Auch in diesem Schuljahr können die Schülerinnen und Schüler aus einem großen Angebot an Arbeitsgemeinschaften wählen. Das Programmheft lädt zum Stöbern ein, die Anmeldung zur Hausaufgabenbetreuung
und den AGs erfolgt bis zum 16.08.24.

Auch in diesem Schuljahr können die Schülerinnen und Schüler aus einem großen Angebot an Arbeitsgemeinschaften wählen. Das Programmheft lädt zum Stöbern ein, die Anmeldung zur Hausaufgabenbetreuung
und den AGs erfolgt bis zum 16.08.24.


Während Rom in der Spätantike eine Metropole mit ca. 1 Million Menschen gewesen ist, dürfte Trier zu derselben Zeit kaum 100.000 Einwohner gefasst haben. Dennoch war die Stadt bedeutsam: Sie war die Provinzhauptstadt des belgischen Galliens und im 4. Jh. Amtssitz mehrerer römischer Kaiser, welche die Stadt repräsentativ ausbauten.
Viel Antikes zu betrachten und bestaunen gab es also für die Reisegruppe von 32 Achtklässlern, die mit ihren begleitenden Lehrern (vSt, Lük, Swv) bei frühsommerlichen Temperaturen vom 3. bis 7. Juni 2024 die Stadt an der Mosel besuchten.
So standen eine Stadtführung, die Besichtigung der Porta Nigra, der Palastaula und der Kaiserthermen auf dem Programm. Wissenswertes eignete man sich dabei durch Erkundungsrallyes an, die als Gruppenwettkämpfe durchgeführt wurden und angesichts der Aussicht auf einen Preis Ehrgeiz und Wissbegierde hervorlockten. Ein mediales Raumtheater vor der Kulisse der Ausstellungsstücke im Landesmuseum informierte ferner über Unterwelts- und Jenseitsvorstellungen der Römer. Highlight der Fahrt war nach einhelliger Meinung die Erlebnisführung durch das Amphitheater, bei der das Leben und Kämpfen eines Gladiators von einem waschechten Schwertkämpfer namens Valerius auf beeindruckende Weise nahegebracht wurde. Vor kulturellem Overflow bewahrten Phasen der Freizeit und die entschleunigend wirkende, ausgiebige Schifffahrt auf der Mosel.
Schön war die Fahrt - nicht nur des Programms wegen oder weil sie von Unfällen und Erkrankungen verschont geblieben ist, sondern auch weil sich beim Kennenlernen von Neuenhauser und Uelser Schülern eine gute Gemeinschaft gebildet hat.
Swv, 5.8.24

Wenn etwas richtig gut gelingt, dann steckt in der Regel sehr viel Arbeit dahinter. Dies gilt nicht nur für Erfolge im Sport, sondern auch im musischen Bereich – sei es das Spielen eines Instruments, das Schaffen eines Kunstwerks oder auch auf Schauspielen auf den großen und kleinen Bühnen der Welt Der Text muss sitzen, Gestik, Mimik sowie die Körpersprache generell müssen immer und immer wieder einstudiert, geübt und wiederholt werden…Und sei es auf einem Sonntagnachmittag bis in den frühen Abend hinein.
So erging es „Meitners Bühnenfreu(n)de“, die mit allerlei zusätzlichen Unwägbarkeiten zurechtkommen mussten, bis sie ihr Können präsentieren konnten. Das Schuljahr war wegen der frühen Sommerferien deutlich kürzer als normal. Hinzu kamen Fahrten, Schüleraustausche und zahlreiche sonstige Events im Reigen des Schuljahres, die die Zeit noch knapper werden ließen. Und so verabredete man sich kurzerhand in den Abendstunden und auch schon mal auf einen Sonntagnachmittag. Was am Ende all der Arbeit auf die Bühne gezaubert wurde, war all der Mühen wert.
