Elternbriefe für August 2018

Die aktuellen Elternbriefe für August 2018 (Neuenhaus / Uelsen) enthalten viele interessante Informationen. Zu diesen zählen u.a. Einladung zur Elternversammlung, Sommerschule 2018, Abitur 2018 – „Highway to Hell“, sowie weiteren Themen. Dringend zum Lesen empfohlen!

AGs am Lise-Meitner-Gymnasium

Die AGs am Lise-Meitner-Gymnasium können jetzt gewählt werden. Ein unverbindliches Schnuppern bei den AGs ist möglich in der Woche vom 20.-24. August. Alle SchülerInnen aus Uelsen sind herzlich zu allen AGs in Neuenhaus eingeladen und umgekehrt! Busse sind kostenlos. An einigen AGs der Wilhelm-Stähle-Schule Neuenhaus können auch Schüler unserer Schule teilnehmen, wenn dort noch Plätze frei sind.

Sommerschule 2018

 

Nach dem erfolgreichen Start der Sommerschule im letzten Jahr haben auch dieses Jahr 60 Schüler in 15 Kleingruppen in der letzten vollen Sommerferienwoche Mathematik, Deutsch, Englisch, Französisch oder Latein gebüffelt – wobei das Wort „büffeln“ eigentlich nicht ganz zutreffend ist. Nach Auskunft teilnehmender Schüler hat es Spaß gemacht, den Lernstoff des vergangenen Jahres mit Mitschülern noch einmal zu wiederholen, das ein oder andere, was noch nicht so klar war, zu verstehen und einzuüben. Und darin waren sich alle einig: Eine gute Basis für den Neustart ins Schuljahr 2018/19 geben die Sommerschulkurse allemal. Dank an Frau Lüken für die perfekte Organisation!

Spenden für die Sommerschule werden gerne entgegengenommen!

Erlebnisausstellung der Grafschafter Volksbank eG in Nordhorn

Begreift man Finanzthemen besser, wenn man sie anfassen kann?

 

Unter diesem Motto stand die Erlebnisausstellung im NINO-Hochbau in Nordhorn, die von der Grafschafter Volksbank eG organisiert wurde. Die Ausstellung selbst entwickelte der Verbundpartner Union Investment.

Am 18. Juni 2018 durften wir, die 10R und 10U, uns die Ausstellung ansehen und sind dazu mit dem Bus vom Neumarkt nach Nordhorn zum NINO-Hochbau gefahren. Frau Lüken, Herr Jeurink und Herr Schildt begleiteten uns.

Die Ausstellung bestand aus vier Stationen, die wir uns in vier Kleingruppen angeschaut haben.

Die erste und wichtigste Station hat sich mit dem Thema Investment befasst. Dazu hat jeder von uns einen Ball bekommen, der unser Vermögen darstellte. Wenn man den Ball zu lange festhielt und nicht investierte, bröckelten nach einiger Zeit kleine Teile des Balles ab. Das gleiche passiert auch bei der Inflation. Unser Geld verliert mit der Zeit an Wert, z. B. reichen 50,00 € jetzt für deine Einkäufe und nächstes Jahr bräuchtest du dann 75,00 €, um den gleichen Einkauf bezahlen zu können. Damit wir später unser Geld nicht einfach auf ein Sparkonto legen und es dort immer weiter an Wert verliert, wurden uns mehrere Möglichkeiten erklärt, wie wir unser Geld für uns arbeiten lassen können. So gibt es unterschiedliche Anlageformen: Man kann sein Geld in Aktien anlegen, in Immobilien investieren oder; was die Mädchen unter euch freuen wird; in Schmuck investieren. Danach wurde uns noch gezeigt, wie viel Geld wir bekommen würden, wenn wir unser Geld bei bestimmten Zinssätzen anlegen würden.

 

 

Die zweite Station bestand darin, dass wir uns im Café NINO mit einem Freigetränk unserer Wahl stärken durften und über die verschiedenen Geldanlageformen diskutierten.

