Gedenkfeier in der Klinkhamerstraße zur Reichspogromnacht am 9. November 1938

Anlässlich des Gedenkens an die schrecklichen Ereignisse, als in ganz Deutschland nicht nur Synagogen und jüdische Geschäfte verbrannt, zerstört und geplündert wurden, sondern auch Menschen jüdischen Glaubens getötet und verletzt wurden, haben Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 und 9 die Ergebnisse ihres Projekts „Europa vor 80 Jahren – Auf den Spuren von Günther Frank“ vorgetragen. Sie berichteten über die Geschehnisse jener Nacht in Neuenhaus und über die Lebenswege der Mitglieder der Familie Frank, die Eltern Julius und Selma und Günter, den Sohn. Besonders eindrucksvoll gelang es ihnen, die enorme emotionale Belastung der Familie durch die zunehmende Ausgrenzung aus der Neuenhauser Bürgerschaft mit fiktiven Tagebucheinträgen und ergreifenden bildliche Darstellungen zu verdeutlichen. Mehrere Tage hatten die Schüler zuvor im Rahmen der schulischen Projektwoche unter Anleitung von Frau Balderhaar und Frau Pfeifer intensiv geforscht, hinterfragt, diskutiert und sich kreativ und einfühlsam mit diesem schwierigen und dunklen Thema auseinandergesetzt. (bri)

Neue Lehrerin aus Kanada: Charlie Adam Sawyer

Ich heiße Charlie, bin 24 Jahre alt und komme aus Kanada (Québec), wo Französisch gesprochen wird. Ich habe internationale Beziehungen und moderne Sprachen studiert, was man mit Kulturwissenschaft vergleichen kann. Ich habe mich für Deutsch und Portugiesisch entschieden. Ich bin schon als Au-Pair Mädchen in Deutschland gewesen und habe südlich von Hannover gewohnt. Dann bin ich nach Passau gegangen, um dort zu studieren. Insgesamt war ich 16 Monate hier. Ich habe mich in das Land verliebt und habe mich hier in Deutschland zu Hause gefühlt. Ich musste dann zurück nach Kanada, um meinen Bachelor zu beenden. Ich habe gehofft, dass ich ein Weg zurück nach Deutschland finden würde. Ich hatte von dem Assistenz-Programm erstmals in meinem Deutschkurs gehört und habe mir gedacht, dass es nichts für mich wäre. Jetzt bin ich, nach meinem Bachelor, glücklich das Programm doch zu machen. Als ich bemerkte, dass es die Sprachen sind, die ich mag, habe ich mich für das Programm beworben. Nach meiner letzten Prüfung habe ich gelesen, dass ich akzeptiert wurde. Ich werde an eure Schule bis Ende Mai als Französische Assistentin arbeiten und freue mich schon darauf, euch alle kennenzulernen!

!Bienvenidos! – Schüleraustausch mit der Elian’s British School, La Nucía, Spanien

Große Aufregung am ersten Tag. Der Flug von Alicante nach Amsterdam ist kurzfristig ausgefallen, wodurch unsere spanischen Gäste erst einen Tag später, also am 27. Oktober anreisen konnten. Von diesem Tag aber bis zum 03. November konnten 9 Schüler des 11. Jahrgangs spanische Schüler aus La Nucía in Neuenhaus empfangen.

Auf dem Programm standen dieses Jahr gemeinsame Ausflüge nach Osnabrück und Bremen mit einer Rathaus-/Altstadtführung und die Besichtigung der Meyer Werft in Papenburg. Abgerundet wurde das Programm durch viele gemeinsame Freizeitaktivitäten und einem gemeinsamen Abschiedsfrühstück. Vielen Dank an die Schüler und Eltern, die unsere Gäste so herzlich aufgenommen haben. Wir freuen uns schon auf unsere Fahrt Anfang März nach Spanien, die sicherlich ebenso schön und ereignisreich sein wird. (kla)

Elternbrief für November 2017

Der aktuelle Elternbrief für November 2017 enthält viele wichtige Informationen. Zu diesen zählen u.a. LMG ist Europaschule, dritter Platz für Schulmannschaft beim Barmer-Cup, Lange Nacht der Mathematik, Computerkurs für Seniorinnen und Senioren sowie weiteren Themen. Dringend zum Lesen empfohlen!

Computerkurs für Seniorinnen und Senioren

Fotos aus E-Mail-Anhängen zu speichern, Reisen im Internet zu buchen oder die schnellste Autoroute zu einem Ziel zu finden sind Möglichkeiten eines Computers, für die sich auch viele ältere Menschen interessieren.

