Aschermittwochsgottesdienst vom 28. Mai 2014

Rezensionen vom Aschermittwochgottesdienst am 28.05.2014

 

1. Rezension von Patricia und Alina

Wer bin ich wirklich?

Der Gottesdienst wurde eingeleitet mit einem Rollenspiel, in dem gezeigt wurde wie sehr man in der heutigen Gesellschaft der Norm entsprechen muss, um akzeptiert zu werden. In einer Lesung und einem Gebet wurde klar, dass wir in einer Welt leben, in der Perfektion zählt. Dadurch wurde zum Nachdenken angeregt. Hierzu wurden Zettel ausgeteilt, auf denen man positive und negative Eigenschaften über sich selbst aufschreiben sollte, diese wurden am Ende des Gottesdienstes an ein Kreuz gehängt. In der anschließenden Predigt wurde gezeigt, dass vor Gott alle gleich sind und dass man sich nicht verstecken soll. Dies wurde durch eine Schülerin, die dem Pastor Fragen zum Thema Selbstzweifel und Schönheitsideal stellte, verdeutlicht. Der Pastor brachte das Thema in Verbindung mit Gott und Jesus, der den Menschen dazu bringen will, sich nicht zu verstecken und sich zu zeigen.In einer Bildergalerie wurden glückliche und verzweifelte Menschen gezeigt, dies wurde mit dem Lied „Du schreibst Geschichte“ untermalt. Zum Abschluss wurde das „Unser Vater“ gebetet und der Segen ausgesprochen.

Der Gottesdienst wurde durch viele Lieder und Aktionen wie z.B. Rollenspiele spannend und überzeugend gestaltet. Das Thema „Wer bin ich?“ und die Botschaft „Trau dich, du selbst zu sein“ wurde treffend vermittelt.

 

2. Rezension von Hanna und Nicole

Das Thema lautete „Wer bin ich?“ und beschäftigte sich mit der Verwirklichung der eigenen Persönlichkeit in der heutigen Gesellschaft. Wir finden, dass das Thema gut ausgesucht worden ist, da es besonders Jugendliche, also uns, anspricht.
Die Gestaltung durch Lieder, Bilder und Texte war sehr abwechslungsreich: Das Einstiegsrollenspiel hat das Thema „Selbstzweifel“ behandelt. Ein Zweites handelte von einer Heilungsgeschichte aus dem Neuen Testament. Die Rollenspiele waren spannend, lebendig und ein Gegensatz zu dem, was man sonst häufig im Gottesdienst sieht.

Auch gut gefallen hat uns, dass wir selbst in eine Aktion miteinbezogen wurden. Wir sollten unsere Stärken und Schwächen aufschreiben und diese am Ende des Gottesdienstes an ein Kreuz heften. Es war eine schöne Idee, die dazu einlud, selbst aktiv zu werden. 
Die Lieder, die gesungen wurden, waren zum Teil sehr aktuell und hatten einen thematischen Bezug zur eigenen Identität. Statt wie in einem normalen Gottesdienst mit einer Orgel wurden sie mit Klavier und Gitarre begleitet. 

Unsere einzigen Verbesserungsvorschläge wäre z.B. die Liedtexte auf Blättern zu verteilen, da bei vielen die Kirchensäulen vor der Leinwand standen. Außerdem hätten die Organisatoren statt nur auf die Probleme, wie das „Tragen einer Maske“, auch auf Lösungen zu diesen Problemen hinweisen sollen.

Im Großen und Ganzen fanden wir den Gottesdienst gelungen, modern und wie für uns Schüler gemacht. Er hat dazu angeregt, über sich nachzudenken und über sich selbst, wie man ist, zu akzeptieren. Die 11. Klasse haben unserer Meinung nach ihre Sache also gut gemacht.

 

3. Rezension von Hannah, Sabrina und Loreen

Als Einstieg in das Thema diente ein dazu passendes Rollenspiel. Die Lieder im Gottesdienst waren der Altersgruppe entsprechend. Außerdem wurden alle Schüler sinnvoll mit einbezogen, indem sie aufgefordert wurden ihre persönlichen Stärken und Schwächen auf kleine Zettel zu schreiben, die zum Schluss an ein Kreuz gehängt wurden. Die Schüler aus den Prüfungskursen haben ohne weitere Hilfe den Gottesdienst selbstständig geleitet, wodurch er abwechslungsreich und altersgerecht wirkte. Zudem wurde durch das Interview zwischen einer Schülerin und dem Pastor ein biblischer Bezug hergestellt, der veranschaulichte, dass Jesus jeden Menschen mit seinen Fehlern und Schwächen annimmt. Die Dauer des Gottesdienstes war angemessen. Die Bildpräsentation auf der Leinwand war sehr abwechslungsreich und einleuchtend, da verschiedene Menschen gezeigt wurden, die nicht perfekt waren.

