Filmnacht in der Mediathek

Am Abend vor Halloween haben wir – die Mitglieder der Mediatheks-AG – die Schüler des 10.Jahrgangs zum gemeinsamen Gruseln in die Mediathek eingeladen. Dort haben wir den Psychothriller „The Gift“ gesehen, der für ein paar spannende Stunden sorgte. Gut, dass genug Nervennahrung bereitstand!  Wir würden uns freuen, wenn beim nächsten Mal auch viele neue Leute dabei sind. (Samuel Hebestreit)
   

Theaterworkshop Bewegung und Tanz

Anfang November nahmen achtzehn Kinder der Theater-AG „Spectaculix“ für zwei Tage an einem Workshop für Bewegung und Tanz teil. Geleitet wurde dieser von einer Mitarbeiterin des TPZ (Theaterpädagogisches Zentrum) Lingen und die Begleitung hatte Frau Hahn. Inhaltlich beschäftigten sich die Kinder mit Grundlagen der Bewegungen auf einer Spielfläche: Vom Fallen in Zeitlupe, der Vorwärtsbewegung am Boden bis zu komplexeren Bewegungsabläufen war in den zweimal sechs Stunden am Samstag und Sonntag alles dabei. Was zunächst banal schien, entpuppte sich später als spannende Choreografie, in die alle gelernten Bausteine eingefügt wurden. Einzelne Abläufe wurden auf ihre Wirksamkeit und Umsetzbarkeit geprüft. Dadurch, dass die Kinder viele eigene Ideen einbringen konnten, wirkte die anstrengende Arbeit bis zur kleinen Präsentation für die Eltern am Schluss auf alle motivierend und interessant, nicht zuletzt weil alle Altersstufen der Viert- bis Sechstklässler in ihren Fähigkeiten gleichermaßen gefordert waren. (Hah)

Antisemitismusforscherin zu Gast in Neuenhaus

Ende Oktober hat Dr. Juliane Wetzel, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin ein Referat zum Thema „Antisemitismus heute – eine Herausforderung für Gesellschaft und Politik“ gehalten. Im Anschluss daran hat sie mit den Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 10 und 12 über diese europaweite Zeiterscheinung diskutiert.

Juliane Wetzel präsentierte zunächst etliche Materialien, darunter Karikaturen auch aus namhaften Tageszeitungen sowie Statistiken zur Verbreitung von Antisemitismus in Europa, um die Jugendlichen für die Problematik zu sensibilisieren. Auffallend war dabei, dass etliche Anwesende zunächst gar nicht den antisemitistischen Charakter in der Darstellung erkannten und nur durch die Erläuterungen der Referentin zum Kontext der einzelnen Materialien in die Lage versetzt wurden, den Hintergrund der eigentlichen Aussage zu verstehen.

Ebenso deutlich wurde auch, dass Antisemitismus besonders verbreitet in der Anonymität des Internets stattfindet und so manche Inhalte nicht der allgemeinen Öffentlichkeit bekannt werden. So war u.a. die unsinnige Aussage, dass angeblich der Tsunami von Dezember 2004 von Juden ausgelöst worden sein soll den Zuhörerinnen und Zuhörern unbekannt. Zugleich waren die Schüler durchweg irritiert, dass solche abwegigen Ansichten überhaupt von anderen geglaubt werden.

Besonders großen Raum nahm die Diskussion über die Situation Israels sowie die Politik des Staates gegenüber den Palästinensern ein. Dabei machte Juliane Wetzel deutlich, dass die Politik an sich kritisiert werden darf. Vermieden werden sollte aber das harte Vorgehen des Israelis gegenüber ihren Nachbarn als „typisch jüdisch“ zu bezeichnen, um jeden Eindruck von Antisemitismus zu vermeiden.

Durch diese durchgehend differenzierte Betrachtungsweise, die zahlreichen Beispiele und die schülergerechten und gleichzeitig anspruchsvollen Erklärungen wurde den Jugendlichen bewusst, wie schwierig die gesamte Problematik ist und welche zentrale Bedeutung die richtige Anwendung von Fachbegriffen hat, um ungewollte Missverständnisse zu vermeiden. (Sue)

 