„Wenn Götter eine Reise machen“ von Samira Rippegather lautet der Titel des Stücks, das Schülerinnen aus den Jahrgängen 7 bis 10 spielten. Unversehens nahm das Publikum am heutigen Alltag eines frustrierten Zeus (Adina Arukasian), seiner zänkischen Freu Hera (Leni Agnes), der sportiven Artemis (Tilda Kolde), dem zu dick gewordenen Hermes (Annemiek Wind) und der eitlen Aphrodite (Simone Schabos) sowie den Sirenen (Isabelly Borges Brito und Carina Adrian) teil. Der einst so mächtige Göttervater lebt gelangweilt auf seinem Götterberg und ist vollkommen entfremdet von der Welt der Menschen. Niemand opfert ihm auch nur noch das kleinste Lamm, niemand glaubt an ihn oder nimmt ihn überhaupt noch ernst. Um sich ein genaueres Bild von Situation auf der Erde zu machen, beschließt er mit seinem treuesten Gefolge und vor allem ohne seine Gemahlin auf die Erde zu reisen. Dort begegnet er einer nicht nur einer vollkommen fremden Welt, sondern begegnet auch seinem alten Widersacher Hades (Jayla Keus) wieder. Dieser lebt behaglich in der ziemlich warmen Unterwelt zusammen mit seiner Lebensgefährtin Blondi (Elin Greven). Während Blondi Hades über alles liebt und von seinen dunklen Machenschaften anscheinend keine Ahnung hat, hat der Fürst der Unterwelt nur Verachtung für seine hübsche, aber auch dümmliche Gefährtin übrig. „Beruflich“ versucht Hades die Menschen zu immer schlechteren Taten anzustacheln, wobei ihn Hateful (Maria Menke), Love (Liselotte Kramer) und Chaos (Emely Westhuis) tatkräftig unterstützen. Sie haben es auf Nigel (Josefine Finsterbusch), den Sohn des Hoteldirektors (Ziva Everlo) abgesehen, der sich aber so gar dafür eignet, Teil der Finsternis zu werden und letztlich durch das Auftauchen der Götter sowie den Sieg von Zeus über Hades gerettet wird.
Ist die Handlung recht schnell erzählt, so bekommt die Handlung ihren Tiefsinn durch kurze, unaufdringlicheSequenzen, die knapp und ohne langwierige Problematisierungen zentrale Aspekte menschlichen Lebens auf den Punkt bringen. So ist Blondi nur eine von Millionen junger Frauen, die – Emanzipation hin oder her – sich auf toxische Beziehungen einlassen, nur um das Gefühl zu haben, geliebt zu werden und nicht allein zu sein. Und wie viel Wahrheit steckt in Hades Ausspruch, dass es seiner überhaupt nicht bedarf, da die Menschen sich und ihre Umwelt bereits gründlich und vollkommen selbstständig ruinieren, ohne dass Hades noch eingreifen müsste. Und wie viele ältere Ehepaare ertragen sich mehr, als dass sie sich lieben und merken erst, wenn es fast zu spät ist, was sie bei allen Fehlern an dem anderen haben….
Dies alles präsentierten die jungen Darstellerinnen mit viel Witz, Tempo und dem Bühnencharme junger Jahre. Und werdie Mädchen aus dem schulischen Alltag kennt, staunt über diese Spiellust umso mehr. Dies alles ist nicht zuletzt Christiane Hahn zu verdanken, der es auch in dieser Spielzeit gelungen ist, Lustiges, Staunenswertes und Nachdenkliches auf die Bühne zu bringen. DANKE!