16 Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs des Lise Meitner Gymnasiums gaben Ende des letzten Jahres einer Gruppe Senioren aus der Niedergrafschaft an zwei Nachmittagen Tipps für den täglichen Umgang mit dem Computer und beantworteten zahlreiche Fragen. Am Ende des Kurses zogen nicht nur die Senioren ein positives Fazit, auch den beteiligten Schülern hatte es großen Spaß gemacht, ihr Wissen weiterzugeben.

Das Lise Meitner Gymnasium hat zudem Glück bei einer Verlosung gehabt. Unter den teilnehmenden Schulen verlost die Sparkassenlotterie Preisgelder. Am 24.08.2017 übergab Herr Geert Vette von der Sparkasse Neuenhaus einen Gewinn-Scheck über 500 Euro für Schulprojekte bzw. Anschaffungen der Schule. (frb)

Vielen Dank für die Unterstützung.

Lesung mit Rainer Rudloff am 29.9.2017

„Lise liest“ – so heißt unser Programm zur Leseförderung am LMG. Nach den positiven Erfahrungen in zurückliegenden Jahren hatten wir auch in diesem September erneut Rainer Rudloff gebucht. Zwei Bücher hatte er mitgebracht ins evangelisch-reformierte Gemeindehaus in Neuenhaus. Sein Programm „Coole Typen leben länger“ ist genau richtig für die 5. und 6. Klassen aus Neuenhaus und Uelsen. Rudloff beginnt mit „Fett Kohle“ von Dorit Linke.   Er schlägt das Buch auf und sofort läuft das Kopfkino: Aus einem Müllcontainer zieht Niklas eine Aktentasche mit 50000 Euro. Rudloff hat so eine Tasche dabei, er greift hinein und wirft einen Stapel Geldscheine in die Luft. Spätestens jetzt hat er seine Zuhörer am Wickel. Während die Scheine auf der Bühne niederregnen, erfahren die Zuhörer, dass Niklas das Geld behalten will, und jetzt fangen seine Probleme an. Rudloff liest nicht einfach nur: Er flüstert, er schreit, er dehnt die Worte, oder er presst sie hervor. Er verpasst jeder Figur eine eigene Stimme. Er brummt wie ein Gangster oder er quengelt wie ein kleines Kind. (hbg) Einen ausführlichen Bericht zu dieser Lesung mit Rainer Rudloff erhalten Sie hier.

Lange Nacht der Mathematik in Neuenhaus

Es ist wieder soweit - die "Lange Nacht der Mathematik" steht vor der Tür. In der Nacht von Freitag, 24.11.17 bis Samstag, 25.11.17 dürfen ca.150 Schülerinnen und Schüler die Nacht in der Schule verbringen und kniffelige Mathematikaufgaben lösen.

Alle Informationen zur Mathenacht und die Anmeldeformulare gibt es hier. 
Anmeldeformular und Informationen zum Anmeldeformular

Wir freuen uns auch über engagierte Eltern, die uns bei der „Mathenacht“ unterstützen wollen. Nähere Informationen gibt es hier: Helferinfo für die Eltern

Damit alles gut läuft, brauchen wir viele Helfer. Wir bitten daher die Eltern und andere Interessierte mitzuhelfen und dadurch für ein tolles Erlebnis zu sorgen. Hier finden Sie Informationen und eine Möglichkeit sich bei uns zu melden. (pth)

Bei allen weiteren Fragen bitte an mathenacht@lmg-nhs.de wenden! Allgemeine Informationen finden sich auf http://www.mathenacht.de

Aschermittwochsgottesdienst vom 01. März 2017

Die Melodie der Zeit – Rezension von Marah Forke und Sina Pötter

 

Am 1.03.2017 wurden alle Schüler des 10. und 11. Jahrgangs des Lise Meitner Gymnasiums Neuenhaus zum Aschermittwochsgottesdienst eingeladen. Dieser wird traditionell von den Prüfungskursen Religion des 11. Jahrgangs vorbereitet.

Vor Beginn des Gottesdienstes sollten alle ihre Stimme dazu abgeben, ob die Zeit sie oder sie die Zeit im Griff haben. Leider war nicht jedem klar, dass die Stimmabgabe tatsächlich eine war, da es nicht dazu gesagt wurde, und daher haben die meisten einfach irgendwo einen Strich gesetzt.