Bei der dritten Station wurde uns anhand eines kurzen Films gezeigt, wie fortschrittlich Kreditinstitute das Thema Digitalisierung vorantreiben. Dies wurde uns am Beispiel Online-Banking näher verdeutlicht. Um alles so verständlich wie möglich zu erklären, wurden uns die Demo Version am Computer und die App fürs Handy gezeigt. Vor allem die Handy-App ist für junge Menschen sehr praktisch. Wenn man sich Geld geliehen hat und es dem Freund sehr schnell mit dem Handy wieder zurücküberweisen kann oder wenn man sein Geld und die Bankkarte vergessen hat, kann man mit der App einfach eine Auszahlung vorbereiten und das Geld am Bankautomaten ohne Karte abholen.

 

Zum Schluss durften wir uns das Textilmuseum im NINO-Hochbau anschauen. Im Museum konnten wir uns dann über die damaligen Webereien in Nordhorn informieren, das Weberlied anhören, Kleidungstücke angucken und unser Geschick an einem Webstuhl ausprobieren. Unser persönliches Highlight bei dieser Station war es, dass wir auch noch Kleidung von damals anziehen durften, was bei uns zu vielen lustigen Momenten geführt hat.

Alles in allem hat sich die Ausstellung für uns gelohnt! Vor allem mit dem Blick in die Zukunft wurden wir erstklassig beraten. Des Weiteren wurde uns alles sehr verständlich erklärt und im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar gemacht.

Jara Boerrigter und Linda Hoppen

Certifikaat Nederlands als Vreemde Taal 2018 – Zertifikate, die das durch den europäischen Referenzrahmen festgelegte erworbene Niveau in der niederländischen Sprache bestätigen

In den ersten beiden Maiwochen von 2018 nahmen 16 Schüler und Schülerinnen unserer Schule an dem von der Euregio und dem Förderverein geförderten Sprachexamen auf unterschiedlichen Niveaus teil.

Diejenigen, die sich (nur) Niveau A2 (grundlegendes Niveau) zutrauten, lagen in ihrem Sprachniveau weit über dem Schnitt. Schüler und Schülerinnen die Niveau B1 anstrebten hatten da bereits mehr zu kämpfen und Schüler und Schülerinnen, die Niveau B2 anstrebten, sahen sich sehr großen sprachlichen Herausforderungen gegenübergestellt. Dieses, zum Studium an einer niederländischen oder belgischen Universität geforderten Niveau, schafften zwar nicht alle zu erreichen - ... doch haben Alle, also auch Diejenigen, die es nicht direkt bis ins Ziel schafften, im Rahmen der sehr schweren Prüfung gelernt, mit komplexen Prüfungssituationen adäquat umzugehen. Ein großes Lob an alle 16, die sich der Herausforderung dieser Prüfung stellten!

Zum bestandenen CNaVT-Examen gratulierte die gesamte Schüler- und Lehrerschaft am ersten Schultag in der Vollversammlung!

Obere Reihe von links nach rechts: Kirsten Lefers, Hannah Lücke, Lisa Wolf, Johanna Harmsen, Carina Berends, Hanna Genzink, Anne van den Heuvel
Untere Reihe von links nach rechts: Malte Berens, Alexander Kieft, Johanna Wiarda, [Frau van Ark freut sich auch!] und Vincent Leloux

Schüleraustausch mit dem Collège Albert Camus, Soufflenheim – Besuch der Deutschen in Soufflenheim