Godula Süßmann, Juni 2024
| Klasse | Klassenlehrer/in | Raum-Nr. |
| 5A | Ardali | A2.01 |
| 5B | Langlet | A2.09 |
| 6A | Höke | N1.21 |
| 6B | Klefing | N1.22 |
| 7A | Lohuis | N3.21 |
| 7B | Lins, Ulrike | N3.24 |
| 8A | Dr. Süßmann | A1.04 |
| 8B | Theuer | A1.05 |
| 8C | Terlinden | A1.06 |
| 9A | Alsmeier | A1.07 |
| 9B | Kremer | A1.08 |
| 9C | Früke | A1.09 |
| 10A | Lüken | N2.21 |
| 10B | Rademaker L. | N2.22 |
| 10C | Peitzmeier | N2.24 |
| 10D | Hinken | N1.24 |
| 11A | Rademaker D. | A3.15 |
| 11B | Henschke | A3.16 |
| 11C | Poorthuis | A3.17 |
| Klasse | Klassenlehrer/in | Raum |
| 5U1 | Potgeter | U22 |
| 5U2 | Hiller M. | U20 |
| 6U1 | Jüngerink | U26 |
| 6U2 | Molatha | U24 |
| 7U1 | Revermann | U27 |
| 7U2 | Wiarda | U28 |
| 8U1 | Loets | U23 |


Unter diesem Motto beging der diesjährige Abiturjahrgang des Lise Meitner Gymnasiums Neuenhaus seine Abschlussfeier. In der Tat liegt die Durchschnittsnote in diesem Jahr bei einer achtbaren 2,32, womit aber die Rekordwerte aus den vergangenen Jahren nicht ganz erreicht wurden. Von den 66 Abiturient*innen gelang es sage und schreiben einem Drittel, sich eine 1 vor dem Komma zu erarbeiten, Loreen Egbers mit einer 1,1 und Marina Fichtner mit einer glatten 1,0 schossen dabei den Vogel ab. Mit ein wenig Sorge wies Voshaar darauf hin, dass von diesen 66 Abiturient*innen nur 17 dem männlichen Geschlecht zuzurechnen sind – dies sei ein bundesweiter Trend.
Die Wahl des Mottos wertete sie als Ausdruck eines wohl der Jugend geschuldeten, verzeihlichen Übermuts. Viele der Abiturient*innen hätten offenbar durchaus im Laufe ihrer Oberstufenjahre bemerkt, dass man mit ein wenig Fleiß und Engagement oftmals viel mehr erreichen könne als man sich jemals vorher zugetraut hatte. In Anwesenheit auch des Herrn MdB Albert Stegemann dankte Frau Voshaar Eltern und Kollegen herzlich für deren intensives Engagement, das ein wesentliches Fundament für den Erfolg der Schulabgänger*innen dargestellt habe.
Erstmals ergab sich die Chance in der seit 1967 bestehenden Schule, Mitglieder eines Goldenes Abitur-Jahrgangs zu begrüßen. Voshaar erinnerte kurz an das, was 1974 in den Köpfen der damaligen Zeitgenossen rumorte: die Ölkrise, gepaart mit einer Wirtschaftskrise, der Rücktritt des US-Präsidenten Richard Nixons im Kontext der Watergate-Abhöraffäre, aber auch den Eurovisionssieg von ABBA mit dem Popklassiker „Waterloo“, an den WM-Titel der deutschen Fußballer, die es aber demonstrativ unterlassen hatten, die Nationalhymne mitzusingen, wie Voshaar betonte.
Nicht zuletzt wies Voshaar aber auch auf den Slogan „Mehr Demokratie wagen!“ des damals amtierenden Bundeskanzlers Willy Brandt hin, der sich zudem wirksam für mehr Chancengleichheit im Bildungswesen eingesetzt habe. Voshaar bezeichnte Bildung als wesentliche Voraussetzung für demokratische Teilhabe, gerade auch in der Gegenwart.
In einer sich oftmals zunehmend aggressiver gebärdenden öffentlichen Diskussion verwies Voshaar optimistisch auf Studien, die bewiesen, dass sich in der Realität Menschen oft wesentlich solidarischer verhalten als man sich das generell mehrheitlich einbildet. In Anlehnung an den deutschen Publizisten Ulrich Schnabel empfahl Voshaar den Anwesenden, sich die Mammutbäume zum Vorbild zu nehmen: Sie seien zwar Flachwurzler, durch die feste Verknotung ihres immens weit ausgreifenden Wurzelwerks gelinge es ihnen aber offenbar, die Jahrhunderte stabil zu überstehen.