Der Gottesdienst wurde mit einem selbstgedrehten Film begonnen. In ihm wurden viele Schüler und Lehrer über ihre Meinung zum Thema Zeit befragt. Obwohl er teils unterhaltsam und lustig war, gab es auch mehrere Befragte, die nichts Aussagekräftiges beizusteuern hatten. Diese Szenen hätten besser herausgelassen werden sollen. Trotzdem war der Film ein guter Anfang, da er das Thema des Gottesdienstes gut einleitete.

Während des Gottesdienstes gab es außerdem zwei Symbolhandlungen. Als erstes wurde der Verkündigungstext aus Prediger 3 von mehreren Schülern vorgelesen. Sobald ein Schüler geendet hatte, wurde eine von den vorher angezündeten Kerzen ausgepustet. Dies war ein Symbol dafür, dass die Zeit, die vom Schüler angesprochen worden war, jetzt zu Ende war. Immer wenn einer der Schüler seinen Satz vorgelesen hatte, wurde dessen Inhalt per Powerpoint an eine Leinwand gebeamt. Das war zwar grundsätzlich eine gute Idee, doch leider konnte man es von den meisten Plätzen aus nicht gut erkennen.

Die zweite Symbolhandlung wurde sehr anschaulich dargestellt. Während eine Schülerin einen Text zum Tagesablauf frei vortrug, füllte sie kleine und große Steine in ein Glas. Die Steine standen jeweils für die wichtigen Dinge oder die Dinge, die den einzelnen Personen wichtig sind, sowie für Freizeit oder anderes Unwichtiges. Allerdings konnte man auch diese Handlungen von weiter entfernten Plätzen nicht sehr gut beobachten.

Zwischen den Symbolhandlungen kam die Predigt, die von Pastor Wiggers gehalten wurde. Er begann sie mit einem Satz, den er auf der Palliativstation in Nordhorn gelesen hatte. „Nicht dem Leben mehr Jahre geben, sondern den Jahren mehr Leben geben.“ Dadurch kam er auf das Thema Zeitwahrnehmung, welches er anschaulich mit Tönen und Musik verglich. Außerdem bezog sich Pastor Wiggers während der Predigt auch auf Politik und die Gesellschaft, da wir nur „aus dem Jetzt“ entscheiden. Seine Predigt passte sehr gut zum Thema und regte zum Nachdenken an. Doch obwohl die Predigt sinnvoll und überzeugend war, war sie sehr lang und kein Schüler war an ihr beteiligt. Dies hat etwas gefehlt.

Der gesamte Gottesdienst wurde von Musik begleitet. Sie war gut gespielt und viele Instrumente haben die Sängerinnen Merle Egbers und Joana Köster unterstützt. Joana spielte aber hauptsächlich Klavier. Des Weiteren hat Marc Oldekamp das Cajon gespielt und Pastor Wiggers die Gitarre. Leider sangen die restlichen Schüler nicht besonders mit.

Ganz zum Schluss beim Verlassen der Kirche haben alle noch ein Lesezeichen als Erinnerung bekommen. Von der Idee her war es gar nicht so schlecht, da auf der Vorderseite ein Spruch stand, doch für viele ist es nicht von großem Nutzen, da die meisten nicht sehr viel lesen. Außerdem gab es keinen klaren Bezug der Lesezeichen zum Gottesdienst.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass der Gottesdienst sehr schön war, doch an der gesamten Ausführung noch ein bisschen zu feilen gewesen wäre.

 

 

Eine Rezension von Kaja Maathuis

 

Am Aschermittwoch, dem 01.03.2017, fand in der evangelisch-reformierten Kirche in Neuenhaus ein Gottesdienst zu dem Thema „Zeit“ für die Jahrgänge 10 und 11 des Lise-Meitner-Gymnasiums statt. Der Gottesdienst wurde von den beiden Prüfungskursen Religion des 11. Jahrgangs vorbereitet und gestaltet.

Am Eingang hingen zwei Plakate an der Wand, auf denen jeder abstimmen sollte, wie er/ sie zu der Zeit steht. Zum einen konnte man „Die Zeit hat mich im Griff“ und zum anderen „Ich habe die Zeit im Griff“ wählen. Die Ergebnisse wurden anschließend im Gottesdienst vorgestellt, was meiner Meinung nach eine sehr gute Idee war, da man so direkt in das Thema eingeleitet und in den Gottesdienst mit einbezogen wurde.