Die einzigen Kritikpunkte waren die Probleme bei der Akustik und dass der Gesang einer Schülerin unterging, während die anderen ihre Zettel beschrieben.

Alles in allem war es ein gelungener Gottesdienst, der die Absicht sich selbst zu akzeptieren und sich nicht für andere zu verändern, vermittelte. Wir würden erneut einen solchen Gottesdienst besuchen.

 

4. Rezension von Sanja, Pia und Denise

Das Thema des Gottesdienstes ist zeitlos und es begleitet uns ein Leben lang. Insofern war es ein Gottesdienst, der jeden ansprach. Eine lockere und angenehme Stimmung wurde durch Lieder erzeugt, deren Texte durch die Leinwand gut mit zu verfolgen waren. Außerdem wurden Ansprachen und Lesungen spannend dargestellt und gaben eine überzeugende Antwort auf die Frage: „Wer bin ich?“.

Der Gottesdienst war altersgerecht und gut gestaltet. Eine Antwort auf die Frage „Wer bin ich?“ konnte sich jeder Schüler selbst überlegen.

Als Fazit zum Thema kann gesagt werden, dass alle Menschen einzigartig und individuell sind und es kein Ideal gibt. Man sollte an sich glauben und keine Selbstzweifel haben. Jeder Mensch ist auf seine Art besonders und deswegen sollte man sich selbst treu bleiben.

 

 

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Aschermittwochsgottesdienst vom 13. Februar 2013

Aschermittwochsgottesdient: Interview
Im Gottesdienst heute wollen wir uns mit dem Thema „Mobbing“ beschäftigen. Wir sehen dazu zu Beginn einen Filmausschnitt.

 

A: Warum gibt es Mobbing?

 

B: Wie wir in dem Film gerade gesehen haben, ist Mobbing ein weit verbreitetes Phänomen. Man hört immer wieder neue Geschichten, ob in der Zeitung, in der Schule oder im Internet. Beim Mobbing sucht sich jemand eine Person als Zielscheibe aus, um an ihr seine Frustrationen, Ängste und Aggressionen abzuarbeiten und um sich Respekt in einer Gruppe zu verschaffen. Oft unterstützen Mitläuf er diese Aktionen, aus Angst selbst gemobbt oder ausgeschlossen zu werden. In manchen Fällen wollen sie auch einfach nur cool dastehen. Der Gemobbte wird isoliert und es ist für ihn kaum möglich, sich alleine zu wehren. Die Folgen des Mobbings werden für alle Beteiligten, besonders aber für den Gemobbten erst später bewusst. Sie reichen von psychischen Problemen bis hin zum Selbstmord im schlimmsten Fall.

 

A: Was meinst du, was man gegen Mobbing unternehmen kann?

 

B: Ich denke, als erstes sollte man natürlich nicht selbst aktiv mitmachen. Gleichzeitig sollte man aber auch nicht wegsehen, auch wenn es leichter gesagt ist als getan. Es ist wichtig das Opfer zu unterstützen, das erfordert Mut und Selbstbewusstsein. Und man sollte unbedingt Eltern und Lehrer einschalten, wenn die Probleme zu groß erscheinen.

 

A: Und warum bringt ihr das Thema in den Gottesdienst?

 

B: Wir wollen schauen, welche Impulse Jesus uns in seinem Umgang mit dem Menschen gibt. (Predigt)

 

- - - - -

 

Andacht anlässlich des Aschermittwochs-Gottesdienstes 2013 am LMG
Joh 8,1-11
Liebe Leute!
Was ist los mit dem Menschen. Was ist los mit uns. Wie kann es dazu kommen, dass Menschen so mit anderen umgehen. Erniedrigen, bespucken, treten, - immer weiter und immer weiter - ärgern, reizen, real oder sinnbildlich in den Dreck stoßen, Spaß daran finden, dass andere gequält werden. Da reicht´s nicht, dass einer schon am Boden liegt – dass jemand schon getroffen ist. Nein, der Mensch kann weiter machen.

 

Vielleicht ist es der Gottesdienst, dieser Raum und dies Setting, dass uns dies Verhalten besonders widerlich vorkommt. Doch was sollen wir hier beschönigen. Auch das ist der Mensch. Und es wäre falsch zu sagen: Das sind nur diese oder jene. Es ist doch klar: Offensichtlich gehört dies Verhalten zu den Möglichkeiten des Menschen – für den einen weiter weg als für den anderen. Aber es steckt in jedem drin. Wir Menschen haben in uns Abgründe, dunkle Ecken, in denen sich Widerwärtiges versteckt – und ab und zu hochkommt – so dass wir – mit Abstand betrachtet – erschrecken müssen. Kennt ihr das? Wenn nicht: mit ein bisschen Ehrlichkeit sich selbst gegenüber werdet ihr irgendwann auch die Fratze in euch erkennen. Und vielleicht ist es gut, das schon mal gehört zu haben, um vielleicht ein bisschen vorbereitet zu sein.