Als Vertreter jenes Goldenen Abiturientenjahrgangs grüßte Geert Nyhoff die Runde, der schon 1974 deren Klassensprecher gewesen war. Dass das Schuleschwänzen 1974 schon große Mode gewesen sei, bestritt Nyhoff vehemnt, und er glänzte seinerseits mit heute allerdings ggf. anachronistisch wirkenden lateinischen Sprichwörtern wie „tempus fugit“ – wie die Zeit doch vergeht!
Dem aktuellen Zeitgeschmack deutlich mehr entsprechend waren einige Zitate von Größen des deutschen Fußballs. Entsprechend der Empfehlung Frau Voshaars zu solidarischem Miteinander auch im späteren Leben erinnerte er an Lukas Podolskis wichtigen Hinweis: „Doppelpass alleine? Kannste vergessen!“. Beim Wechsel eines Vereins soll Podolski auf die Frage, ob er denn nun weinenden oder lachenden Auges seinen aktuellen Verein verlasse, gesagt haben: „Eigentlich beides!“ Noch ernsthafter war wohl der eher an die Lehrer gerichtete Hinweis auf die Erfahrung des Bruders des aktuellen Verteidigungsministers Harald Pistorius als Fußballtrainer. Pistorius vertrete die Auffassung, Fachkompetenz sei schön und gut, aber sei erhalte im Bildungsbereich erst ihren Wert, wenn sie sich mit echter undwirksamer Empathie für die Lernenden verbinde.
Landrat Trüün prophezeite der Abiturientia in seiner Grußbotschaft, schon bald werden die Schulabgänger*innen den Alltagstrott ihres mal geliebten, mal gehassten Schulalltags vermissen, verwies aber auch auf das befreiende Gefühl, das wohl mit dem Erhalt des Abiturzeugnisses verbunden sein muss. Trüün äußerte Zweifel an der Gültigkeit des Abi-Mottos für alle – angesichts der guten Ergebnisse, stellte aber auch die Frage unbeantwortet in den Raum, ob die Abituraufgaben unter Umständen früher anspruchsvoller gewesen seien. Des Weiteren verwies er auf das finanzielle Engagement des Landkreises insbesondere bei der aktuellen Finanzierung des Erweiterungsbaus.
Als Vertreter der Elternschaft fasste Harald Klokkers seine Erlebnisse bei der Begleitung ihrer Schützlinge zusammen, indem er noch einmal an die vorher nicht gekannten Belastungen erinnerte, die aus der Corona-Epidemie erwachsen seien.
Thilo Schipper und Jordy Schipper gaben für die Schülerschaft zu, dass Computerspiele wie Clash of Clans oftmals eine größere Relevanz in ihrem Schulalltag gespielt hätten als der zu bewältigende Lernstoff. Die Devise vieler Schüler*innen: Immer höflich lächeln und dem Lehrer zustimmen, hinterher alles vergessen. So sei es kein Wunder gewesen, dass einige Vorabitur-Klausuren 7 Notenpunkte schlechter ausfielen als die Klausuren zuvor. Schließlich habe man sich aber auch doch intensiv mit dem Projekt der Facharbeiten auseinandergesetzt und sich oftmals erfolgreich Sekundärtugenden wie Ausdauer, Disziplin und effektives Zeitmanagement angeeignet.
Fröhlich munterte Frau Ardali die Schulabgänger*innen dazu auf, der Welt ihre Talente zu zeigen und den genuin eigenen Weg zu finden. Nur wenn man das Gefühl habe, sich hoffnungslos im Dschungel verirrt zu haben, solle man sicherheitshalber wieder ausgetretenen Wegen folgen. Sie regte alle an, jeder für sich in seiner Weise die Welt zu erobern, empfahl aber auch, jeden Morgen sein Bett zu machen, wer groß hinauswill, solle zunächst auch im Kleinen zeigen, dass er oder sie sich ggf. später auch im Großen bewähren könne.
Marcus Pfeifer, 26.6.24

Zum ersten Mal nahm das LMG in der Disziplin Schwimmen am Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia & Paralympics teil. Und dies gleich mit zwei Mannschaften, nämlich acht Schwimmerinnen aus den 5. und 6. Klassen in der Wettkampfklasse U14 und neunSchwimmerinnen aus den 7.-9. Klassen in der Wettkampfklasse U16.