Als Vorspann lief das Poplied „It's time“ von Imagine Dragons, welches sehr gut zu dem Thema und zu dem Musikgeschmack der Schüler passte. Trotz der kurzen Begrüßung wurde alles Wichtige zu dem Einstieg in den Gottesdienst gesagt, woraufhin eine Musikgruppe mit Klavier, Cajon, Gitarre und Gesang folgte. Sie bestand aus drei Schülern und Pastor Wiggers. Die Musik wurde sehr gut gespielt und man konnte sie sich sehr gut anhören, nur leider haben nicht viele mitgesungen. Die Gruppe hat den Gottesdienst meiner Meinung nach aufgelockert und für Unterhaltung gesorgt. Sie spielte immer zwischen den verschiedenen Vorträgen.

Danach wurde ein kurzer Film, in dem Schüler und Lehrer der Schule zu dem Thema „Zeit“ befragt wurden, als Einstieg in das Thema gezeigt. Da viele der Befragten wenig aussagekräftig geantwortet haben, wirkte der Film etwas unprofessionell. Außerdem waren witzige Szenen vorhanden, die nicht passend für einen Gottesdienst sind. Nach dem Film wurde von Schülern ein Gebet gesprochen und von der Musikgruppe das Lied „Keine Maschine“ gespielt. Dieses Lied finde ich besonders gut gewählt, da es vermutlich jeder kennt.

Daraufhin erfolgte ein Verkündigungstext aus Prediger 3, wozu eine Powerpoint-Präsentation an einer Leinwand gezeigt wurde, die jedoch leider durch die Blendung des Lichts nicht von allen gut gesehen werden konnte. Der Verkündigungstext wurde von mehreren Schülern vorgetragen, die immer wieder eine Kerze ausgepustet haben. Dies sollte, wie der Text auch deutlich machte, zeigen, dass alles seine Zeit hat.

Daraufhin folgte die Predigt, die von Pastor D. Wiggers gehalten wurde. Sie bezog sich auf das Thema „Zeit“, indem der Pastor die Zeitwahrnehmung mit Tönen verglich, was ich passend und unterhaltsam finde. Zudem nahm er Bezug auf die Politik und die Gesellschaft und sagte, man entscheide nur „aus dem Jetzt“. Er erzählte von der Nordhorner Palliativstation, wo er öfter Kranke besucht. Dort hänge ein Schild, auf dem stehe, es gehe nicht darum, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben.

Was ich besonders gut finde, war die Symbolhandlung, bei der eine Schülerin zeigte, wie sich jeder Mensch sein Leben gestalten solle, damit für alles genügend Zeit ist. Dies machte sie mit zwei Gläsern, in die sie Steine und Sand füllte, deutlich. Leider konnte man dies ebenfalls nicht gut von allen Plätzen erkennen. Danach wurden Fürbitten von mehreren Schülern gesprochen und zum Abschluss das Segenslied „Sei behütet“ gesungen. Am Ausgang bekam jeder ein Lesezeichen, welches als Andenken an den Gottesdienst diente. Ich finde, es passte nicht so gut zu dem Thema des Gottesdienstes.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass der Gottesdienst den Schülern des Prüfungskurses Religion gelungen ist, da er unterhaltsam und meiner Meinung nach nicht langweilig war.

 

 

Gelungener Aschermittwochsgottesdienst – Rezension von Kilian Dinter

 

Der diesjährige von den 11-ern vorbereitete Gottesdienst beschäftigte sich mit dem Thema „Zeit in unserer Gesellschaft“. Zu Anfang gab es eine Abstimmung, die zeigen sollte, ob Zeit unser Leben bestimmt oder umgekehrt, jedoch wurde kaum erwähnt, dass dies eine Umfrage war und somit wurde sie verfälscht. Eigentlich war dies eine gute Idee, aber die meisten hielten die Liste für eine Art Zählung der Anwesenden.

Der Vorspann wurde durch das Lied „It’s time“ umgesetzt und man wurde dadurch schon einmal stimmig ins Thema eingeführt. Danach kam eine normale Begrüßung und wieder ein Lied. Insgesamt wurde viel gesungen, auch moderne Lieder, um das Publikum zu animieren, am Gottesdienst teilzunehmen, aber die Jugendlichen hielten sich vorwiegend zurück.

Auch einen Film mit der Umfrage, was Zeit bedeutet, gab es. Dieser war ebenfalls an das Publikum gerichtet und sehr unterhaltsam. Allerdings konnte man durch die Sonnenstrahlen, die durch die großen Fenster gelangten, kaum etwas auf der Leinwand erkennen. Zudem hätte man einige sinnlose Antworten herausschneiden können, doch insgesamt war es ’mal etwas anderes.

