Zeitzeuge der chilenischen Militärdiktatur zu Gast am LMG

Vesely bei seinem Vortag im Forum für Jahrgang 11

 

Am 8. November besuchte Sergio Vesely unser Gymnasium. Auf seinem Programm stand der Besuch des Spanisch Kurses im Jahrgang 12 sowie eine musikalische Reise durch die Geschichte der Militärdiktatur für den gesamten Jahrgang 11.

Tamara von Beesten erzählt von seinem Besuch im Spanisch Kurs:

„Nachdem wir im Spanisch Unterricht die Geschichte Chiles zu Zeiten der Diktatur unter Augusto Pinochet durchgenommen haben, besuchte uns am Donnerstag den 8. November der Zeitzeuge Sergio Vesely. Der gebürtige Chilene ist Enkel tschechischer Einwanderer, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in das südamerikanische Land kamen. Als junger Mann politisch aktiv, wurde Vesely mit 21 Jahren festgenommen. Er verbrachte dann 22 Monate in Folterzentren und Gefängnissen. Da er durch Zufall im Gefängnis an eine Gitarre kam, fing er an seine Angst und Verzweiflung in Musik umzuwandeln. „La música me liberaba“, so Vesely. Die Musik hat mich befreit. Diese in Gefangenschaft geschriebenen Lieder erzählen von Ereignissen, welche den kaum zu ertragenden Alltag in Haft unterbrochen haben: die Besuchstage, eine Frau, die zum Gefangenenlager kam um dort ihr Kind zu gebären oder ein Hund, der erschossen wurde, weil er nach dem Diktator benannt war. Sie begleiteten seine Berichte über das Erlebte. Nach seiner Haft wurde Vesely vor fast auf den Tag genau 42 Jahren nach Deutschland, genauer nach Baden-Württemberg, ausgewiesen, wo er eine Familie gründete und seitdem dort zuhause ist. Wir fieberten seinen lebhaften Erzählungen, die er mit viel Humor rüberbrachte, mit und die 90 Minuten verflogen wie im Nu.“

 

Vesely im Spanisch Kurs                         Schüler des Spanisch Kurses mit Frau Baumann

 

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für den großartigen und unvergesslichen Besuch!

(Tamara von Beesten/ Jäger)

Teilnehmer des Erasmus-Projektes treffen sich in Tschechien

Wie hat die Textilindustrie unsere Regionen verändert? Wie hat sich der Strukturwandel vollzogen? Diesen Fragen gehen seit Beginn des letzten Schuljahres die Teilnehmer des gemeinsamen Erasmus-Projektes aus vier Ländern nach: in unserer polnischen Partnerstadt Zelów, in deren tschechischer Partnerstadt Valasské Klobouky, in Almelo und hier bei uns in Neuenhaus. Im Rahmen dieses internationalen Schulprojektes fand im Oktober das dritte Projekttreffen statt – nach Deutschland und Polen nun in Tschechien.

Bedingt durch die räumliche Nähe fuhren die 7 Teilnehmer aus der Schule ‘Het Erasmus’ in Almelo in Fahrgemeinschaft mit den 6 Teilnehmern aus dem LMG. Da sie sich nun schon seit einem Jahr von den vorangegangenen Treffen kannten, war aus den beiden Gruppen nun die ‘Dutch-German Delegation’ geworden, die viel Spaß miteinander hatten.

Um die fast 1100 km besser zu überstehen, legten wir auf der Hinfahrt eine Zwischenübernachtung in Prag ein. Am nächsten Tag blieb dann noch Zeit für eine ausgiebige Stadtführung dieser schönen und geschichtsträchtigen Stadt.