Endlich war es soweit: Vom 7. Juni bis 15. Juni stand der Gegenbesuch unserer Französischschüler des Jahrgangs 8 im Elsass an. Unsere Schüler und ihre Austauschpartner erlebten eine schöne Woche mit vielen verschiedenen Programmpunkten. Nach der Ankunft in Donnerstagnachmittag, nahmen sie am Freitag an drei Ateliers am Collège Albert Camus teil und entdeckten nachmittags Soufflenheim im Rahmen einer Stadtrallye bei schönstem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen. Nach dem Wochenende in den französischen Gastfamilien unternahmen wir am Montag und Dienstag zwei beeindruckende Fahrten in die Altstadt von Straßburg und zur Haut-Koenigsbourg. Am Mittwoch lernten unsere Neuenhauser und Uelser Schüler dann den französischen Unterricht kennen. Höhepunkt der Fahrt war für viele sicherlich der Donnerstag, an dem die Schüler mit einem Rugby-Probetraining beim FC Haguenau überrascht wurden. Nach der Abschlussparty am Abend arbeiteten die Schüler am Freitagmorgen an Berichten für eine Austauschzeitung der etwas anderen Art. Schließlich kam der Bus und es hieß Abschied nehmen.

Vielen Dank für das schöne Programm an unsere Französischen Kolleginnen. Wir hatten eine tolle Zeit! (Tho)

Mini-Studienfahrt der Klasse Niederländisch 9 nach Den Haag vom 15. bis zum 16.06.2018

Vom 15. Juni bis zum 16. Juni 2018 sind wir vom Wahlfach Niederländisch als Abschlussfahrt nach Den Haag gefahren. Wir haben uns um 8.30 Uhr auf dem Neumarkt in Neuenhaus getroffen und wurden gesammelt von Elternteilen zum Enscheder Bahnhof gebracht. Danach sind wir gemeinsam mit Frau van Ark mit dem Zug nach Den Haag gefahren. Nach Ankunft in Den Haag um 12.15 Uhr haben wir in unserem Hostel Stay Okay eingecheckt. Wir bekamen drei Zimmer, ein Jungs- und zwei Mädchen-Zimmer. Wie der Name des Hostels schon sagt, waren die Räume ‘okay’. Die Zimmer waren mit Hochbetten und Sanitäranlagen ausgestattet. Nach dem Einrichten der Zimmer sind wir gemütlich zu unserem Treffpunkt Pro Demos spaziert, das sogenannte Zentrum für Demokratie in Den Haag. Wir wurden unter anderem durch Teile des Parlamentsgebäudes geführt. Dazu gehört die Tweede Kamer, die vergleichbar ist mit dem Deutschen Bundestag. Am Ende der Führung besichtigten wir den Rittersaal, in dem am dritten Dienstag im September die Regierungserklärung verlesen wird. Diese interessante Führung wurde von Esmee, einer Mitarbeiterin von Pro Demos, geleitet.

Am Nachmittag hatten wir etwas Zeit zur freien Verfügung in der Stadt. Einige bummelten durch die Stadt und gingen ,,shoppen“. Vincent und Malte besuchten zusammen mit Frau van Ark und ihrer Tochter Anna die Galerie Nouvelles Images. Dort wurden wir von der Leiterin Marie-Jeanne de Rooij und Sander Creman begrüßt. Die Ausstellung zeigte viele Kunstwerke von verschiedenen modernen Künstlern. Es war von Fotografie über Plastiken bis hin zu Zeichnungen alles dabei. Die Ausstellung war sehr interessant, da sie zum Nachdenken anregt und eine Abwechslung zu der klassischen Kunst ist.

Ab 17.45 Uhr gab es in unserer Herberge ein surinamisches Abendessen, das sehr gut schmeckte. Kurz danach begaben wir uns auf den langen Weg zum Omniversum. Dort haben wir zwei Dokumentationen, die jeweils 50 Minuten lang waren, angeguckt. Dies war eine sehr beeindruckende Erfahrung, da die sehr große Leinwand einer Halbkugel gleicht. Zuerst haben wir eine Dokumentation über den weißen Hai geschaut, bei der leider einige vor Erschöpfung eingeschlafen sind. Danach folgte eine Dokumentation über die National Parks in den USA, die nur von atemberaubenden Bildern strotzte und dadurch den Abend stimmig abrundete. Auf dem Rückweg sahen wir nicht nur das Nordende des Palastes und das Botschaftsviertel, sondern auch das wunderschön beleuchtete Chinatown. Als wir wieder im Hostel angekommen waren, haben wir vor dem Schlafengehen noch gemeinsam einen Softdrink oder ein Heißgetränk getrunken.