 

Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein. Dieser Satz Jesu hat´s in sich. Ich setze von verschiedenen Seiten einige Spots drauf.
Was soll das: „der werfe den ersten Stein“. Offensichtlich kennt Jesus den Mechanismus im Menschen und unter den Menschen. Wenn der erste Stein erst einmal geworfen wurde, wird´s leichter. Wenn der erste angefangen hat, können die anderen mit einsteigen. Aber diesen ersten Stein soll möglichst ein anderer werfen. Denn hinter diesem einen können wir uns wunderbar verstecken. Wir haben ja nur mitgemacht. Aber dann ist´s als wenn sich etwas entlädt, was im Menschen aufgestaut ist. Manchmal wird da richtig eine Lawine losgetreten.

 

Sie schleppten eine Frau herbei, die beim Ehebruch ertappt wurde. Sie – das sind in diesem Fall Männer – mehrere Männer, nicht nur einer. Wer hatte angefangen? Wahrscheinlich weiß es keiner. Aber man kann sich gut vorstellen, wie der Zug durch die Strasse immer größer wurde und immer mehr Leute anzog. Da wollen wir mitmachen. Und die Frau, nein, sie ist keine Unschuldige. Ehebruch tut weh. Ehebruch zerstört eine Beziehung, vielleicht sogar eine ganze Familie. Wer eine Ehe bricht, der verletzt. Nein, diese Frau war kein Unschuldslamm.

 

Spätestens jetzt fragt man sich aber nebenbei, wo denn der Mann bleibt, mit dem sie ja offensichtlich zusammen war. Der wird nicht herbeigezerrt. Das hat mit den gesellschaftlichen Umständen jener Zeit zu tun, zeigt aber gerade auch ein schreckliches Verhaltensmuster. Wo etwas schief ist, werden die Schwächsten der Gesellschaft zu Opfern gemacht. Das waren damals die Frauen. Im dritten Reich waren´s die Juden, Sinti, Roma und die Behinderten. Heute sind es all diejenigen, die irgendwie anders sind, die nicht in die Norm passen, die auffallen und darin ziemlich allein dastehen. Wir haben den Blick dafür, wer Opfer sein oder werden könnte. Aber warum machen wir sie dann so oft auch tatsächlich zu Opfern? Warum kann man Leute, die anders sind nicht einfach in Ruhe lassen. Oder – auch wenn ein klares Fehlverhalten und Schuld eine Rolle spielen: Warum muss man Menschen, die offensichtlich Fehler gemacht haben, in einer solchen gnadenlosen Weise behandeln?
Woher diese Wut, die man braucht, um einen Menschen zu steinigen? Woher kommt es, dass wir Menschen erniedrigen, schlagen und mit Worten oder Taten niedermachen?
Ich möchte in Anlehnung an die biblische Geschichte eine psychologische Erklärung bieten. Ich hoffe, ihr könnt das nachvollziehen. Nach dieser Erklärung sind es oft die eigenen sorgsam versteckten dunklen Ecken, die dazu führen, dass wir gegenüber anderen mies handeln.
Konkret in dieser Geschichte: Die Männer, die diese Frau herbeizerrten, haben selbst immer wieder damit zu kämpfen, dass sie anderen Frauen nachschauen und sie am liebsten ins Bett bekommen. (Die jungen Männer unter uns können mal darüber nachdenken, wie realistisch das ist. Bei den jungen Frauen kenn ich mich nicht so genau aus.) Aber diese Männer wissen, dass durch so ein Verhalten ihre bestehende Beziehung und evt. ihre Familie zerstört werden, dass es verboten ist und nicht sein darf. Sie unterdrücken also diesen Trieb. Dieser Druck staut sich an und muss irgendwann raus. Da ist so eine Ehebrecherin ein willkommenes Opfer. Sie hat´s getan, was ich doch so mühevoll runterdrücke. Also drauf. Heute ist im Sexualbereich vieles anders. Wir haben eher andere Bereiche. Nicht alle Bereiche gelten für jeden – da sind Menschen unterschiedlich. Beispiele: Weil ich die Schwäche in mir hasse, trete ich denjenigen, der in den Augen der anderen als Schwächling dasteht. Weil ich panische Angst davor habe, nicht anerkannt zu werden, schmeiß ich mich auf den, der in der Gruppe am Rand steht. Weil ich es nicht ertragen könnte, dass die anderen mich hässlich finden, ziehe ich über den Moppel aus der Parallelklasse her. Usw – die Liste ist leicht zu ergänzen.