Danach wurde der Verkündigungstext abwechselnd vorgetragen, wobei die Sprechanteile durchaus etwas länger hätten sein können, aber alle sprachen laut und deutlich. Die Hauptaussage und der Inhalt, dass Zeit etwas genauso schnell erschaffen wie vernichten kann, passten gut zum Thema und regten zum Nachdenken an. Dies wurde durch eine kleine Powerpoint-Präsentation gut veranschaulicht und durch das folgende symbolische Auspusten von Kerzen verdeutlicht.

Die später von Dieter Wiggers gehaltene Predigt nahm noch einmal Bezug auf die Zeit in unserer Gesellschaft, zum Beispiel in der Politik. Das Thema wurde hier ausgeweitet und teils auch schon auf das Publikum bezogen, was ja grundsätzlich positiv ist. Eine symbolische Darstellung mit Steinen folgte, in der gezeigt wurde, dass man in seinem Leben mit den wichtigen Dingen beginnen sollte, sonst habe man keine Zeit mehr für sie. Dies war sehr anschaulich und hätte man meiner Meinung nicht besser machen können. Zum Schluss wurden noch Fürbitten gehalten und man erhielt ein Lesezeichen, dessen Sinn jedoch fraglich bleibt.

Alles in allem finde ich die Veranstaltung durchaus gelungen, da sie sehr kreativ war und zum Nachdenken über das eigene Leben, und wie man dies verbringen will, angeregt hat.

 

 

Rezension von Hanna Scholten

 

Am 01.03.17, dem Aschermittwoch, fand ein Gottesdienst in der reformierten Kirche Neuenhaus statt, der von den Prüfungskursen Religion des 11. Jahrgangs mit Hilfe von Pastor Wiggers vorbereitet wurde. Besucht haben ihn der 10. und 11. Jahrgang und die Fachlehrer der Schüler. Der Gottesdienst thematisierte die Zeit – ein gut gewähltes Thema, da man selbst und auch viele andere ständig unter Zeitdruck steht und man dadurch über die Bedeutung der Zeit nachdenkt.

Zu Beginn fand eine Abstimmung statt, bei der es zwei Möglichkeiten gab. Entweder „Ich habe die Zeit im Griff“ oder „Die Zeit hat mich im Griff“. Man hat dann einfach einen Strich auf dem Plakat mit der Aussage gemacht, die auf einen zutrifft. An sich ist diese Abstimmung sehr sinnvoll, da sie bewirkt, dass man sich erstmals mit dem Thema auseinandersetzt, jedoch war nicht ganz deutlich, dass es sich um eine Abstimmung handelt.

Während dieser Umfrage und auch zum Eingang wurde das Lied „It's time“ von den Imagine Dragons angespielt. Die Wahl des Liedes war auch sehr passend, da es ebenfalls die Zeit thematisiert. Daraufhin folgte die Begrüßung durch Carl Voget und das erste Lied „Gospelboat“, vorgetragen von Joana Köster mit Klavier und Gesang, Merle Egbers mit Gesang, Marc Oldekamp am Cajon und Pastor Wiggers an der Gitarre. Auch die weiteren Lieder wurden von ihnen vorgetragen.

Als nächstes wurde das Thema des Gottesdienstes mit Hilfe von einem Film und einem darauf folgenden Gebet vorgestellt. Der Film behandelte die Meinung einiger Schüler und Lehrer zu der Zeit und war überwiegend unterhaltsam und lustig, doch manche Aspekte waren zu wenig aussagekräftig. Das Gebet, wie auch die weiteren Gebete, wurden von mehreren Schülern vorgetragen. Auch ein Bibeltext aus Prediger 3 wurde gelesen und mit einer Powerpoint-Präsentation und durch Auspusten von Kerzen verdeutlicht. Die Powerpoint-Präsentation war jedoch aufgrund des Lichteinfalls nur schwer erkennbar.