Nach einem ausgiebigen Frühstück verließen wir am Folgetag das Hostel, um das atemberaubende Panorama Mesdag des niederländischen Künstlers Mesdag und anderen Malern zu bestaunen. Das Rundsichtgemälde aus dem Jahr 1881 zeigt die den Strand von Scheveningen. Nach dem Besuch des Panoramas machten wir uns mit der Tram auf den Weg zum Strand in Scheveningen. Dort konnten wir unsere Füße im kühlen Wasser erfrischen. Anschließend hatten wir, wie am Vortag, wieder Zeit in Gruppen weiter die Stadt zu erkunden. Auch diesmal besuchten einige Schüler mit Frau van Ark und ihrer Tochter einen Haagse Buchhandlung und weitere Ausstellungen. Wir besuchten die Ausstellungen im  Künstlerverein Pulchri und die Galerie Dürst Britt & Mayhew. In der letzteren waren Kunstwerke von Pieter Paul Pothoven ausgestellt, die sich mit den Anschlägen der ,,RARA“, einer Terrororganisation in den 1980er Jahren, befassen.

Abends ließen wir den Ausflug gemütlich mit einem Essen bei Fat Kee, einem stark besuchten chinesischem Restaurant in der Innenstadt ausklingen. Bei der anschließenden Zugfahrt nach Hause ließen wir die Ereignisse Revue passieren und schrieben diesen Reisebericht, glücklich darüber so viele Erfahrungen im Niederländischunterricht und auf den Fahrten, die jedes Mal hervorragend von Frau van Ark organisiert worden sind, gemeinsam gesammelt zu haben.

Zum Ende dieses Berichts und des Niederländischunterrichts wollen wir alle Frau van Ark ganz herzlich danken für die gemeinsame Zeit und die Erfahrungen, die wir zusammen mit ihr erleben und sammeln durften.

Alexander Frydenlund Kieft, Hannah Lücke, Malte Berens, Hanna Genzink, Kirsten Lefers, Julia Moomann, Johanna Harmsen, Sophia Hartjens, Vincent Leloux, Sebastian Voget, Loraina Biester, Johanna Wiarda, Carina Berends, Rieke Eggengoor, Anne van den Heuvel, Lisa Wolf (Teilnehmer an der Studienfahrt der Klasse 9)

Elternbrief für Juni 2018

Der aktuelle Elternbrief für Juni 2018 enthält viele wichtige Informationen. Zu diesen zählen u.a. Organisationsablauf des ersten Schultages, Abiturientia 2018, Ticket für ein internationales Studium, sowie weiteren Themen. Dringend zum Lesen empfohlen!

Eine Reise nach Polen – eine Woche in unserer Partnerstadt Zelów und Umgebung

Im Rahmen des Erasmusprojektes ‚ELASTIC – How the textile industry changed our regions‘ fuhren fünf Schüler und eine Schülerin aus den Jahrgängen 9-11 unter der Leitung von Frau Mack zu einem Projekttreffen mit den anderen 3 Partnerschulen nach Zelów, Polen.

Auf dem Hinweg machten wir einen Zwischenstopp in Potsdam und verbrachten noch eine Nacht in der schönen, ehemals deutschen, Stadt Posen. Auf der Heimreise statteten wir noch Dresden einen kurzen Besuch ab. In Zelów und Umgebung besuchten wir die Überreste der Textilindustrie bzw. bestaunten in Lodz das, was daraus geworden ist. Zwischendurch wurde natürlich auch am Projekt gearbeitet. Aber am besten lasse ich die Teilnehmer selbst sprechen:

„Es war eine schöne Erfahrung, einen Einblick in die polnische Lebensart zu bekommen. Beim dem Rundgang durch Zelow haben wir vier Kirchen besucht, so viele habe ich noch nie besucht.“ - Alexander Kieft

 

Beim Essen wird man sooooo oft gefragt, ob man nicht noch etwas möchte, obwohl man schon fast platzt. Jedoch isst man nicht mehr unbedingt mit der Familie zusammen, sondern dann, wenn man Lust und Hunger hat. Man konnte nicht einfach Wasser aus der Leitung trinken, da dieses nicht so sauber ist wie unseres in Deutschland. Man sitzt abends vielmehr zusammen, zum Beispiel im Park.

Kleine Verspätungen werden hingenommen und sind ok, nicht wie das deutsche Sprichwort: „Fünf Minuten vor der Zeit ist des Deutschen Pünktlichkeit.“

Die Jüngeren können schon viel besser über die „gemeinsame Geschichte“ sprechen als die beiden vorigen Generationen. Sie nehmen sie zwar nicht auf die leichte Schulter, aber Sie sehen bestimmte Beziehungen mit Deutschland sehr positiv. - Vincent Leloux

 

„Die Menschen dort sind sehr nett und selbst dann noch kontaktfreudig und herzlich, wenn man mit Händen und Füßen kommunizieren muss. Besonders in Erinnerung wird mir das gute Essen bleiben: Erdbeeren morgens, mittags und abends, und der beste Bratfisch überhaupt.“ - Johanna Wiarda

 

„Die Reise nach Polen war sehr schön und wir kamen mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken nach Hause. Polen ist ein sehr interessantes Land, mit vielen prächtigen Orten und spannenden Geschichten. Wir lernten viele neue Sachen kennen, von Textil bis zu Traditionen. Auch wenn Polen etwas veraltet wirkt, hat es dennoch seinen gewissen Charme. Das Essen in Polen schmeckte sehr gut und war außerdem so billig, das man immer gleich zwei Portionen kaufen konnte. Aber am besten war die Zeit, die man mit den anderen Teilnehmern verbringen konnte, ich habe viele neue Freunde gefunden und hatte viel Spaß mit ihnen. Auch wenn keiner perfekt Englisch konnte, haben wir uns alle gut verstanden und es entstanden spannende Gespräche.

Ich hoffe, ich komme noch mal wieder nach Polen, denn Polen ist auf jeden Fall einen Besuch wert.“ - Malte Vermeer

 

 „Der Schüleraustausch nach Polen war meiner Meinung nach ein in jeder Hinsicht gelungener Erfolg mit vielen großartigen Erlebnissen und gewonnenen Erfahrungen. Ich denke ich spreche für alle, wenn ich sage, dass man auf dieser Reise eine Menge gelernt hatte und noch wichtiger, sehr viel Spaß hatte. Dies gilt nicht nur für die, mithilfe von Museen, Filmen und Besichtigungen sehr anschaulich dargestellte Geschichte der Textilindustrie in Polen, sondern auch für die sprachliche Erweiterung unseres Horizontes durch die Interaktionen mit den anderen Schülern des Projektes aus den Niederlanden, der Tschechischen Republik und natürlich aus Polen selbst. Gerade dieser Kontakt mit den anderen Schülern fand auf einer sehr persönlichen und interaktiven Ebene statt, was insgesamt auch der beste Teil des Austausches war. Vor allem die Gastfamilie, in der ich untergebracht war, war ein besonderes Erlebnis für mich und obwohl ich nur 1 Woche dort war, war ich in der Lage, mich wie zu Hause, bei einer zweiten Familie zu fühlen. Das Wetter war schön, der Ort selbst war schön und es war generell ein unvergessliches, extrem interessantes Erlebnis.“ - Danny Tautz

Exkursion der Niederländisch-Klasse 8 nach Enschede am 13.06.2013 Austausch über D/NL Gemeinsamkeiten und Unterschiede mit der 3-Havo-Deutsch-Klasse des Stedelijk Lyceum Kottenpark College