In Valasské Klobouky, einer Kleinstadt im Osten Tschechien nahe der Grenze zur Slowakei, gab es dann am Abend ein fröhliches Wiedersehen mit allen anderen Projektteilnehmern. An den folgenden Tagen erkundeten wir die Überreste der ehemaligen Textilindustrie in dieser Stadt und der Region, wo es Vieles zu Bestaunen gab. Denn die anfangs vorgebrachten Bedenken der Tschechen, dass es doch in ihrer Stadt gar nichts mehr gebe, worüber sich zu Berichten lohne, stellten sich als unnötig heraus. Wenn auch heute keine Stoffe mehr an Webstühlen hergestellt werden, so gibt es doch einige kleinere bis große Betriebe, in denen Textilverarbeitung  im weiteren Sinne stattfindet, so z.B. das Herstellen von Flickenteppichen aus Alttextilien an alten Handwebstühlen oder die Produktion von Filzpantoffeln in traditioneller Handarbeit sowie die Produktion von orthopädischen Schuhen. Der größte Industriebetrieb in Valasské Klobouky gehört jedoch zur Zulieferindustrie; es ist die deutsche Firma Groz-Beckert mit weltweit über 100 Produktionsstandorten. Diese Firma, seit über 160 Jahren in der Textilindustrie tätig, ist internationaler Marktführer bei der Herstellung von Werkzeugen und Systemen für die Textilindustrie mit rund 70.000 verschiedenen Nadeln und Präzisionsteilen im Produktionsprogramm zum Nähen z.B. von Schuhen oder auch der Innenausstattung von Fahrzeugen.

Sehr beeindruckend war der Besuch in Zlín, einer Stadt von der Größe Nordhorns in der Nähe von Valasské Klobouky. Dort hat Thomas Bata zu Beginn des letzten Jahrhunderts ein riesiges Schuhimperium aufgebaut – auch bei uns sind Bata-Schuhe zu einem Begriff geworden. Eine Stadt aus der Retorte, mit einer Vielzahl von Fabriken im Bauhausstil, dazu durchdachte, ansprechende Arbeitersiedlungen, Einkaufszentren, Kino, Theater, Kirchen. Nach dem Krieg begann der Niedergang. Heute werden schon lange keine Schuhe mehr produziert, sondern in die gut erhaltenen und modernisierten Gebäude ist die neu gegründete ‘Thomas Bata Universität’ eingezogen.

Für uns war dieses Projekttreffen wieder eine sehr interessante Begegnung mit Projektpartnern, die inzwischen zu Freunden geworden waren. Wir freuen uns schon auf das Wiedersehen zum Abschluss des Projekts im Juni in Neuenhaus und Almelo. (mac)

Zum Schluss noch einige Kommentare unserer Teilnehmer:

‘Sehr schönes Land, nette Leute! Gutes und leckeres Essen. In diesem Projekt lernt man viele neue Leute kennen, man "erlebt" die Länder. Wenn man die Möglichkeit hat, an so einem Projekt mitzumachen, sollte man das tun‘ (Vincent L.)

‘Alte Freunde wiedergesehen und neue Freunde kennengelernt, ein neues Land und seine Kultur wurden uns näher gebracht. Wir wurden von unseren freundlichen Gastfamilien liebevoll empfangen und untergebracht. Ich kann mit Überzeugung sagen, dass Tschechien einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat‘ (Samuel N.)

'Eine sehr  schöne Gegend mit gastfreundlichen Menschen und einer interessanten Geschichte.‘ (Johanna W.)

'Ein sehr schöne Fahrt und für Essen war immer gesorgt. Schöne Natur und sehr spannende Textilgeschichte.‘ (Alexander K.)

'Der Schüleraustausch nach Tschechien war in meinen Augen sehr, sehr toll. Es war echt super, dieselben Schüler und Lehrer aus den vorherigen Exkursionen wiederzusehen. Am Ende ein zusammenfassendes Video zu sehen, welches alle unsere vorherigen Treffen und tollen Erlebnisse und Ergebnisse vereinte, war echt schön. Wir haben viel geschafft und werden in Zukunft noch mehr schaffen... denke ich.‘ (Danny T.)

Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht

Anlässlich des 80-jährigen Jahrestages der Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November veranstaltete die Samtgemeinde Neuenhaus wieder eine Gedenkveranstaltung an der Klinkhammerstraße, direkt an dem Platz, wo sich die Synagoge der jüdischen Gemeinde befand. Diese kleine, etwa 5 x 11 Meter umfassende Synagoge stand ganz im Zentrum des Gedenkens, das von SchülerInnen des Lise-Meitner-Gymnasiums behutsam und zugleich eindringlich gestaltet wurde.  Johanna Wiarda und Samuel Neubauer vermuteten, auf Grundlage eines Luftbildes von Neuenhaus aus den 30-er Jahren und umfangreicher Lektüre über die Ausstattung und Einrichtung anderer kleinerer Synagogen, wie die Neuenhauser Synagoge wohl  einst ausgesehen hat, wie sie ausgestattet war: Sitzbänke in dem langen Raum, die Bima, auf der die Thora ausgerollt wurde, in der Mitte und eine Mique. Das Tauchbecken für rituelle Waschungen ist für die Neuenhauser Synagoge in Zeitzeugenberichten überliefert. Pia Lucas, Hanna Genzink, Maja Wolterink, Jessica Lambers und Kirsten Leferink trugen  Zeitzeugenberichte über das  brutale Vorgehen der SA- Angehörigen gegen  jüdischen Bürger, ihre Häuser und ihr Gebetshaus vor. Frau Pfeiffer, ehemalige Lehrerin am Lise-Meitner-Gymnasium  und Frau Wilken hatten die Vorträge mit den Schülerinnen im Unterricht vorbereitet. Parallel dazu hatte der Leistungskurs Kunst mit Frau Stemberg und Frau Balderhaar die Zeitzeugenberichte aus dieser Nacht des Schreckens studiert und sie in Kohlezeichnungen umgesetzt. Dabei sind bewegende  Bilder entstanden, die eine  düstere, schreckensvolle und zunächst widersprüchliche Atmosphäre zeichnen, voll von psychischer und physische Gewalt, Angst und Entsetzen über das Geschehen, menschenverachtende  Gleichgültigkeit bei den einen, aber auch Aktionen der Hilfsbereitschaft gegenüber den jüdischen Nachbarn bei anderen. Dennoch wird in dieser Nacht und den darauffolgenden Wochen sichtbar: Aus Freunden und Nachbarn werden vielfach Fremde. Unterstützung, Hilfe, beherztes Eingreifen für die drangsalierten Mitbürger blieben die Ausnahme. Die Fachschaft Geschichte hat es sich zur Aufgabe gemacht, das jährliche Gedenken mitzugestalten, damit die Erinnerung an die Neuenhauser  Juden  wach bleibt und die Kruste der Zivilisation sich nicht erneut als so erschreckend brüchig erweisen kann. (bri)

Filmnacht in der Mediathek

Am Abend vor Halloween haben wir – die Mitglieder der Mediatheks-AG – die Schüler des 10.Jahrgangs zum gemeinsamen Gruseln in die Mediathek eingeladen. Dort haben wir den Psychothriller „The Gift“ gesehen, der für ein paar spannende Stunden sorgte. Gut, dass genug Nervennahrung bereitstand!  Wir würden uns freuen, wenn beim nächsten Mal auch viele neue Leute dabei sind. (Samuel Hebestreit)
   

Theaterworkshop Bewegung und Tanz

Anfang November nahmen achtzehn Kinder der Theater-AG „Spectaculix“ für zwei Tage an einem Workshop für Bewegung und Tanz teil. Geleitet wurde dieser von einer Mitarbeiterin des TPZ (Theaterpädagogisches Zentrum) Lingen und die Begleitung hatte Frau Hahn. Inhaltlich beschäftigten sich die Kinder mit Grundlagen der Bewegungen auf einer Spielfläche: Vom Fallen in Zeitlupe, der Vorwärtsbewegung am Boden bis zu komplexeren Bewegungsabläufen war in den zweimal sechs Stunden am Samstag und Sonntag alles dabei. Was zunächst banal schien, entpuppte sich später als spannende Choreografie, in die alle gelernten Bausteine eingefügt wurden. Einzelne Abläufe wurden auf ihre Wirksamkeit und Umsetzbarkeit geprüft. Dadurch, dass die Kinder viele eigene Ideen einbringen konnten, wirkte die anstrengende Arbeit bis zur kleinen Präsentation für die Eltern am Schluss auf alle motivierend und interessant, nicht zuletzt weil alle Altersstufen der Viert- bis Sechstklässler in ihren Fähigkeiten gleichermaßen gefordert waren. (Hah)

Antisemitismusforscherin zu Gast in Neuenhaus

Ende Oktober hat Dr. Juliane Wetzel, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin ein Referat zum Thema „Antisemitismus heute – eine Herausforderung für Gesellschaft und Politik“ gehalten. Im Anschluss daran hat sie mit den Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 10 und 12 über diese europaweite Zeiterscheinung diskutiert.