Es folgte die Predigt durch Pastor Wiggers, die Bezüge zur Politik und Gesellschaft und zur Nordhorner Palliativstation enthielt. Außerdem wurde die Zeitwahrnehmung mit Tönen und Musik sehr anschaulich verglichen. Trotz der Tatsache, dass die Predigt sinnvoll war und zum Nachdenken anregte, war es schade, dass keiner der Schüler der Prüfungskurse mit einbezogen wurde. Nach einem weiteren themenbezogenem Lied begann Kirsten Moelert eine Themaverdeutlichung mit Steinen in einem Glas als Symbol des Zeitmangels. Dies war sehr anschaulich und regte auch stark zum Nachdenken an. Es folgten die Fürbitten und das Segenslied „Sei behütet“ und der Gottesdienst wurde beendet. Beim Herausgehen bekam noch jeder Schüler ein Lesezeichen zur Erinnerung mit der Aufschrift „Meine Zeit steht in deinen Händen“ geschenkt. Hier wurde jedoch kein klarer Bezug zum Gottesdienst deutlich.

Zusammenfassend finde ich, dass man sagen kann, dass der Aschermittwochgottesdienst der Prüfungskurse Religion sehr gut vorbereitet war und auch von den weiteren Schülern sehr positiv aufgenommen wurde. Außerdem finde ich es sehr gut, dass die Schüler lernen, einen Gottesdienst zu gestalten und ihn vorzutragen.

 

 

 

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Aschermittwochsgottesdienst vom 10. Februar 2016

Rezensionen vom Aschermittwochgottesdienst am 10.02.2016

 

1. Der Aschermittwochsgottesdienst in der evangelisch-reformierten Kirche in Neuenhaus wurde von den Religionsprüfungskursen des 11. Jahrgangs organisiert. Gleich zu Beginn wurde man aufgefordert, seine Wünsche und Hoffnungen auf eine Tapete zu schreiben. Die Idee war gut, da man aktiv in den Gottesdienst miteinbezogen wurde. Während man die Kirche betrat, lief im Hintergrund leise Musik, was für eine entspannte Atmosphäre sorgte. Allgemein wurde viel gesungen und mit Gitarre begleitet. Außerdem wurden die am Anfang aufgeschriebenen Wünsche, wie zum Beispiel Frieden und Freiheit, vorgelesen. Am berührendsten fanden wir das Musikvideo „Astronaut“ von Andreas Bourani und Sido. In diesem wurden die negativen Seiten unserer Welt wie Hunger, Tod und Krieg dargestellt, was gut zu dem Thema des Gottesdienstes passte. Die Predigt knüpfte an das Musikvideo an und wurde lebendig gestaltet. Die Kerzen, die vorher, als es um Leid und Unrecht ging, ausgepustet worden waren, wurden jetzt, während Mut machende Beispiele für ein besseres Leben vorgelesen wurden, wieder angezündet. Das war sehr gut, weil so die Hoffnung in der Welt veranschaulicht wurde. Für das Fürbittengebet konnte jeder seine Anliegen aufschreiben, die in das Gebet eingebaut wurden. Nicht so gut gelungen an dem Gottesdienst war das kleine Theaterstück am Anfang, denn der Inhalt wurde nicht richtig deutlich. Im Allgemeinen war der Gottesdienst aber gut, da er spannend war und auch aktuelle Themen, wie zum Beispiel die Flüchtlinge, angesprochen wurden.

 

2. Am 10.02.2016 haben wir, der 10. Jahrgang, am Aschermittwochsgottesdienst teilgenommen. Dieser wurde von den Religionsprüfungskursen des 11. Jahrgangs vorbereitet.

Das Thema des Gottesdienstes waren unsere Hoffnungen, Wünsche und Träume. Außerdem wurde aber von dem Leid unserer Welt berichtet, das dazu im Widerspruch steht. Wir sind der Meinung, dass der Gottesdienst sowohl gelungene als auch nicht gelungene Seiten hatte. Zum einen fanden wir schade, dass man einige Schüler/-innen akustisch nicht gut verstanden hat. Außerdem blieb manchmal kaum Zeit zum Nachdenken, weil einige Programmpunkte sehr schnell aufeinander folgten. Das Thema war allerdings interessant und somit gut gewählt. Vor allem das Einbeziehen der Schüler lockerte alles auf. Jedoch ging für uns durch die vielen negativen Bilder des Musikvideos der Hoffnungsschimmer des Gottesdienstes etwas verloren. Die vorgetragene Predigt und vor allem die Auswahl der modernen Lieder, welche teils sogar durch Solisten vorgetragen wurden, haben uns sehr gefallen. Auch dass beispielsweise Kerzen als Symbole verwendet wurden, fanden wir schön. Rückblickend können wir sagen, dass uns der Gottesdienst gefallen hat und dieser somit ein Erfolg war.