Nachdem beide Mannschaften beim Bezirksentscheid am 07.05.2024 in Emden der Konkurrenz mit weitem Abstand davon geschwommen sind und den ersten Platz erschwommen haben, durften sie am 12.06.2024 am Landesentscheid in Laatzen teilnehmen.
Dort war die Konkurrenz sehr stark, nicht zuletzt aufgrund der Teilnahme von Schwimmerinnen eines Olympiastützpunktes, deren Sportgymnasium quasi eine Dauerkarte nach Berlin innehat. Trotz krankheitsbedingter Ausfälle haben sich unsere Schwimmerinnen aber super geschlagen und den Sieg nur ganz knapp verpasst. So hatten beide Mannschaften in einzelnen Disziplinen zwar mit die Nase vorn, aber letzten Endes mit nur wenigen Sekunden das Finale verpasst und einen hervorragenden zweiten Platz erreicht. Dabei haben einzelne Schwimmerinnen sowohl im Bezirks- als auch im Landesentscheid persönliche Bestzeiten erreicht und sogar Vereinsrekorde geschwommen.
Mädels, Ihr ward hochmotiviert, habt als Mannschaft super zusammengehalten und eine tolle Leistung erbracht! Darauf dürft Ihr zu Recht stolz sein!
Dank gilt neben Frau Ardali und Frau Teepker, die die Schwimmerinnen mit ganz viel Herzblut betreut hat, dem örtlichen Schwimmverein, der mit Rat und Tat zur Seite stand, und natürlich Judy, die die Mädels hervorragend trainiert und ganz viel Zeit für diese aufgebracht hat. JtfO 2025 kann kommen!
Teepker, 26.6.24
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Für insgesamt 17 SchülerInnen vom LMG Neuenhaus und von Gymnasien aus Nordhorn und Lingen bestand die Möglichkeit, an der Projektwoche „MINT MANIA - Forschen - Entdecken - Gestalten“ vom 10. bis 14. Juni 2024 am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück teilzunehmen. Eine Woche lang nutzten sie die Gelegenheit, um in die MINT-Welt einzutauchen und sich an spannenden Workshops zu beteiligen. Betreut wurden sie von den wissenschaftlichen MitarbeiterInnen Svenja Folkerts und Tobias Horstmann, die ihnen die ganze Zeit mit Rat und Tat zu Seite standen.
Im ersten Workshop „Mit Eye-Tracking dem Blickverhalten auf der Spur: Macht das Unsichtbare sichtbar!“ befassten sich die SchülerInnen mit einem Verfahren, das Blickverhalten beim Betrachten von z. B. Internetseiten, Produktverpackungen und Werbeplakaten zu analysieren. Vor allem ging es um die Frage „Wie nimmt der Mensch Reize auf und wie verarbeitet er diese?“. Allen TeilnehmerInnen wurden verschiedene Bilder gezeigt. Die Bewegungen der Augen wurden per Computer, dem sogenannten Eyetracker, pro Person farbig erfasst. So konnte herausgefunden werden, wie lange, wohin und mit welchem Verlauf der Betrachter sich dasPlakat, die Werbung oder Modemarken angeschaut hat. Die SchülerInnen erhielten somit Einblick in die wissenschaftliche Methode des Eye-Trackings, die u.a. in der Wahrnehmungs- und Werbepsychologie, im Produktdesign und der Leseforschung eingesetzt wird. Geleitet wurde dieser faszinierende Workshop von Prof. Dr. Thorsten Litfin und seinem Team.
Im zweiten Workshop „Objektiv betrachtet: Ein Einführungskurs in die digitale Fotografie“ wurde man durch Max Greiser und seinem Team mit den Grundlagen der digitalen Fotografie vertraut gemacht. Die SchülerInnenlernten, welche Einstellung man tätigen muss, um ein perfektes Bild zu erhalten. Mit Digitalkameras ausgestattet, haben sie anschließend das Campusgelände erkundet, um ihr neues Wissen praktisch anzuwenden. Kreativ fotografiertensie mit verschiedener Kameraeinstellung und in unterschiedlicher Umgebung.
