Pausensport am LMG: Patschen

Liebe Sportlerinnen und Sportler,

es ist soweit. Am LMG startet die bewegte Pause für die Jahrgänge 5 und 6. Wir spielen ein Turnier in einer brandneuen Sportart: Patschen. Einen ersten Eindruck über die Sportart selbst bekommt ihr über dieses Video. Informationen zum Ablauf des Turniers folgen über die Klassenlehrer und die Turnierleitung Anders / Mehring / Snyders / Theuer.

The, 7.3.23

Häuslicher Studientag am 8. März

Wegen einer schulinternen Lehrerfortbildung fällt der Präsenzunterricht am Mittwoch aus. Die Schülerinnen und Schüler erhalten Aufgaben für einen häuslichen Studientag.

Vhr, 6.3.23

Mika Ekelhoff gewinnt den Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs 2022/23

„Herzlichen Glückwunsch, Mika! Du bist jetzt der beste Vorleser in der Grafschaft Bentheim!“ – Mit diesen Worten überreichte Martina Kramer, Leiterin der Stadtbibliothek Nordhorn, dem strahlenden Sieger Mika Ekelhoff am Samstagnachmittag seine Urkunde. In einem spannenden Wettbewerb mit 11 weiteren Kindern aus verschiedenen Grafschafter Schulen in der Nordhorner Stadtbibliothek bewies Mika erneut, dass er bravourös vorlesen kann.

Für die erste Runde hatte er einen Auszug aus dem Roman „Fairy Tale Camp. Das märchenhafte Internat“ von Corinna Wieja ausgewählt. Die lustige Passage „Vom Regen in die Dusche“, in der es um gelungene oder eben auch nicht so gelungene Zaubersprüche und deren unerwartete Folgen geht, zeigte bereits Mikas Fähigkeit, die Zuhörer und Zuhörerinnen in die Welt des Buches zu entführen und sie zum Lachen zu bringen. Meisterhaft war dann der Vortrag des unbekannten Textes. „Darauf freue ich mich. Das macht mich nicht so nervös wie das Vorlesen des bekannten Textes“ hatte er vor dem Wettbewerb verraten. Die Passage aus dem brandneuen Jugendroman „Frühling auf Solupp“ von Annika Scheffel und Almud Kunert trug er so intensiv und beeindruckend vor, dass das Publikum gebannt und staunend zuhörte. Einen Text, den man vorher nie gelesen hat, in dieser Intensität vorzulesen, das gelingt nur echten Könnern. Respekt, Mika, und viel Erfolg für die nächste Runde, den Bezirksentscheid im Frühjahr!

Jün, 1.3.23

 

Warnstreik im Nahverkehr – Auswirkung auf Schülerbeförderung

Die Gewerkschaft Verdi hat für Donnerstag und Freitag (2. und 3. März) zu Warnstreiks aufgerufen, die in der Grafschaft auch den Busverkehr betreffen. Damit ist auch mit Störungen bei der Schülerbeförderung zu rechnen.

Aktuelle Informationen, auch zu den betroffenen Linien, bietet die VGB unter folgendem Link.

Als, 28.02.23

Projekt- und Fahrtenwoche 2023

Liebe Schülerinnen und Schüler,

eure Wünsche und Ideen für die Projektwoche sind gefragt: Tragt bis zu den Osterferien in die Liste auf dem Flur vor dem Verwaltungstrakt ein, was euch interessiert und womit ihr euch beschäftigen möchtet, oder schickt mir eine Mail! Fenni.voshaar@lmg-nhs.de

Nach der letzten Projektwoche im Jahr 2019 findet 2023 wieder eine Projektwoche vom 11. bis zum 15. September statt. Die Projekte laufen täglich von der 1. bis zur 5. Stunde. Der letzte Tag der Projektwoche dient v.a. der Vorbereitung der Präsentation am Nachmittag. Um 15.00 Uhr sind Eltern und Freunde eingeladen sich über die verschiedenen Projekte zu informieren. Beteiligt sind die Jahrgänge 5-8 und 11-12. Jahrgang 9 befindet sich im Praktikum, Jahrgang 10 auf Klassenfahrt und Jahrgang 13 auf Studienfahrt.
Bestimmte Oberthemen sind für die verschiedenen Jahrgänge gesetzt. Innerhalb dieser Themen könnt ihr euch natürlich Projekte wünschen. Ihr könnt Lehrer und Lehrerinnen darauf ansprechen, ob sie ein bestimmtes Projekt anbieten würden oder ihr tragt eure Projektwünsche einfach bis zum 15. März in die Liste ein. Denkt daran, dass ihr im September 2023 schon im nächsten Jahrgang seid! Wenn ihr schon in der Oberstufe seid oder zumindest in Klasse 10 habt ihr vielleicht auch Lust, ein Projekt selbst anzubieten oder es mit einem Lehrer oder einer Lehrerin gemeinsam zu betreuen, dann tragt das ebenfalls in die Liste ein. Bei Fragen sprecht mich gerne an oder schreibt mir eine eMail.
Herzliche Grüße,
F. Voshaar/ 07.02.2023