 

Jemand, der in sich selbst ruht, der sich selbst akzeptiert, wird nicht so reagieren. Der hat das nicht nötig.

 

Die Gewalt, der Hass gegen andere ist oft ein Spiegelbild meiner eigenen Schwäche, meiner Scham und zeigt, viel mehr davon, wie der Täter in sich aussieht als dass hier etwas vom Opfer deutlich wird.
Mit dem Satz „Wer von euch ohne Sünde ist“ macht Jesus den Menschen klar, was in ihnen gerade vorgeht. Und sie haben´s damals offensichtlich verstanden.

 

Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.

 

Das ist keine Aufforderung zu werfen. Nein, Jesus will sie schützen. Diese Frau, die kein Unschuldslamm ist, soll leben.
Und der Weg, über den er sein Ziel erreicht ist diese Erinnerung Jesu an die Abgründe in jedem Menschen. Die Angst vor der Schwäche, vor der Scham, davor, schlecht dazustehen. Unsere eigenen Fehler, Unvollkommenheiten, Schwächen.
Was wäre das ein enormer Fortschritt, wenn jeder Mensch erstmal nichts anderes täte als ehrlich mit sich selbst zu sein. Im NT lesen wir die Aufforderung: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Und wir wissen: Liebe ist nur dann Liebe, wenn sie auch die Schwächen des anderen erträgt, sie aushält. Und genau das gilt auch für mich selbst. (Du sollst deinen Nächsten lieben, so wie du auch dich selbst lieben sollst.) Mich selbst zu lieben heißt nicht: mich immer toll zu finden. Mich selbst zu lieben heißt – mich eben auch mit meinen Schwächen lieben. Das heißt nicht: die Schwächen und Fehler gut finden – aber sie anerkennen als Teil deines Lebens, deines Selbst – und zu erkennen, dass Gott/Jesus dich – wie schon die Ehebrecherin – mit deiner Schwäche schützen will.
Was wir lernen würden, wäre Barmherzigkeit – Erbarmen – Mitleid – vielleicht sogar Liebe. Das ist die Revolution des menschlichen Zusammenlebens.
Uns nicht besser reden als wir sind – sondern uns anerkennen als Sünder (und das, weil Gott das auch tut!)

 

„Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie.“ Das ist ironisch gemeint. Jesus möchte diese Frau schützen. Und darum kann man diesen Satz also auch umdrehen: Wer weiß, dass er selbst Schwächen, Fehler, Scham, Schuld hat, der kann Barmherzigkeit zeigen und soll das auch tun.
Und es ist durchaus denkbar, dass auch das eine Lawine lostritt – eine positive Lawine – eine Lawine der Barmherzigkeit. Denn auch das steckt im Menschen drin. Jesus hat einen Anfang gemacht. Und nach ihm/mit ihm viele andere mehr. Hinten in der Kirche seht ihr eine Ausstellung. Wer´s jetzt nicht schafft, hat in den nächsten Tagen noch Zeit. Die Kirche ist tagsüber geöffnet.

 

Wer weiß, dass er selbst Schwächen, Fehler, Scham, Schuld hat, der zeige als erstes Barmherzigkeit.
Amen

 

 

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Aschermittwochsgottesdienst vom 22. Februar 2012

Predigt Teil 1 – Kreuz
Kreuz – Symbol für das Leid von Menschen, Leid dieser Welt – zugleich Kreuz als Symbol für das Leben und Leiden Jesu Christi.
Das ist kein Zufall – ganz im Gegenteil.
Im Kreuz Jesu geht es bei weitem nicht nur um die eine Person, die vor ca. 2.000 Jahren gelebt, gelitten und gestorben ist.
Das christliche Verständnis sagt: Im Kreuz Christi hat sich Gott der Leiden dieser Welt angenommen- besser gesagt: Er hat sich mit den Leiden dieser Welt verbunden, - hat sich mit ihnen solidarisch erklärt.
Und das ist viel mehr als zu sagen: Christus ist für die Sünden der Welt gestorben.
Das ist ja die Antwort, die bei vielen noch bekannt ist: Christus starb für unsere Sünden. Dabei weiß kaum noch jemand, was mit den Sünden gemeint ist und denkt dabei an Verkehrssünden, Süßigkeiten, Steuerhinterziehung und die kleinen oder großen Schlechtigkeiten des Alltags.
Und so kann auch kaum noch jemand etwas damit anfangen. Gemeint ist etwas viel Weiteres.
Gott kümmert sich um diese Welt.
Das ist die Botschaft. Im Neuen Testament wird davon gesprochen, dass das Reich Gottes seinen Anfang genommen hat.
Die Art und Weise wie Gott sich kümmert, ist dabei für viele Menschen irritierend, weil sie so einen mächtigen Showdown erwarten. Der kommt aber nicht.
Der erste Schritt von Seiten Gottes: Gott stellt sich ganz auf die Seite des Menschen – er lebt unser Leben und nimmt das Leben, so wie es ist, ernst.
So zeigt er seine Liebe zu den Menschen.