Wir haben uns gegen 9 Uhr auf dem Parkplatz im Stadtteil Roombeek gegenüber der Museum Fabriek getroffen, danach sind wir alle zusammen durch den Stadtteil gelaufen und haben die Neubauten angeschaut. Nach dem Architekturspaziergang waren wir bei Lidl, wo wir uns etwas für unser Picknick gekauft haben. Wir sind auch zu dem, durch den Architekten Branimir Medic entworfenen, Stadshaard, zu deutsch ‘Stadtteilofen’, gelaufen, besser bekannt als ‘Hässlichstes Gebäude der Niederlande’ (siehe Artikel in NRC Handelsblatt vom15.09.2010: “Stadshaard Enschede wekt alom afschuw”). Aufgrund seiner abstrakten Architektur sieht dieses Gebäude von einem Blickwinkel aus wie ein Quader, aus einem anderen wie ein Würfel und wieder aus einem anderen wie ein Prisma. Danach haben wir eine Pause gemacht und gefrühstückt. (Marina Klein, 8U1)

 

Nachdem wir also das hässlichste Gebäude der Niederlande besucht hatten, gingen wir in einen Park, um ein Picknick einzunehmen. Nach dem Picknick sind wir zur Kunsthochschule AKI gelaufen und haben den alten Arbeitsplatz von Frau van Ark besichtigt. Zum Schluss besichtigten wir eine Ausstellung im Tetem II-Kunstraum mit Robotern, virtuellen Personen und Riesenaufblaspuppen. (Leon Vrielmann, 8S)

 

Um 10:00 Uhr haben wir uns auf den Weg zur Museum Fabriek gemacht. Dort machten wir eine Schnitzeljagd durch die Ausstellung. Nach der Anmeldung ging es in den ersten Raum, genannt Franky´s Supermarkt. Dort sahen wir eine eher ‚spezielle‘ Ausstellung! Man fand dort Zungen, in unterschiedlichen Farben und Formen und ebenso Gehirne. Nichts war echt, aber der Sinn der Ausstellung entging uns. Weiter ging es in einen Raum mit unterschiedlichen Tieren. Es gab da Skelette von Fledermäusen, Menschen, bis hin zu einem Mammut. In den Hauptraum des Museums gelangte man über einen ansteigenden Pfad, über dem sich eine große Glasvitrine befand, in der viele ausgestopfte Tiere, wie z.B. ein Wolf, ein Bär, aber auch ein ausgestopfter Boxer (!) zu sehen waren. Mitten im Raum befand sich eine runde Abtrennung mit einer Öffnung, die Zugang bot zu einem kleinen Extraraum. Dort ging es um Technik. Es gab dort zum Beispiel kleine Roboter. Zwischen all dem stand der Nachbau eines kleinen Bauernhauses aus dem 18./19.Jahrhundert mit u.a. einem ausgestopften Schwein. Danach erreichten wir den wohl schlimmsten Raum: In einer Vitrine entdeckten wir tote Ferkel, Fohlen und Lämmer mit anatomischen Abweichungen. Alle waren nach dem Atomreaktorunglück in Tschernobyl geboren und wurden in mit einer Flüssigkeit gefüllten Glasbehältern aufbewahrt. Wir alle waren davon nicht begeistert und fanden es schrecklich, dass Menschen Tiere in Gläser stecken, nur für eine Ausstellung! Im gleichem Raum gab es die wohl beste und interessanteste Ausstellung des ganzen Museums. Dort ging es um die Geschichte des Fliegens. Von der Decke herab hingen nachgebaute Modelle der ersten Flugzeuge und es wurde viel zu einzelnen Personen, welche die Geschichte des Fliegens beeinflusst haben, gezeigt. Zum Schluss konnte man sich in einen Raum setzen, in dem die häusliche Lebensumgebung von Menschen, die in den Niederlande leben und aus verschiedenen Kulturen kommen, vorgestellt wurde. Der Raum passte sich fortwährend durch unterschiedliche Effekte an die Kultur der gezeigten Menschen an, z.B. veränderte ein Schrank laufend seinen Inhalt. Die Menschen erzählten, wie sie in die Niederlande gekommen sind. Unser Museumsbesuch war eine interessante Erfahrung. Wir würden dort aber nicht noch einmal hingehen. (Marieke Schulting, 8S)