Juliane Wetzel präsentierte zunächst etliche Materialien, darunter Karikaturen auch aus namhaften Tageszeitungen sowie Statistiken zur Verbreitung von Antisemitismus in Europa, um die Jugendlichen für die Problematik zu sensibilisieren. Auffallend war dabei, dass etliche Anwesende zunächst gar nicht den antisemitistischen Charakter in der Darstellung erkannten und nur durch die Erläuterungen der Referentin zum Kontext der einzelnen Materialien in die Lage versetzt wurden, den Hintergrund der eigentlichen Aussage zu verstehen.

Ebenso deutlich wurde auch, dass Antisemitismus besonders verbreitet in der Anonymität des Internets stattfindet und so manche Inhalte nicht der allgemeinen Öffentlichkeit bekannt werden. So war u.a. die unsinnige Aussage, dass angeblich der Tsunami von Dezember 2004 von Juden ausgelöst worden sein soll den Zuhörerinnen und Zuhörern unbekannt. Zugleich waren die Schüler durchweg irritiert, dass solche abwegigen Ansichten überhaupt von anderen geglaubt werden.

Besonders großen Raum nahm die Diskussion über die Situation Israels sowie die Politik des Staates gegenüber den Palästinensern ein. Dabei machte Juliane Wetzel deutlich, dass die Politik an sich kritisiert werden darf. Vermieden werden sollte aber das harte Vorgehen des Israelis gegenüber ihren Nachbarn als „typisch jüdisch“ zu bezeichnen, um jeden Eindruck von Antisemitismus zu vermeiden.

Durch diese durchgehend differenzierte Betrachtungsweise, die zahlreichen Beispiele und die schülergerechten und gleichzeitig anspruchsvollen Erklärungen wurde den Jugendlichen bewusst, wie schwierig die gesamte Problematik ist und welche zentrale Bedeutung die richtige Anwendung von Fachbegriffen hat, um ungewollte Missverständnisse zu vermeiden. (Sue)

 

Berlinfahrt des Jahrgangs 10

Berlin 2018

Am Montag, den 10.09.2018 machten wir uns um 9.30 Uhr mit der Deutschen Bahn auf den Weg nach Berlin. Vier Stunden lagen vor uns, die wir uns mit Quatschen, Singen, Essen, Schlafen oder Nintendo spielen vertrieben. Kaum angekommen, fuhren wir mit der S-Bahn zu unserem super sauberen und schönen Hostel Generator. Um 16.00 Uhr machten wir uns mit Herrn Rademaker und Frau Thole zu Fuß auf den Weg, die Stadt zu erkunden. Ein langer Marsch endete am Brandenburger Tor, an dem natürlich viele Fotos geschossen wurden. Am Dienstag war unser langersehnter Museumstag. Um 9.30 Uhr gingen wir mehr oder weniger ausgeschlafen ins Naturkundemuseum. Von Dinosaurierskeletten über ausgestopfte Tiere und Gesteine gab es hier viel zu sehen. Nach einer Mittagspause in der natürlich ein Berliner-Döner gegessen wurde, ging es weiter ins Deutsche Historische Museum. Mit einer Führung wurde uns das Leben unter Hitler und in der DDR näher gebracht. Abends ging es dann noch zur Besichtigung der Reichstagskuppel und danach zu einer Lichtershow an die Spree. Mittwochs trafen wir uns mit dem gesamten Jahrgang im Zoo. Nachdem wir viele Tiere begutachtet hatten, hatten wir nun Freizeit. Wir durften in gemischten Gruppen Berlin unsicher machen. Die meisten gingen shoppen, einige machten eine Bootsfahrt auf der Spree und andere schauten sich schöne Ecken in Berlin an. Donnerstags ging es für uns ins Bode-Museum, in dem uns mit einer Führung die Kunst näher gebracht wurde. Nach der Mittagspause, in der natürlich wieder ein Döner gegessen wurde, schauten wir uns die Topografie des Terrors an. Danach besichtigten noch einige von uns die East Side Gallery, an der wir uns auch verewigten. Abends hatten wir noch Zeit zu freien Verfügung in der Mall of Berlin oder im Sony Center. Freitag traten wir dann wieder unsere Heimreise in Richtung Grafschaft an. Es lag eine Woche mit viel Spaß und vielen Erlebnissen hinter uns, an die wir uns sicher noch lange erinnern werden.