 

Diese Liebe Gottes zu den Menschen in denen er sich ganz auf die Seite des Menschen stellt, führt schließlich dazu, dass Gott den Menschen auch im Leid und im Tod nicht allein lässt. Seit dem Kreuz Christi können wir sagen: Es gibt letztlich keinen gottlosen Ort – es gibt keine Situation, keine noch so große Not, bei der Gott nicht auch dabei ist. Gott ist hier ganz der Gott mit uns, der nicht wegschaut, nicht wegläuft, nicht verharmlost. Wie schrie Jesus noch am Kreuz? Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Das Kreuz macht deutlich, dass Gott selbst in der größten Gottverlassenheit da ist.
Deswegen macht es Sinn, das Kreuz Christi und das Kreuz dieser Welt zusammen zu nehmen. Weil wir nur dann sagen können: Gott ist im Leiden, Gott ist im Tod.

 

Teil 2: Auferstehung
Gottes Liebe wird durch das Böse/Übel von Leiden und Tod nicht widerlegt.
Die Auferstehung Jesu Christi macht den Jüngern klar: Gott identifiziert sich mit dem Leiden des Kreuzes, und zwar so, dass nicht das Böse/Leid Gottes Liebe beendet, sondern umgekehrt Gottes Liebe das Böse/Übel/Leid beendet. Die Auferstehung Christi ist Gottes klares Ja zum Leben, der Botschaft und dem solidarischen Leiden und Sterben Jesu. So, wie wir Jesus sehen, so ist Gott – der Gott für uns.

 

Die Auferstehung ist nun aber nicht die Wiederbelebung des toten Körpers. Die Texte des Neuen Testamentes machen sehr deutlich, dass der auferstanden Christus nicht so mit Augen zu sehen ist, wie Jesus vor seinem Tod gesehen werden konnte. Es ist anders und kein Wissenschaftler wird hier je irgendetwas beweisen können. Den Jüngern muss aber nach Jesu Tod irgendwie klar geworden sein, dass es nicht vorbei ist. Der Tod ist sichtbar – scheinbar allmächtig – aber Liebe ist stärker als der Tod. Hoffnung stärker als Verzweiflung. Das Leben stärker als aller Hass und alle Gewalt. In den Jüngern, bei den Jüngern hat sich was getan, was sie nicht mehr losließ. Das war ihre Auferstehung.
Jesu Botschaft gilt. Sie gibt Kraft, Liebe zu leben, zu hoffen, zu leben und das Leben gut zu gestalten. Seine Botschaft lebt – seine Kraft begeistert - Jesus lebt, so ihre für sie klare Schlussfolgerung.
Und dann die Aufforderung aus Mk 16: Geht – geht los. Er, der Auferstandene geht euch voran. Er schafft neues Leben, neue Möglichkeiten, neue Wege. Geht und entdeckt das Leben. Wir wollen aufstehn…

 

 

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Aschermittwochsgottesdienst vom 9. März 2011

Bereits zum dritten Mal fand an unserer Schule ein Aschermittwochsgottesdienst statt. Wieder einmal war er von Schülerinnen und Schülern der Oberstufe vorbereitet worden und wieder einmal gab es deutliche Bezüge zum Unterricht.

 

Im Jahrgang 11 haben die evangelischen Religionskurse „Christliche Ethik angesichts globaler Herausforderungen“ zum Thema. In den katholischen Kursen geht es um das „Gericht“. Am Beispiel des eigenen Handys und der Kleidung, die wir am Leib tragen, wurde schnell klar, wie direkt sich unser Verhalten auf Menschen auswirkt, die doch eigentlich sehr weit entfernt von uns leben. Der Abbau von Coltan im afrikanischen Kongo (Coltan ist wichtiger Rohstoff zur Handy-Herstellung) stellt hier nur ein Beispiel dar - eindrucksvoll nahegebracht durch das Einspielen eines kurzen Films.