Der dritte Workshop ermöglichte den SchülerInnen einen Blick hinter die Kulissen von Künstlicher Intelligenz. Unter Leitung von Prof. Dr. Stefan Guericke und seinem Team hatten sie die Gelegenheit, künstliche neuronale Netze anzuschauen, die die grundlegende Methode vieler modernen KIs sind, und hatten die Möglichkeit zu erfahren, wie die KIs, z. B. ChatGPT, funktionieren. Gefordert waren Kenntnisse der Mathematik und Informatik. Am Ende haben die SchülerInnen selbst programmiert.
Im vierten Workshop „Reparieren statt wegwerfen - Repair-Café“ konnten die SchülerInnen mitgebrachte defekte Geräte und Gegenstände mit Geschick selbstständig instand setzen, um sie weiter nachhaltig nutzen zu können. Somit werden Material- und Energieeinsatz für die Herstellung neuer Produkte eingespart. Es konnten 3D-Drucker, 3D-Scanner oder mechanische Werkzeuge genutzt werden. Unterstützt wurden die SchülerInnen dabei von freundlichen und erfahrenen MitarbeiterInnen unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Adamek. Zusätzlich war es möglich, den Umgang mit dem Lötkolben auszuprobieren und mit Hilfe des Lötens Teileelektronischer Geräte zu reparieren. Hilfestellung leisteten dabei Hendrik Ahuis und Team unter der Leitung von Prof. Dr. Gerd Terörde.
Im fünften Workshop „Experimentieren mit Energie“ wurde das Wissen der SchülerInnen über Energie, Energieformen und deren Umwandlung mithilfe eines interessanten,anschaulichen und interaktiven Vortrages von Prof. Dr. Johannes Kocke aufgefrischt. Die SchülerInnen wurden mit der Funktionsweise eines Kühlschranks vertraut gemacht und erfuhren, wie solartechnische Einrichtungen Strom und Wärme erzeugen. Spaß hat ihnen außerdem die Durchführung von Experimenten gemacht.
Am Ende der Woche berichteten StudentInnen und MitarbeiterInnen der Hochschule Osnabrück über ihreberufliche Laufbahn, wie sie sich für ihr Studium entschieden, welche Voraussetzungen dafür notwendig waren und welche Umwege einige für ihr Studium in Kauf nahmen.
Es war eine, für alle SchülerInnen, aufregende und erlebnisreiche Woche mit einem umfangreichen und anspruchsvollen Programm. Begeistert haben sie an dieser Projektwoche teilgenommen, die mit großem Engagement und Sorgfalt von der Hochschule Osnabrück durchgeführt wurde.
Sophie Schade, Jg. 10
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Am 13.06.24 fuhren alle Klassen der Jahrgänge 9 und 10 zur IdeenExpo nach Hannover. Sie ist Europas größtes Jugend-Event für Technik und Naturwissenschaften. Die Schülerinnen und Schüler konnten spannende Entdeckungen machen und bekamen so die Gelegenheit, Technik und Naturwissenschaften hautnah aus einer neuen Perspektive zu entdecken. Aussteller waren Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Schulen. Ein besonderer Fokus wurde auf den Bereich Berufsorientierung gelegt. Die Besucherinnen und Besucher erhielten von Institutionen, Verbänden, Kammern und Unternehmen viele Informationen zum Einstieg in technische Berufe.