Lara Mers (10A)

Lebendige Musik frisch erklärt

Lebendige Musik frisch erklärt

Wieder einmal waren Studenten der Internationalen Sommerakademie für Kammermusik zu Gast im Lise Meitner Gymnasium. Ein Rohrblatttrio „Trio d’anches“ spielte kurze unterhaltsame Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart und Erwin Schulhoff. Die Musikerinnen erklärten dabei wie es kommt, dass zwei Iranerinnen (Oboe und Klarinette) und eine Deutsche (Fagott) miteinander Musik machen, wie mühsam es ist, seine Oboenröhrchen selbst zu schnitzen, dass es unheimlich viel Spaß macht gemeinsam zu musizieren und dass man damit sogar Geld verdienen kann. Sie erzählten ein wenig über das Wunderkind Mozart und den Jassliebhaber Schulhoff und den besonderen Klang der Rohrblattinstrumente. Sie zeigten wie die Instrumente in ihren Einzelteilen und auch ganz zusammengesetzt klingen – man kann prima quaken!-, wie man endlos Oboe spielen kann, ohne eine Atempause zu machen, wie sich in der Musik die Stimmen streiten und wieder vertragen, was für unterschiedliche Ideen beim Hörer oder Musiker entstehen, wenn man sich mit der Musik beschäftigt. Die Schüler der Jahrgänge 5 und 6 ließen sich gerne auf die Musik ein, tanzten fast mit und stellten interessierte und genaue Fragen. So wurde das Konzert wieder ein spannendes bereicherndes Erlebnis. (Neu)

82 neue Mitglieder im Förderverein- Herzlich willkommen!

Zum neuen Schuljahr traten 82 Eltern in den Förderverein der Schule ein. Ihre Kinder erhielten als Willkommensgeschenk eine tolle Sporttasche, die offensichtlich gut ankam. Mit den jährlichen Mitgliederbeiträgen finanziert der Förderverein viel Gutes an unserer Schule: Schüler, die an Wettbewerben teilnehmen, werden unterstützt, Exkursionen und Austausche werden bezuschusst und in der Vergangenheit wäre die ein oder andere Anschaffung wie die der Musikinstrumente für die Streicher- und Bläserklassen gar nicht möglich gewesen. Unter dem Menüpunkt Menschen am LMG/ Förderverein können Sie sich über das Wirken des Vereins genauer informieren. Und vielleicht werden dann auch Sie Mitglied! Es ist nie zu spät…(bri)

!Bienvenidos!

Schüleraustausch mit der Elian’s British School, La Nucía, Spanien

Vom 06. bis 14. September konnten 15 Schülerinnen unserer Schule spanische Schüler aus La Nucía im Rahmen des Austausches in Empfang nehmen. Bereits seit dem Frühjahr standen die Schüler in Kontakt, deshalb waren bei der Ankunft die Partnerinnen schnell gefunden.

Da wir in der Grenzregion zu den Niederlanden wohnen, stand dieses Jahr ein gemeinsamer Ausflug nach Utrecht auf dem Programm, um auch unser Nachbarland etwas zu erkunden. Aber es waren auch Ausflüge in der deutschen Region geplant, wie eine Stadtführung zu Fuß und zu Wasser in Nordhorn, sportliche Aktivität im Kletterwald Ibbenbüren und die Besichtigung der Meyer Werft. Selbstverständlich begleiteten die spanischen Schüler ihre Partnerinnen auch einen Tag in den Unterricht, um den Schulalltag in Deutschland kennenzulernen. Abgerundet wurde das Programm durch viele Freizeitaktivitäten und einer Grachtenfahrt in Amsterdam vor dem Rückflug nach Alicante.

Vielen Dank an die Schülerinnen und Eltern, die unsere Gäste so herzlich aufgenommen haben. Wir freuen uns schon auf unsere Fahrt Ende März nach Spanien, die sicherlich ebenso schön und ereignisreich sein wird. KLa