 

„Geht gerecht miteinander um; nutzt nicht Fremde, Waisen und Witwen aus; vergießt nicht das Blut unschuldiger Menschen!“

 

Dieser alte Satz des Propheten Jeremia ist nur ein Beispiel von vielen, die zeigen können, wie eng die christlich-jüdische Ethik dran ist an den Herausforderungen der modernen Welt. Pastor Dieter Wiggers, der gemeinsam mit den anderen Religionskolleginnen und -kollegen aus dem 11. Jahrgang und vor allem mit vielen Schülerinnen und Schülern diesen Gottesdienst vorbereitet hatte, wies dann auch auf diesen engen Zusammenhang hin: In einer aktualisierten Prophetenrede hielt er den Anwesenden den Spiegel vor und verdeutlichte so das Fehlverhalten in unserer Kosumgesellschaft ganz im Stil von Jeremia, Jesaja und Amos. Entsprechend zur Gerichtspredigt der alten Propheten zeigte er die Folgen unseres Handelns: Was unrecht – was schief ist – muss fallen. Und das wird auch uns treffen.

 

Doch gerade die Rede vom Gericht Gottes soll letztlich nicht Verderben und Untergang predigen. Im Gericht wird klar, dass Gott noch ein Interesse an uns hat. Denn Gericht bedeutet, dass die Verhältnisse zurecht gerückt werden: ein für die Reichen und Mächtigen sicher schmerzlicher Prozess, der aber letztlich Leben und Lebensqualität für alle bewirken soll. Und so folgte parallel zur alten prophetischen Rede der Ruf zur Umkehr – zur Umkehr von einem Lebensstil, der vorrangig das eigene Wohl im Blick hat. Geiz ist nicht geil – und Geiz bleibt auch nicht geil. Geiz sorgt für immer billigere Produkte, was aber letztlich die Schwächsten in der Kette trifft. So wurden die Anwesenden dazu aufgerufen, Zeichen gegen einen falschen Lebensstil zu setzen. Und das wäre doch mal ein Zeichen, wenn die Schülerinnen und Schüler unserer Schule die ZAK-Betreiber davon überzeugen würden, dass sie den „Geiz bleibt geil – Slogan“ einstampfen sollten. Als weitere konkrete Zeichen wurde von Schülergruppen auf Möglichkeiten eines ressourcenschonenden Umgang mit dem Handy und auf das Trans-Fair-Siegel hingewiesen. Auch wurden die Arbeit und das Angebot der Weltläden sowohl verbal als auch kulinarisch vorgestellt.

 

Gebete und Lieder nahmen das Anliegen des Gottesdienst auf und halfen, möglichst alle in das Gottesdienstgeschehen mit hinein zu nehmen. Hnn, Wgg

 

 

Schülerkommentar (Jahrgang 10)

 

Der Aschermittwochsgottesdienst am 09.03.2011 handelte von Menschen, die in Entwicklungsländern leben und unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten müssen. Wir profitieren davon, ohne uns Gedanken über die Hintergründe unserer Produkte zu machen. Zu diesem Inhalt haben die gesungenen Lieder sehr gut gepasst, da z.B. der Songtext von „An Tagen wie diesen“ (Fettes Brot) von menschenunwürdigen Verhältnissen handelt („ ... die im dreckigen Wasser verrecken ...“).

 

Außerdem wurden „Another day in paradise“ von Phil Collins und „Wir wollen aufstehen, aufeinander zugehen“ gesungen. Diese beiden Lieder handeln von Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und Freundschaft. Zudem gab es ein Anspiel, in dem eine Demonstration gegen unser egoistisches und geiziges Verhalten veranschaulicht wurde. Auf den Plakaten der Demonstranten standen Sprüche von Propheten, die auf die Ausbeutung und Unterdrückung von ärmeren Gebieten aufmerksam machen. Einer dieser Sprüche war von Amos: „... die ihr das Recht in Wermut verkehrt und die Gerechtigkeit zu Boden stoßt.“ (Amos 5,7). Die Teilnehmer des Gottesdienstes waren zu Anfang gespannt, da sie nicht wussten, was auf sie zukommt. Die Begrüßung und Lieder sorgten für eine entspannte und fröhliche Atmosphäre. Nach der Predigt und dem Film, der von der schweren Arbeit in der Demokratischen Republik Kongo bei der Coltan-Gewinnung handelte, gab es einen Stimmungsumschwung. Alle Zuhörer waren nachdenklich und ruhig. Mithilfe der Verteilung der Schokolade auf fairem Handel kam wieder gute Laune auf. Am Schluss war jeder nachdenklich, aber auch entspannt.

 

Unserer Meinung nach war der Gottesdienst sehr gelungen, da die Lieder, der Film, die Predigt und das Vorspiel gut verständlich und zeitgemäß waren. Außerdem passte alles gut zueinander, und es kam keine Langeweile auf. Die Botschaft des Gottesdienstes prägte sich gut ein und regte zum Nachdenken an.