Jeurink, 24.6.24
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Bei unserem Frankreich Austausch, den wir dank der Wilhelm-Staehle-Schule machen konnten, haben wir uns mit dem Collège Maurice Barrès getroffen. Bei diesem Austausch haben alle viel erlebt und entdeckt nicht nur auf der deutschen Seite. Als die französischen SchülerInnen am 11.April zum ersten Mal hier angekommen sind, waren alle schon sehr aufgeregt und gespannt. Am nächsten Tag gab es in der Mensa der WSS ein gemeinsames Frühstück bei dem unsere AustauschschülerInnen ein normales deutsches Frühstück erlebt haben. Danach ging es direkt in den ersten Schultag hier in Deutschland, hier fanden die französische SchülerInnen einiges über das deutsche Schulsystem heraus, welches sich in einigen Punkten vom ihnen bekannten französischem Schulsystem unterscheidet. Der restliche Tag sowie das Wochenende wurde in den Gastfamilien verbracht und genossen. Am Montag war nach dem entspannenden Wochenende ein ganzer Schultag mit anschließender Zeit in den Gastfamilien auf dem Plan. Dann begann am Dienstag das richtige Programm, schon um 8:00Uhr fuhren die französischen SchülerInnen mit ihren Lehrerinnen zur Burg Bentheim und kehrten um 12:41Uhr mit dem Zug zurück. Am Mittwoch dann die gemeinsame Fahrt der AustauschpartnerInnen, wieder mit dem Zug, zur Boulderhalle in Osnabrück mit anschließender Freizeit. Wir kamen um 17:41Uhr, nach einem aufregendem Tag, wieder in Neuenhaus an. Donnerstag war wiedermals ein spannender Ausflug der französischen SchülerInnen geplant, bei dem sie Nordhorn mit einer Bootsfahrt besichtigt haben und danach die Innenstadt getourt haben, bevor sie um 12:30Uhr wieder auf dem Neumarkt angekommen sind. Leider war am Freitag schon der letzte Tag des Aufenthalts in Deutschland gekommen und unsere AustauschpartnerInnen wurden mit einem tränenreichen auf Wiedersehen eine gute Heimreise gewünscht.
Ungefähr einen Monat später war es dann endlich so weit, für uns deutsche SchülerInnen die neunstündige Busfahrt auf uns zu nehmen, welche mit Vorfreude und Geduld ruhig bewältigt wurde. Bei der Ankunft ging es dann wieder eher schneller mit dem Verabschieden, was nach der langen Fahrt verständlich ist. Bei unseren Gastfamilien angekommen wurde ausgepackt, gegessen und kennengelernt. Am nächsten Tag gab es, wie in Neuenhaus auch, erstmal ein gemeinsames Frühstück, bei dem natürlich auch schnell alles Neues erzählt wurde. Darauf folgt ein französischer Schultag, welcher von uns als „sehr anstrengend“ wahrgenommen wurde. Am Wochenende war wieder Freizeit in den Gastfamilien angesagt, wobei eine erstaunliche Großzahl der Familien sich dazu entschlossen hat am Samstag in den Freizeitpark „Fraispertuis“ zu gehen. Am Montag ging es dann erholt in einen weiteren Schultag mit einer darauf folgenden Tour des Schloss Lunéville, an welcher nur die deutschen SchülerInnen teilgenommen haben. Am Dienstag gingen wir erst in den Unterricht und dann zusammen mit unseren AustauschpartnerInnen um 9Uhr nach Nancy, wo eine Stadtrally und Freizeit in der Stadt auf uns gewartet haben. Gegen 16:30Uhr kamen wir wieder in Charmes an. Am Mittwoch war ein relativ ruhiger Tag an dem wir Schule hatten und die restliche Zeit mit unseren Gastfamilien verbracht haben. Am Donnerstag, unseren leider vorletzten Tag in Frankreich, besuchten wir mit unseren AustauschpartnerInnen die Bonbonfabrik „Fraize“, in der wir eine Tour mit Kostproben bekommen haben. Danach fuhren wir nach Epinal, wo wir zusammen Bowlen gegangen sind. Zeitgleich mit unserer Rückkehr gab es dann noch einen gemeinsamen Abschluss in der Schule, wobei schon die ersten Tränen flossen. Schlussendlich war es soweit, der letzte Tag in Frankreich, Freitag, der Tag unserer Abreise. Nur ungern ließen wir uns von unseren AustauschpartnerInnen trennen, aber es war an der Zeit. Nach vielen Tränen und mitfühlsamen Worten, traten wir die lange Heimreise an, welche sehr ruhig ablief. Um circa 17Uhr kamen wir in Neuenhaus an und wurden vom Begrüßungskomite in Empfang genommen.
Tilda Kolde, 9C