicherweise gab es keine Verletzungen und alle Schülerinnen und Schüler kehrten nach einer sportlich intensiven Woche zufrieden nach Hause zurück.

Mül, Lük, Hui, Als; 27.01.23

Neue Schulsozialarbeiterin Nina Anders stellt sich vor

Mein Name ist Nina Anders, ich unterstütze das Lise-Meitner-Gymnasium seit dem 15.01.2023 im Bereich der Schulsozialarbeit. 

Nach meinem Abitur im Jahr 2015 habe ich Soziale Arbeit an der Saxion Hochschule in Enschede studiert. Anschließend war ich einige Jahre im Allgemeinen Sozialdienst des Jugendamtes tätig. 

Mein Ziel ist es, ein offenes und freiwilliges Angebot für alle Schüler*innen zu etablieren. Ich möchte dafür sorgen, dass alle Schüler*innen gute Voraussetzungen zum Lernen in der Schule haben und sich in ihren Klassen wohl fühlen.

Dafür werde ich die Schüler*innen bei ihrer individuellen, sozialen und schulischen Entwicklung unterstützen und begleiten. 

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Schulsozialarbeiterin bin ich Ansprechpartnerin für Schüler*innen, Eltern und Lehrer. Ich biete Schüler*innen Hilfe und Unterstützung bei Schwierigkeiten, berate bei persönlichen Problemen und bin Ansprechpartnerin bei Konflikten, Mobbing und Gewalt, Außerdem leite ich sozialpädagogische Gruppenangebote wie den Klassenrat in Jahrgang 5&6, das Lerncoaching und Sozialtrainings.

Erreichbar bin ich über das Diensthandy unter 0173 5388940 oder per E-Mail unter nina.anders@lmg-nhs.de

Gerne dürfen mich die Schüler*innen auch in den Pausen ansprechen.

Corona-Tests – neues Verfahren

Ab sofort werden nicht mehr flächenmdeckend zwei Tests pro Schüler und Woche ausgegeben. Die Testungen sind freiwillig. Dementsprechend fragt der Klassenlehrer, die Klassenlehrerin, der Turor, die Tutorin den Bedarf an Tests in der jeweiligen Lerngruppe ab und teilt die entsprechende Zahl an Tests pro Woche aus.

Vhr, 23.1.23