 

Autoren: Rieke Kellputt, Tim Walenski, Manon Brokamp, Anna-Lena Kaalmink (Jg. 10)

 

Der Aschermittwochsgottesdienst am 09. März 2011 wurde vom Jahrgang 11 vorbereitet.
Es waren auch die Schülerrinnen und Schüler des Jahrgangs 10 eingeladen.

 

 

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Weltgeschichte zum Anfassen – ein Besuch bei Siegmund Jähn

Im Jahr 1978 ist Siegmund Jähn mit einer Sojus-Kapsel vom Raumfahrtbahnhof Baikonur gestartet und ist wenige Minuten später der erste Deutsche im Weltraum gewesen. Im Rahmen des Projekts “Von Europa in den Weltraum” geleitet von Christoph Lohuis und Stefan Henschke haben Anna Alexandrov, Jost Nagel und Alexander Ressentchouk ein Interview mit dem noch immer weltberühmten Kosmonauten organisiert.

Um den inzwischen 80-Jährigen unmittelbar kennenzulernen, sind Stefan Henschke und die Projektteilnehmer auf dessen persönliche Einladung hin zu ihm nach Hause in seine Heimatstadt Strausberg (östlich von Berlin) gefahren. Morgens um 6.30 Uhr ging es vom Parkplatz vor dem Gymnasium in Neuenhaus los. Mehr als zwölf Stunden später und um viele interessante Geschichten rund um die ostdeutsche Raumfahrt bereichert, kamen die vier wieder in Neuenhaus an.

Nach einer überaus herzlichen Begrüßung lud Siegmund Jähn seine Besucher kurzerhand auf ein gemeinsames Mittagessen ein. Danach saß man in seinem Arbeitszimmer zusammen, das wie ein Museum mit einer Vielzahl von historischen Gegenständen aus der großen Zeit der ersten Weltraumflüge ausgestattet ist. Neben einer Vielzahl originaler Fotografien, gaben die Exponate und vor allem die persönlichen Eindrücke von Siegmund Jähn einen spannenden Einblick in die deutsche und internationale Raumfahrt.

Jost, Alexander und Anna waren vor allem von der persönlichen Darstellung der Erlebnisse beeindruckt, da neben den Bereichen der internationalen Raumfahrt auch Weltgeschichte und Politik vom Kalten Krieg bis heute für sie durch die lebhafte und detaillierte Erzählweise Siegmund Jähns begreifbar und fassbar wurden. Die drei Schüler waren sich einig, etwas ganz Besonderes erlebt zu haben, von dem sie wahrscheinlich noch ihren Kindern erzählen werden. (loh, hsk)

 

v.l.n.r.: Jost Nagel, Siegmund Jähn, Anna Alexandrov und Alexander Ressentchouk

Lise feiert 50 Jahre – Foto vom Frühstück und der Talentshow

Alle Schüler, Lehrer und Mitarbeiter sind am 18.09.2017 mit einem gemeinsamen Frühstück in die Projektwoche „Europa gestalten“ gestartet.

 

Beeindruckende musikalische, sportliche und theatralische Beiträge gab es auf der Talentshow zu sehen und zu hören. Mit ihrem souveränen Klaviervortrag belegte Joana Köster den 1. Platz, nur knapp dahinter landeten  Gardis Roolfs und Wiebke Brookmann mit ihrem witzigen Sketch „Ein Glas Wasser austrinken ohne es anzufassen. Platz 3 erreichte Hannah Schaaij mit ihrer gefühlvollen Interpretation des Songs „Giants“.

 

Die „Special-Edition“ – Schulkleidung mit dem Festtagslogo ist angekommen. Wer noch nachbestellen möchte, kann das tun am Tag der offenen Tür am Freitag, den 22.09.2017. Modelle zum Anprobieren und Listen zum Eintragen liegen dann im Eingangsbereich an der Treppe aus. (bri)

Lise Meitner Gymnasium feiert 50 Jahre

Anlässlich ihres 50-jährigen Jubiläums veranstaltet unsere Schule vom 18. bis zum 23. September 2017 eine Festwoche. Hier zum Vormerken alle wichtigen Termine:

Lise schlemmt
gemeinsames Frühstück mit allen Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern
in Neuenhaus und Uelsen – Montag, 18.9.2017, 1. Stunde

Lise reist
Projektwoche „Europa gestalten“ – 18.9. bis 22.9.2017, 1. bis 5. Stunde

Lise zeigt Talent
Talentshow mit Musik und mehr – Montag, 18.09.2017, 18.00 Uhr Aula Neuenhaus

Lise macht Theater
Der große Gatsby – Theaterstück des Kurses Darstellendes Spiel
Mittwoch, 20.09.2017, 19.00 Uhr Aula Neuenhaus