 

Um 10:30 Uhr kamen wir im Stedelijk Lyceum Kottenpark College Enschede an. Wir besuchten die Klasse 3 Havo (entspricht in Deutschland einer 9. Klasse des Gymnasiums) von Herrn Brusse. Wir tauschten uns über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Deutschland und den Niederlanden aus z.B. über die Sehenswürdigkeiten auf beiden Seiten der Grenze in unserer Region, Schule, Schulorganisation, Schulkultur, Vorurteile gegen die Kultur des Landes dessen Sprache wir lernen, Freizeitgestaltung (Lieblinsfilme,-musik,-youtube - Filme,-games). Leider schafften wir es nicht mehr den Beitrag „Essen“ zu besprechen. Unsere Niederländisch – Klasse war nicht vollständig, da Nina Ramaker, Esther Brokamp, Jana Veer, Hannah Schaaij und Pia Kamps auf dem Frankreichaustausch waren. Deshalb wurden ihre Beiträge dort als Audioaufnahme und PowerPoint präsentiert.

Unserer Meinung nach war es eine tolle Erfahrung sich mit dieser niederländischen Klasse auszutauschen. Außerdem war die Klasse sehr nett und wir konnten uns gut mit ihnen in der Zielsprache verständigen. (Demi Huisken, 8S)

 

Nach unserem Schulbesuch gingen wir auf der Museumslaan, an deren Ende sich das Rijksmuseum Twenthe befindet, Richtung Innenstadt. Wir besuchten kurz das Museum. Dort bestaunten wir die Malereien von Paula Moderson Becker und die Installation von Job Horst . Wir konnten Gemälde von wundervolle Landschaften , naturgetreue Porträts und auch ganz verrückte abstrakte Glasskulpturen von Bernhard Heesen begutachten. Nachdem wir durch das Museum gegangen waren, konnten wir selbst Hand anlegen und einige Gemälde der Künstler nachmalen. Dazu waren Staffeleien aufgestellt und Stifte bereitgelegt. Unsere Ergebnisse konnten wir danach aufhängen oder mitnehmen. Nach dem Besuch der Ausstellung, gingen wir fasziniert und inspiriert unserer Freizeit im Ortskern entgegen. (Paula Lücke, 8U1)

                                                                                                                                      

Endlich in der Innenstadt von Enschede los gelassen, hatten wir 2 ½  Stunden Freizeit. Zusammen besuchten wir erst einmal den Primark. Von dort aus sind drei von uns zum Decathlon, einem riesigen Sportladen, gelaufen. Dort durfte man mit E-bikes, Rollern etc. herumfahren und wir durften Tischtennis spielen. Die Mädchen aus der Gruppe gingen schoppen.

Nach unserem Besuch bei Decathlon mussten wir auch schon wieder zu Happy Italy, wo wir uns zum Essen verabredet hatten. (Bram Heinen, 8S)

 

Wir trafen uns also bei Happy Italy und haben dort Pizza bestellt. Die Pizza kam dann auch sehr schnell an den Tisch. Sie war sehr groß, aber auch ziemlich dünn. Der Rand war zwar dick, aber auch ein wenig verbrannt, also eher weniger weiterzuempfehlen (2 von 5 Sterne würde ich geben). Das Preis-Leistungsverhältnis war aber gut, da so eine Riesenpizza 5-10 Euro kostet. Gegen 18.30 Uhr wurden wir auch schon abgeholt und nach Hause gebracht; das ging dann sehr schnell. (Hagen Finsterbusch, 8S)