Berlinfahrt des Jahrgangs 10

Berlin 2018

Am Montag, den 10.09.2018 machten wir uns um 9.30 Uhr mit der Deutschen Bahn auf den Weg nach Berlin. Vier Stunden lagen vor uns, die wir uns mit Quatschen, Singen, Essen, Schlafen oder Nintendo spielen vertrieben. Kaum angekommen, fuhren wir mit der S-Bahn zu unserem super sauberen und schönen Hostel Generator. Um 16.00 Uhr machten wir uns mit Herrn Rademaker und Frau Thole zu Fuß auf den Weg, die Stadt zu erkunden. Ein langer Marsch endete am Brandenburger Tor, an dem natürlich viele Fotos geschossen wurden. Am Dienstag war unser langersehnter Museumstag. Um 9.30 Uhr gingen wir mehr oder weniger ausgeschlafen ins Naturkundemuseum. Von Dinosaurierskeletten über ausgestopfte Tiere und Gesteine gab es hier viel zu sehen. Nach einer Mittagspause in der natürlich ein Berliner-Döner gegessen wurde, ging es weiter ins Deutsche Historische Museum. Mit einer Führung wurde uns das Leben unter Hitler und in der DDR näher gebracht. Abends ging es dann noch zur Besichtigung der Reichstagskuppel und danach zu einer Lichtershow an die Spree. Mittwochs trafen wir uns mit dem gesamten Jahrgang im Zoo. Nachdem wir viele Tiere begutachtet hatten, hatten wir nun Freizeit. Wir durften in gemischten Gruppen Berlin unsicher machen. Die meisten gingen shoppen, einige machten eine Bootsfahrt auf der Spree und andere schauten sich schöne Ecken in Berlin an. Donnerstags ging es für uns ins Bode-Museum, in dem uns mit einer Führung die Kunst näher gebracht wurde. Nach der Mittagspause, in der natürlich wieder ein Döner gegessen wurde, schauten wir uns die Topografie des Terrors an. Danach besichtigten noch einige von uns die East Side Gallery, an der wir uns auch verewigten. Abends hatten wir noch Zeit zu freien Verfügung in der Mall of Berlin oder im Sony Center. Freitag traten wir dann wieder unsere Heimreise in Richtung Grafschaft an. Es lag eine Woche mit viel Spaß und vielen Erlebnissen hinter uns, an die wir uns sicher noch lange erinnern werden.

Lara Mers (10A)

Lebendige Musik frisch erklärt

Lebendige Musik frisch erklärt

Wieder einmal waren Studenten der Internationalen Sommerakademie für Kammermusik zu Gast im Lise Meitner Gymnasium. Ein Rohrblatttrio „Trio d’anches“ spielte kurze unterhaltsame Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart und Erwin Schulhoff. Die Musikerinnen erklärten dabei wie es kommt, dass zwei Iranerinnen (Oboe und Klarinette) und eine Deutsche (Fagott) miteinander Musik machen, wie mühsam es ist, seine Oboenröhrchen selbst zu schnitzen, dass es unheimlich viel Spaß macht gemeinsam zu musizieren und dass man damit sogar Geld verdienen kann. Sie erzählten ein wenig über das Wunderkind Mozart und den Jassliebhaber Schulhoff und den besonderen Klang der Rohrblattinstrumente. Sie zeigten wie die Instrumente in ihren Einzelteilen und auch ganz zusammengesetzt klingen – man kann prima quaken!-, wie man endlos Oboe spielen kann, ohne eine Atempause zu machen, wie sich in der Musik die Stimmen streiten und wieder vertragen, was für unterschiedliche Ideen beim Hörer oder Musiker entstehen, wenn man sich mit der Musik beschäftigt. Die Schüler der Jahrgänge 5 und 6 ließen sich gerne auf die Musik ein, tanzten fast mit und stellten interessierte und genaue Fragen. So wurde das Konzert wieder ein spannendes bereicherndes Erlebnis. (Neu)

82 neue Mitglieder im Förderverein- Herzlich willkommen!

Zum neuen Schuljahr traten 82 Eltern in den Förderverein der Schule ein. Ihre Kinder erhielten als Willkommensgeschenk eine tolle Sporttasche, die offensichtlich gut ankam. Mit den jährlichen Mitgliederbeiträgen finanziert der Förderverein viel Gutes an unserer Schule: Schüler, die an Wettbewerben teilnehmen, werden unterstützt, Exkursionen und Austausche werden bezuschusst und in der Vergangenheit wäre die ein oder andere Anschaffung wie die der Musikinstrumente für die Streicher- und Bläserklassen gar nicht möglich gewesen. Unter dem Menüpunkt Menschen am LMG/ Förderverein können Sie sich über das Wirken des Vereins genauer informieren. Und vielleicht werden dann auch Sie Mitglied! Es ist nie zu spät…(bri)

!Bienvenidos!

Schüleraustausch mit der Elian’s British School, La Nucía, Spanien

Vom 06. bis 14. September konnten 15 Schülerinnen unserer Schule spanische Schüler aus La Nucía im Rahmen des Austausches in Empfang nehmen. Bereits seit dem Frühjahr standen die Schüler in Kontakt, deshalb waren bei der Ankunft die Partnerinnen schnell gefunden.