Lise feiert
Offizieller Festakt für geladene Gäste – Freitag, 22.09.2017, 11.00 Uhr Aula Neuenhaus

Lise präsentiert
Tag der offenen Tür – Präsentation der Projekte, Ausstellung zur Geschichte der Schule
Freitag, 22.09.2017, 16.00 Uhr Neuenhaus und Uelsen

Lise tanzt
Party mit kurzweiligem Musikprogramm und Tanz für alle Eltern, ehemaligen Schülerinnen und Schüler und (ehemaligen) Lehrerinnen und Lehrer
Samstag, 23.09.2017, 20.00 Uhr Aula Neuenhaus

Erdkunde-Exkursion zur Meyer-Werft nach Papenburg

Am 05. September 2017 fuhren die Klassen 6R und 6S mit Frau Hahn und Frau Reurik nach Papenburg zur Meyer-Werft. Während sich die 6R auch aktuell mit dem Thema „Wirtschaften auf dem Land“ beschäftigt, hat die 6S erst im nächsten Halbjahr epochal Erdkunde-Unterricht. Die Weiterführung vom Ende des letzten Schuljahres und die Einführung in dieses Thema wurden deshalb kurzerhand in den Bus verlegt. Schon bei unserer Anfahrt zur Werft fiel unser Blick auf ein gigantisches Kreuzfahrtschiff, das wir zwischen den Wiesen und Bäumen aufragen sahen. Dieses Schiff ist fast fertig und soll im September über die Ems in die Nordsee überführt werden. Insgesamt 45 Schülerinnen und Schüler staunten nicht schlecht, als sie das Ausmaß des Schiffes direkt vor Augen hatten. In der zweistündigen, abwechslungsreichen Führung war viel Interessantes über die Geschichte der Werft, über neue Technologien, die Ausstattung der Schiffe und das Arbeitsplatzangebot zu erfahren. (hah) Einen ausfürlichen Bericht zu dieser Exkursion mit Bildern gibt es hier.

Stadtexkursion nach Hameln mit den Klassen 8R und 8S

Am 12. September 2017 fuhren zwei unserer Klassen – die 8R und die 8S – gemeinsam mit Frau Hahn und Herrn Henschke in die wunderschöne Stadt Hameln im Weserbergland. Ziel unserer Exkursion war es, die Themen „Stadtentwicklung“, „Mittelalterlicher Stadtkern“, „Aufwertung der Altstadt / Wandel der Verkehrssituation“ und „Strukturwandel“ in der Realität nachvollziehen zu können. Zunächst erschlossen wir uns durch Analyse von Straßennamen die alte Stadtstruktur, erfuhren viel über die Gründung der Stadt und den Handelsstandort Hameln und besichtigten die erhaltene Stadtmauer mit ihren restaurierten Wehrtürmen. Anhand eines Arbeitsblattes sollten anschließend Stadtansichten aus unterschiedlichen Jahrzehnten verglichen und Standortkriterien für die ortsansässige Industrie erarbeitet werden. Natürlich kam auch das Sightseeing nicht zu kurz. (hah)

Einen ausfürlichen Bericht zu dieser Exkursion mit Bildern gibt es hier.

LMG-Fußballer gelingt Überraschungserfolg

Die Schulmannschaft Fußball des Lise-Meitner Gymnasiums Neuenhaus konnte beim stark besetzten Barmer Cup am Schulzentrum Lohne einen guten 3. Platz belegen.

Vor allem in der Vorrunde zeigte das Team von Johannes Alsmeier seine spielerische Klasse. So belegte man nach drei Siegen und einem Unentschieden in der Fünfergruppe verdient den ersten Platz und zog damit in die Endrunde ein. Gegner waren hier die Oberschule Uelsen sowie die Realschule Bad Bentheim.

Nachdem man dem späteren Turniersieger aus Uelsen noch ein 1:1 Unentschieden abtrotzen konnte, ließ das Team gegen die Realschule Bad Bentheim die nötige Entschlossenheit vermissen und unterlag nicht unverdient mit 0:1.

Schlussendlich also der 3. Platz und damit ein weiterer Pokal für die Schulsportvitrine. (als)

Zur erfolgreichen Mannschaft gehören:
Untere Reihe (v.l.n.r.): Tim Scholte, Dennis Beckhuis, Till Onste, Dominick Wolbink, Nils Bauer, Malte Gosen

Hintere Reihe (v.l.n.r.): Betreuende Lehrkraft Johannes Alsmeier, Lauren Tyman, Lukas Siebert, Ben Hagmann, Till van Dorsten, Jonas Grote Wiegerink, Marvin Heck, Malte Kamps, Julius Kampherbeck