Erfolgversprechender Start ins Badminton-Jahr – WK III fährt zum Landesentscheid

Jahr für Jahr nimmt das Lise Meitner Gymnasium am Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ in der Sportart Badminton teil. In diesem Jahr fand in beiden Wettkampfklassen (WK II: Jahrgänge 2006-2009, WK III: Jahrgänge 2008-2011) der Bezirksentscheid in Nordhorn am EGN statt. Die kurze Fahrt war ein klarer Gewinn für uns, ein herzlicher Dank an dieser Stelle für die gute Organisation! Gespielt werden pro Ansetzung sieben Partien: Zwei Jungeneinzel und ein Jungendoppel, zwei Mädcheneinzel und ein Mädchendoppel sowie ein Mixed-Doppel.

WK II

Bei den „kleinen“ Badmintonassen stand uns nur ein Gegner im Weg: Das Evangelische Gymnasium Nordhorn. Die beiden Jungeneinzel gewannen Tamino Treustedt und Tim Lohuis deutlich, während bei den beiden Mädcheneinzelspielen von Lilly Riekhoff und Lotta Sumbeck zwar knapper , aber auch sehr verdient, die Wertung für Neuenhaus erfolgte. Nachdem auch das Jungendoppel von Taiken Egbers und Matti Sumbeck deutlich zu unseren Gunsten entschieden wurde, mussten wir im Mädchendoppel von Annalena Bouma und Jolien van den Bosch Punkte liegen lassen. Die älteren Gegner spielten hier ihren deutlichen Größenvorteil clever aus. Das abschließende Mixed-Match gewannen für das LMG Taiken Egbers und Lilly Riekhoff, sodass nach dem 6:1 Sieg der Bezirksentscheid gewonnen wurde. Damit hat sich das Team um Trainerin Lara Riekhoff für den Landesentscheid qualifiziert – herzlichen Glückwunsch! Hier wird sich das Team mit den besten niedersächsischen Nachwuchsspielern, die häufig an Sportschulen mit dem Schwerpunkt Badminton trainieren, messen müssen. Wir wünschen viel Erfolg!

 

WK III

Das Team der „Großen“ hatte es an diesem Tag schwerer, waren mit dem Gymnasium Melle und dem Gymnasium aus Wildeshausen zwei Schwergewichte des Badmintonsports Gegner. Im ersten Spiel gegen Melle ging es äußerst knapp zu: Ande Brink und Marc Kronemeyer sicherten den ersten Punkt im Jungendoppel, Jane Brookmann und Paula Kamphuis verloren ihr Doppel gegen sehr starke Gegner. Auch in den Einzelduellen von Bea Brengen und Aaron Dykhuis war aufgrund der sehr guten Gegner kein Punktgewinn einzufahren, Bea landete im 2. Satz mit dem 17:21 aber ein Achtungserfolg.
Es folgten also noch zwei Einzelspiele und das Mixed-Match, die für einen Sieg allesamt gewonnen werden mussten. Den Auftakt lieferte Anna Frese, die sich mit jeweils 21:17 gegen ihre Gegnerin durchsetzen wusste. Lukas Bangen gelang hingegen ein deutlicher und ungefährdeter Sieg, sodass das Mixed-Spiel von Anna Frese und Aaron Dykhuis die Entscheidung bringen musste. Angefeuert von der gesamten Mannschaft lieferten sie sich ein packendes Duell über 3 Sätze. Um einen Sieger zu ermitteln, musste der 3. Satz sogar noch in die Verlängerung gehen: Nach einem 18:21, 21:18 und einem 21:23 musste man sich Melle letztendlich geschlagen geben. Trotzdem ein unfassbar spannendes Spiel, das auch Kraft gekostet hat.
In der nachfolgenden Partie gegen Wildeshausen war die Luft raus, vermutlich weil das Weiterkommen nun unrealistisch schien. Allein Anna Frese konnte ihr Einzelduell gewinnen, die restlichen Partien gingen an Wildeshausen, sodass die Reise der WK II-Gruppe leider nach diesem Tag beendet ist. Trotzdem: Stark gekämpft.
Anerkennung verdient auch die Trainerleistung von Lara Riekhoff, die in kleinen Gesprächen immer wieder motivierende Worte fand, Fehler klar ansprach und somit das Optimum aus den Sportlern rauskitzeln.