 

3. Der Gottesdienst am Aschermittwoch befasste sich mit aktuellen Themen, die sich auf der Welt abspielen. Es ging um viel Leid, welches gerade geschieht, zum Beispiel die Flüchtlingskrise oder Kriege. Dies wurde sehr passend in dem Video von Andreas Bourani „Astronaut“ dargestellt, sodass alle Schüler das Thema gut nachvollziehen konnten. Außerdem wurde der Gottesdienst sehr musikalisch gestaltet, was ihn sehr fröhlich wirken ließ. Die Schüler der Religionskurse gaben sich viel Mühe beim Vortragen einzelner Vorspiele und Beiträge. Jedoch wurde vielen nicht ganz klar, um welches Thema sich das Anspiel handelte. Die einzelnen Teile wurden allerdings sehr verständlich vorgetragen, sodass einem klar wurde, dass es um einen Hoffnungsschimmer trotz aller Probleme und Schwierigkeiten ging. Der Gottesdienst war dazu da, um uns Schüler zu ermutigen und um uns Hoffnung zu schenken in einer Welt, in der oft die Hoffnung schon längst verloren zu sein scheint.

 

 

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Aschermittwochsgottesdienst vom 18. Februar 2015

Rezensionen vom Aschermittwochgottesdienst am 18.02.2015

1. Rezension
Am 18.02.2015 fand in der evangelisch-reformierten Kirche in Neuenhaus der Aschermittwochsgottesdienst zum Thema „Du bist schön- habe Mut Farbe zu bekennen“ statt. Der Gottesdienst wurde von den Religionprüfungskursen des 11. Jahrgangs für den 10. und 11. Jahrgang organisiert.
Zuerst wurde das Lied „Spinner“ von Revolverheld als Einleitung gespielt. Danach folgte eine Begrüßung, in der das Thema des Gottesdienstes vorgestellt wurde.
Einige Wochen vorher wurden die 10. Klassen zum Thema Gruppenzwang und Anpassung befragt. Die Ergebnisse wurden in Form eines Interviews dargestellt. Außerdem gab es noch ein Anspiel, in dem die Gründe von Ausgrenzung thematisiert wurden. Dazu wurde dann anschließend eine Filmszene aus High School Musical gezeigt, in der die Schwierigkeiten des „Andersseins“ deutlich gemacht wurden.
Vor der Ansprache von Pastor Dieter Wiggers wurde eine moderne Fassung des Gleichnisses vom verlorenen Sohn vorgetragen, die Dieter Wiggers in seine Ansprache miteinbezog. Auch forderte er die Zuhörer auf, man selbst zu sein, da Gott keine Einheitsmenschen gewollt hat. Eine weitere Hauptaussage der Andacht war: „Jeder darf seinen eigenen Weg gehen und auch Fehler machen.“
Zum Schluss wurde ein Bezug auf die Aktion „Du bist schön“- 7 Wochen ohne Runtermachen hergestellt.
Während des ganzen Gottesdienstes wurden passende Lieder gespielt, die von Hanna Bloemendal, Halina Klompmaker, Dieter Wiggers und Glenn Büter musikalisch begleitet wurden.
Besonders gut war, dass der Gottesdienst abwechslungsreich gestaltet wurde und er ein aktuelles Thema behandelt hat. Außerdem hat uns gefallen, dass der 10 Jahrgang miteinbezogen wurde und dass die Prüfungskurse so gut vorbereitet waren. Nicht so gut war, dass es an manchen Stellen etwas übertrieben dargestellt wurde, wobei Übertreibungen auch auch dabei helfen, auf das Problem hinzuweisen.
Abschließend kann man sagen, dass es ein gelungener Gottesdienst war mit passenden Liedern, wobei es schade war, dass nicht sehr laut mitgesungen wurde.

 