Da wir in der Grenzregion zu den Niederlanden wohnen, stand dieses Jahr ein gemeinsamer Ausflug nach Utrecht auf dem Programm, um auch unser Nachbarland etwas zu erkunden. Aber es waren auch Ausflüge in der deutschen Region geplant, wie eine Stadtführung zu Fuß und zu Wasser in Nordhorn, sportliche Aktivität im Kletterwald Ibbenbüren und die Besichtigung der Meyer Werft. Selbstverständlich begleiteten die spanischen Schüler ihre Partnerinnen auch einen Tag in den Unterricht, um den Schulalltag in Deutschland kennenzulernen. Abgerundet wurde das Programm durch viele Freizeitaktivitäten und einer Grachtenfahrt in Amsterdam vor dem Rückflug nach Alicante.

Vielen Dank an die Schülerinnen und Eltern, die unsere Gäste so herzlich aufgenommen haben. Wir freuen uns schon auf unsere Fahrt Ende März nach Spanien, die sicherlich ebenso schön und ereignisreich sein wird. KLa

Anmeldung am LMG

Im Folgenden finden Sie allgemeine Informationen zur Anmeldung für den Jahrgang 5 sowe die notwendigen Anmeldeformulare für den Standort Neuenhaus bzw. Uelsen. Darüber hinaus sind auch die Formulare bei einem Schulwechsel in den Jahrgängen 6-10 sowie dem Jahrgang 11 zu finden.

19 neue Schulsanitäter am LMG ausgebildet

In der vergangenen Woche wurden 19 Schülerinnen und Schüler vom DRK-Team um Silvia Zierleyn und Stephan Knauß zu Ersthelferinnen und Ersthelfern ausgebildet. Das erfolgreiche Absolvieren des „MESI-Kurses“ befähigt die Teilnehmer zum Einsatz im Schulsanitätsdienst. Um die neuen Schulsanitäter bestmöglich auf ihre Einsätze vorzubereiten, waren die Inhalte des Kurses stark auf typische Erste-Hilfe-Situationen im Schulalltag gemünzt. Schwerpunkte waren darüber hinaus das Anlegen von Druckverbänden, die stabile Seitenlage oder die Herz-Lungen-Wiederbelebung, wobei insbesondere die praktische Umsetzung fokussiert wurde. So prägten sich die Kursteilnehmer/innen an speziellen Torsoattrappen ausgiebig Druckpunkt, korrekte Druckkraft sowie Timing und Rhythmus der Herzdruckmassage ein und übten auch die Defibrillation mit einem Übungsgerät.

Die Teilnehmer des Kurses werden ihr Wissen in der AG von Herrn Alsmeier weiter vertiefen. Ihm zur Seite steht in diesem Jahr Lena Oostergetelo aus dem Jahrgang 11, die beim DRK bereits die Sanitäterausbildung absolviert hat. So soll sichergestellt werden, dass der Schulsanitätsdienst auch weiter für das Wohlbefinden aller Schülerinnen und Schüler sorgt.

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LMG-Schüler unter den TOP 3 beim Fußball-Schulmannschaftsturnier

Zum erfolgreichen Team gehören:
vordere Reihe v.l.n.r.: Maximilian Grimm, Jasper Knief, Till Onste, Leon Jeurink, Marco Wolbink, Lutz Bosch
hintere Reihe v.l.n.r.: Johannes Alsmeier, Andres Grobbe, Malte Gosen, Finn Tyman, Niklas Kahlfeld, Till van Dorsten, Julius Kampherbeek, Ben Hagmann, Leon Hindriks

Ende August nahm die Schülermannschaft am NFV-Cup in Schüttorf teil. Geladen waren alle Schulen des Landkreises, am Ende reichte es zu einem guten dritten Platz.

In der Vorrunde konnte man die Oberschule Schüttorf, die Freiherr vom Stein Oberschule Nordhorn sowie die Hauptschule Gildehaus in die Schranken weisen. Mit einem Torverhältnis von 7:0 und neun Punkten aus drei Spielen belegte man souverän den ersten Platz der Gruppe B der Vorrunde. Besonders beim 4:0 gegen die Freiherr vom Stein Oberschule bewiesen die Jungs ihr Können: Aus einer sicheren Defensive heraus leiteten insbesondere Malte Gosen und Till van Dorsten immer wieder gefährliche Angriffe ein, Torschützen waren Julius Kampherbeek (2x), Andres Grobbe und Leon Jeurink. Leider zeigte man ausgerechnet im Halbfinale die schlechteste Tagesleistung und verlor verdient gegen den späteren Turniersieger, dem Gymnasium Nordhorn, mit 0:4. Nach diesem herben Rückschlag galt es sich aufzuraffen für das letzte Spiel des Tages um den dritten Platz. Gegen die Oberschule Schüttorf knüpfte man an die Leistung der Vorrunde an und gewann souverän mit 3:0. Besonders Julius Kampherbeek krönte mit einer schönen Torvorlage auf Till van Dorsten und zwei eigenen Treffern seinen guten Tag.

Torschützen vom LMG: Julius Kampherbeek (6x), Maximilian Grimm, Andres Grobbe, Till van Dorsten, Leon Jeurink