Alsmeier, 07.02.23

 

Lise debattiert – das Lise MUN

Vom 25. bis 27. Januar 2023 fand die zweite Model United Nations Conference des 12. und 13. Jahrgangs am Lise-Meitner-Gymnasium statt. In dem Seminarfach MUN reisen die SchülerInnen zu mehreren Konferenzen in Europa (darunter in Budapest), um im Stil der echten United Nations Debatten über aktuelle Themen wie zum Beispiel den Klimawandel oder den Weltfrieden zu führen. Hierbei wird jeder Schule ein Land zugeteilt, aus dessen Sicht die SchülerInnen diskutieren sollen. Im Idealfall verabschieden die sogenannten delegates am Ende eine Resolution, also einen offiziellen Beschluss, wie mit dem jeweiligen Sachverhalt umgegangen werden soll. Verhandlungssprache während allen Konferenztagen ist dabei stets Englisch. Auf diesen MUN Konferenzen machen sich die SchülerInnen nicht nur mit Gesetzgebungsprozesse auf internationaler Ebene vertraut, sondern erleben hautnah, wie demokratisches Zusammensein funktioniert, und lernen, wie ein solches aktiv gestaltet werden kann. Dies ist uns als Europaschule naturgemäß ein besonderes Anliegen.

Mittlerweile hat es sich etabliert, dass die SchülerInnen des Abschlussjahrgangs im Rahmen des Seminarfachs für die MUN-Neulinge des 12er Jahrgangs eine MUN Konferenz in Eigenregie planen (Praxissemester) und im Forum eigenständig durchführen.

Selbstständig ist das Thema „Biological Weapons – Monitoring Research, Stockpiling and Potential Usage“ gewählt worden. Die Zwölftklässler mussten sich in diesen anspruchsvollen Themenkomplex einarbeiten und vor allem auf ein Land, das sie jeweils vertraten, vorbereiten.

Die 13er erstellten nicht nur den Ablaufplan, sondern  organisierten auch kleine Workshops zu dem Sachverhalt, der Art und Weise, wie Resolutionen verfasst werden, oder zu den spezifischen Abläufen und Regeln bei einer MUN. Sie bauten interaktive Übungen ein, übernahmen die gesamte Organisation an den Tagen und stellten selbst den Vorstand der Konferenz. Zwei Schüler der 13er mischten sich unter die Delegierten und gaben ab und an die „Marschrichtung“ vor. So war allen schnell klar, wie das Prozedere aussah und was verlangt wurde.

Nach der Eröffnungsrede am Dienstag, die von der Schulleiterin Frau Voshaar im Wesentlichen auf Englisch gehalten wurde und einen geschichtlichen Fokus auf das Thema erkennen ließ, wurde vor allem am zweiten Konferenztag äußerst angeregt in kleinen Arbeitsgruppen im Rahmen der sogenannten Informal Lobbying Sessions diskutiert und unter Verbündeten Resolutionen verfasst. Als „Herzstück“ der Konferenz wurden dann zwei verschiedene Resolutionen vorgestellt und intensiv debattiert, wobei die delegates um überzeugende Formulierungen rangen. Zum Schluss wurden zwei sowohl differenzierte als auch detailreiche Resolutionen verabschiedet.

Natürlich durfte bei aller Ernsthaftigkeit der Debatten der Spaß-Faktor nicht fehlen; als Auflockerung dienten „punishments“ unter anderem für das Zuspätkommen oder den falschen Kleidungsstil (Anzug mit Krawatte/ Blazer und Bluse sowie angemessenes Schuhwerk). Hier wurde schnell deutlich, dass das Singen nicht zu den Stärken der Delegierten gehörte. Auch die zum Schluss vorgetragenen Mitteilungen in der „gossip-box“ sorgten für Erheiterung unter den Mitwirkenden.

Als ZuschauerIn war man schlichtweg begeistert von der Intensität, den Emotionen und dem Wissen sowie Geschick der SchülerInnen. „Chapeau“ an alle TeilnehmerInnen und OrganisatorInnen, die sich dieser anspruchsvollen Aufgabe gestellt und auf einem so hohen sprachlichen und inhaltlichen Niveau erfolgreich eine MUN Conference abgehalten zu haben!

Wir hoffen, dass alle Beteiligten von den Tagen etwas für die Zukunft mitnehmen und gerne darauf zurückblicken werden. Spätestens in Budapest im kommenden März werden die Zwölftklässler ihr erworbenes Können unter Beweis stellen können.

Uns motiviert diese Erfahrung auch in den kommenden Jahren weitere Konferenzen hier vor Ort am Lise Meitner Gymnasium zu planen und durchzuführen!

Klenke (in Zusammenarbeit mit den weiteren MUN Beauftragten Benen und Ardali), 5.02.23