2. Rezension von Jonas Husmann & Lea Veldhuis, Klasse 10R
Am Aschermittwoch, den 18.Februar 2015 veranstalteten die Prüfungskurse Religion des 11.Jahrgangs die traditionelle Andacht in der evangelisch-reformierten Kirche in Neuenhaus.
Der Gottesdienst umfasste das Thema „Habe Mut, Farbe zu bekennen, denn du bist schön!“, welches Dieter Wiggers in seiner kurzen Predigt den Besuchern des 10. und 11. Jahrgangs nahe brachte.
Mit dem Lied „Spinner“ von der Band Revolverheld wurde das Thema sehr passend eingeleitet. Im Folgenden wurden weitere kreative Elemente verwendet, wie z.B. ein kleines Rollenspiel und eine kurze Filmszene, die zusammen mit Musikstücken eine gute Umsetzung des Themas darstellten. In dem Anspiel wurden mögliche Gründe für Ausgrenzung thematisiert, die sich in der Filmszene aus dem Film „High School Musical“ widerspiegelten, und diese ging zusätzlich auf die Schwierigkeiten des Andersseins ein.
Die zuvor vorgelesene moderne Fassung des Gleichnisses „Der verlorene Sohn“ wurde dann in der darauffolgenden Predigt von Pastor Dieter Wiggers aufgenommen und passend zum Thema des Gottesdienstes ausgelegt. Wichtige inhaltliche Punkte waren u.a. dass Gott keine Einheitsmenschen möchte, sondern jeder seinen eigenen Weg gehen soll und Fehler machen darf.
Ausgeschmückt und abgeschlossen wurde der Aschermittwochsgottesdienst mit Gebeten, dem Segen und musikalischen Beiträgen von Hanna Bloemendal und Halina Klompmaker (Gesang), Glenn Büter (Klavier) sowie Dieter Wiggers (Gitarre) und Lena Plescher (Cajon).
Der abwechslungsreich gestaltete Gottesdienst behandelte ein unserer Meinung nach sehr aktuelles Thema, das auch uns betrifft. Besonders die Übertreibungen der Gründe für Ausgrenzung halfen uns, auf das Problem von Ausschließungen hingewiesen zu werden.
Im Namen des 10. und 11. Jahrgangs bedanken wir uns für den gut vorbereiteten Gottesdienst und für die tolle musikalische Unterstützung! Herzlichen Dank!

 

3. Rezension von Isabel Grobbe & Ilka Veenaas
Das war das Hauptthema des Gottesdienstes am 18.02.2015, der von den Schülern der Prüfungskurse Religion aus den 11 Jahrgängen organisiert wurde. Hierbei half ihnen in bewährter Weise Pastor Dieter Wiggers.
Der Gottesdienst fand in den ersten beiden Stunden in der evangelisch-reformierten Kirche für die 10. und 11. Klasse statt.
Thematisiert wurde auch, dass man den Mut haben soll, bunt zu sein und seinen eigenen Weg zu gehen. Dies wurde alles auf die heutige Zeit übertragen.
Der abwechslungsreiche Gottesdienst bot uns Zuschauern viele Elemente mit Bezügen zu verschiedenen (Alltags-)Situationen.
Dazu zählten auch eine moderne Fassung des Gleichnisses vom Verlorenen Sohn und die Auswertung zu einer Umfrage, die in unserem 10. Jahrgang durchgeführt wurde, in Form eines Interviews. Auch wurde ein Filmausschnitt aus ‚High School Musical‘, gezeigt, der passend zum Thema ‚Anderssein‘ war, wie auch ein Anspiel mit dem Hauptthema „Was passiert, wenn man anders ist“.
Dieses Anspiel wurde veranschaulicht, indem eine bunte Person von einer dunkel gekleideten Gruppe mit Vorwürfen ‚bezettelt‘ wurde, sodass die bunte Person durch die Zettel immer grauer wurde.
Bei der Ansprache von D. Wigger wurde das Anspiel wieder aufgegriffen, indem er die grauen Zettel abnahm und erklärte, dass Gott keine Einheitsmenschen will und jeder seinen eigenen Weg gehen soll, auch wenn dabei Fehler vorkommen.
Mit der Filmszene zum Thema ‚Anderssein‘ und vielen verschiedenen Liedern wurde immer wieder Bezug zu dem Thema genommen.
Die Lieder wurden mit den schönen Stimmen von Hanna Bloemendal und Halina Klompmaker begleitet und auch D. Wiggers (Gitarre) und Glenn Büter (Klavier) halfen bei der Gestaltung dieser Lieder.
Und wie üblich fehlten auch Gebete und Segen nicht.
Insgesamt war der Gottesdienst sehr gelungen und da das Thema sehr aktuell ist, war es für alle interessant, dem Geschehen zu folgen. Die leichten Übertreibungen halfen, das Problem von Ausgrenzung zu verdeutlichen und durch die Umfrage wurden auch die 10. Klassen gut einbezogen, was ein weiterer positiver Aspekt ist.
Abschließend ist zu erwähnen, dass der Gottesdienst und die Schüler gut vorbereitet waren, nur leider konnten sich die Zuhörer nicht so recht überwinden, mitzusingen, was aber nicht zu sehr ins Gewicht fällt, da die schönen Stimmen der Sängerinnen sehr gut anzuhören waren.